Cavigliano

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Cavigliano
Wappen von Cavigliano
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Melezza
Gemeinde: Terre di Pedemontei2
Postleitzahl: 6654
Koordinaten: 698850 / 115621Koordinaten: 46° 11′ 5″ N, 8° 43′ 8″ O; CH1903: 698850 / 115621
Höhe: 307 m ü. M.
Fläche: 5,46 km²
Einwohner: 689 (31. Dezember 2012)
Einwohnerdichte: 126 Einw. pro km²
Website: www.pedemonte.ch
Karte
Cavigliano (Schweiz)
Cavigliano
www
Gemeindestand vor der Fusion am 14. April 2013
Cavigliano (1953)
Bahnhof Cavigliano
Alte Trotte

Cavigliàno war bis am 13. April 2013 eine politische Gemeinde im Kreis Melezza, im Bezirk Locarno im Kanton Tessin in der Schweiz. Auf den 14. April 2013 wurde Cavigliàno mit Tegna und Verscio zur neuen Gemeinde Terre di Pedemonte fusioniert. Bis zur Fusion waren die Nachbargemeinden Centovalli, Maggia, Vèrscio, Losone und Isorno.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt an der Bahnlinie durch das Centovalli nach Italien, am Eingang ins Onsernonetal. Mit Tegna und Verscio bildete C. die Region Terre di Pedemonte sowie eine einzige Bürgergemeinde.

Gemeindefusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. September 2002 fand eine Konsultativabstimmung zum Fusionprojekt der Gemeinden Tégna, Vèrscio und Cavigliàno zur neuen Gemeinde Terre di Pedemonte statt. Das Projekt wurde nach dem ablehnenden Votum der Stimmberechtigten von Tégna aufgegeben.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Silber ein durchgehendes rotes Kreuz mit blauer Weinrebe im rechten oberen Feld.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Anfang der Römerzeit war der Ort bewohnt. Am 14. November 1944 wurden acht römische Gräber gefunden.[1]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1591 1850 1900 1950 1970 1980 1990 2000 2012
Einwohner 300 258 225 312 418 440 515 646 689

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Michele mit Dekorationsmalereien von Giovanni Antonio Vanoni und Pompeo Maino[2]
  • Wohnhaus Cavalli[3]
  • Wohnhaus mit Fresko Mariäkronung[4]
  • Wohnhaus mit Fresko Madonna mit Kind[5]
  • Wohnhaus mit Fresko Madonna di Re und Santi Gottardo und Vincenzo Ferrer[6]
  • Alter Backofen[7]
  • Alte Trotte
  • Römische Nekropole[8]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Galleria d’Arte Silvio Riccardo Baviera (Cavigliano)[9]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cavigliano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aldo Crivelli: Tombe romane a Cavigliano. In: Rivista Storica Ticinese, Anno 9, N. 1-6, Gennaio-Dicembre 1946, Istituto Editoriale Ticinese, Bellinzona 1946, S. 1219.
  2. Pfarrkirche San Michele (Foto)
  3. Wohnhaus Cavalli (Foto)
  4. Wohnhaus mit Fresko Mariäkronung (Foto)
  5. Fresko Madonna mit Kind (Foto)
  6. Fresko Madonna di Re und Santi Gottardo und Vincenzo Ferrer (Foto)
  7. Alter Backofen (Foto)
  8. Sabina Mazzi: Terre da Raccontare. I corredi della necropoli romana di Cavigliano. (italienisch) auf e-periodica.ch (abgerufen am 16. Januar 2017).
  9. Galleria d’Arte Silvio Riccardo Baviera
  10. Giulio Beda. In: Sikart
  11. Mariangela Agliati Ruggia: Julien de Parme (Jean Antoine Bartolomeo Ottolini). In: Sikart, abgerufen 13. Januar 2016.
  12. Angelo Monotti (italienisch) auf ti.ch/can/oltreconfiniti (abgerufen am 1. November 2016).
  13. Herbert Fleischmann auf ticinarte.ch
  14. Mike van Audenhove auf ticinarte.ch