Cayeux-sur-Mer

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Cayeux-sur-Mer
Wappen von Cayeux-sur-Mer
Cayeux-sur-Mer (Frankreich)
Cayeux-sur-Mer
Region Hauts-de-France
Département Somme
Arrondissement Abbeville
Kanton Friville-Escarbotin
Gemeindeverband Baie de Somme
Koordinaten 50° 11′ N, 1° 30′ OKoordinaten: 50° 11′ N, 1° 30′ O
Höhe 0–15 m
Fläche 26,29 km2
Einwohner 2.530 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 96 Einw./km2
Postleitzahl 80410
INSEE-Code
Website http://wordpress.cayeux-sur-mer.fr/

Leuchtturm Cayeux

Cayeux-sur-Mer (picardisch: Tchéyeu-su-Mér) ist eine nordfranzösische Gemeinde mit 2530 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Somme in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde liegt im Arrondissement Abbeville und ist Teil des Kantons Friville-Escarbotin.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Seebad Cayeux-sur-Mer liegt rund elf Kilometer westlich von Saint-Valery-sur-Somme an der Cote Picarde. Im Norden erstreckt es sich bis zur Pointe du Hourdel an der Somme-Bucht. Der Ort ist Endpunkt der Meterspurbahnstrecke des Chemin de Fer de la Baie de Somme von Noyelles-sur-Mer. Zu Cayeux gehören die Ortsteile (von Norden) Le Hourdel (mit einer Seehundkolonie), La Mollière d’Aval, Brighton, La Mollière de Terre, Le Mont Rôti, Hurt und Le Marais.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cayeux wird im Jahr 1005 erstmals genannt. Die Kirche Saint-Pierre wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Der Ort brannte im Lauf seiner Geschichte mehrmals ab. Seit 1887 hatte Cayeux einen Bahnanschluss. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Leuchtturm im August 1944 von deutschen Truppen zerstört.

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
2724 2750 2862 2649 2856 2781 2739 2660

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister (maire) ist seit 2014 Jean-Paul Lecomte.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Abri du Benoît-Champy (Bootshaus für das Rettungsboot Benoît-Champy) aus dem Jahr 1879, 2006 als Monument historique eingetragen[1]
  • rund 400 Badehäuschen am Bohlenweg
  • Bahnhof im Süden des Orts
  • 28 m hoher, 1951 wieder in Dienst gestellte Leuchtturm
  • neue Kirche Saint-Pierre, 1902 eingeweiht

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Abri du canot de sauvetage Benoît Champy in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cayeux-sur-Mer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien