Catarina Katzer

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Catarina Katzer (geboren 20. März 1973 in Karlsruhe[1]) ist eine deutsche Sozialpsychologin und Soziologin, die sich besonders mit den psychologischen und sozialen Auswirkungen und dem Denken und Handeln in der digitalen Welt (Cyberpsychologie) befasst.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katzer studierte Sozialpsychologie, Soziologie und Volkswirtschaftslehre.[1] Ihre Doktorarbeit schrieb sie über Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen an dem Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln, wo sie auch lehrt.

Ebenfalls unterrichtet sie als Dozentin an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster, der Freien Universität Berlin, dem Center for Developmental Research der Universität Örebro in Schweden und der NetSafe – The Internet Safety Group in Neuseeland und ist als wissenschaftliche Referentin zu digitalen Themen tätig. Außerdem ist sie Reviewerin für Fachzeitschriften wie dem Journal of Psychology oder dem Journal of Cyberpsychology.[2] Sie leitet auch das Institut für Cyberpsychologie & Medienethik in Köln und gehört international zu den führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet Cyberpsychologie.[3] In Kooperation mit verschiedenen Bildungsträgern und Behörden erarbeitet sie mehrere Publikationen zu einer angemessenen Internetpädagogik für Bildungseinrichtungen und Eltern. So hilft sie z. B. in Nordrhein-Westfalen dem Schulministerium bei der Entwicklung digitaler Bildungskonzepte und dem Konfliktmanagement an Schulen.

Sie ist als Expertin auf dem Gebiet Cyberpsychologie für Kommissionen des Europarates, des Deutschen Bundestages, des Zentrum für Kinderschutz im Internet des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Schweizer Nationalrat, dem Weißen Ring sowie weiteren Regierungsinstitutionen und Organisationen im In- und Ausland tätig. Darüber hinaus hält sie Vorträge auf mehreren Konferenzen und Kongressen.

Des Weiteren begleitet sie mehrere Film- und Kino-Projekte wissenschaftlich und hatte aufgrund ihrer Bekanntheit schon mehrere Auftritte im Fernsehen und Printmedien, wo sie sich zu digitalen Themen äußerte.

Sie ist Mitgründerin und ehemaliges Vorstandsmitglied des Vereins Bündnis gegen Cybermobbing e.V., der sich für die Aufklärung und Sensibilisierung der Gesellschaft über Mobbing im Internet einsetzt.[4][5][6][7]

Wissenschaftliches Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katzer beschäftigt sich mit dem sozialen Verhalten, Werten, Denken, Gefahren und Gefahrenprävention im Web 2.0. Sie entwickelte mehrere Konzepte für die von Gewaltprävention und Medienerziehung in Bildung und Erziehung.

Zu ihren Themengebieten gehören unter anderem Cyber-Mobbing und Cyber-Kriminologie, Fake News, digitale Kompetenz, Internetabhängigkeit, Smartphonenutzung und der Einfluss von Internet (im Besonderen sozialer Medien) und künstlicher Intelligenz auf das Individuum und die Gesellschaft.[8][9][3]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Belegexemplar DNB 987585614 bei der Deutschen Nationalbibliothek.
  2. Aufgaben | Katzer. Abgerufen am 25. September 2018 (englisch).
  3. a b Wirth & Horn – Informationssysteme GmbH – www.wirth-horn.de: Cyberpsychologie | Interview | Special. (dtv.de [abgerufen am 25. September 2018]).
  4. Kurz-Vita | Katzer. Abgerufen am 25. September 2018 (englisch).
  5. Allgemein | Katzer. Abgerufen am 25. September 2018 (englisch).
  6. Institutionen & Unternehmen | Katzer. Abgerufen am 25. September 2018 (englisch).
  7. Schule, Bildung & Erziehung | Katzer. Abgerufen am 25. September 2018 (englisch).
  8. Kurz-Vita | Katzer. Abgerufen am 25. September 2018 (englisch).
  9. Oberösterreichische Nachrichten: Gefühle, Gedanken, Gesundheit: Wie das Internet uns verändert. (nachrichten.at [abgerufen am 25. September 2018]).