Celler Schule

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Die Celler Schule wurde 1996 als „Förderseminar für Textschaffende in der Unterhaltungsmusik“ gegründet. Ziel ist es, herausragend talentierte, aber noch nicht arrivierte Textdichter handwerklich zu professionalisieren und ihnen Einblick in die Arbeitsweise und Anforderungen der Musikindustrie zu vermitteln.

Finanziert wird die Celler Schule von der GEMA-Stiftung. Für die Teilnahme fällt nur eine geringe Eigenbeteiligung von 200 EUR an. Die Celler Schule ist das einzige Stipendium für Songtexter in der Bundesrepublik. Für Nur-Autoren (die ausschließlich für andere schreiben und nicht selbst auftreten) ist es sogar das einzige professionelle Fortbildungsangebot.

Die Ausschreibung ist für jeden offen. Es müssen Arbeitsproben eingereicht und Pflichtaufgaben erfüllt werden. Hieraus bestimmt eine Fachjury genreübergreifend die zehn Teilnehmenden aus den Bereichen Schlager/Volksmusik/Kabarett/Chanson/Rock/Popmusik/Kinderlied.

Das Seminar wurde mit Unterstützung des Deutschen Textdichterverbandes und dessen Präsident Hans Hee von der Autorin und Dozentin Edith Jeske ins Leben gerufen und wird von ihr geleitet, seit 2002 gemeinsam mit Tobias Reitz. Die Kurse wurden bis 2008 jährlich als zweiwöchige Masterclass in der niedersächsischen Stadt Celle veranstaltet. Nach der Schließung des dortigen Seminarhauses wurde als neuer Seminarort das Lutherheim in Springe ausgewählt. Die Teilnehmer werden nach dem Kursus weiter betreut. Auch untereinander sind sie in einem bundesweiten Netzwerk verbunden.

Bekannte Gastdozenten waren bisher Thomas Woitkewitsch, Pe Werner, Christian Bruhn, Hans Hee, Bastian Sick, Jürgen vom Scheidt, Willy Klüter, Burkhard Brozat, Peter Schindler und Frank Ramond, ferner Mitarbeiter von Musikverlagen sowie Referenten zu weiteren relevanten Themen des Berufslebens, zum Beispiel Martin Wehrle. Erfolgreiche Absolventen mit regelmäßigen Chartsplatzierungen oder bundesweit renommierten Auszeichnungen sind unter anderen Bodo Wartke, Tina Teubner, Michael Bodenski, Wolfgang Adenberg, Heike Fransecky und Andreas Zaron.

Weitere erfolgreiche Teilnehmer sind Masen Abou-Dakn, Sascha Bendiks, Annette Berr, Martin Betz, Norbert Bohnsack, Holger Edmaier, Tom van Hasselt, Martin Herrmann, Burkhard Ihme, Fabian Lau, Fabian Schläper, Matthias Reuter, Iris Paech und Madeleine Sauveur.

Erfolge von Absolventen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]