Center for the National Interest

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The Center for the National Interest ist eine politische Denkfabrik in Washington, D.C.. Es publiziert die Zweimonatszeitschrift The National Interest über Themen der internationalen Politik und verbreitet den Ansatz der realistischen Schule der Politikwissenschaft. Präsident ist Dimitri K. Simes.

Das Zentrum wurde vom früheren Präsidenten der USA Richard Nixon am 20. Januar 1994 gegründet und hieß ursprünglich Nixon Center for Peace and Freedom.[1] 1998 erfolgte die Umbenennung in The Nixon Center, im März 2011 in The Center for the National Interest.[2]

Im Zentrum arbeiten etwa zwanzig Angestellte, die sechs Hauptprogramme unterstützen: Energiesicherheit und Klimawandel, strategische Studien, amerikanisch-russische Beziehungen, amerikanisch-japanische Beziehungen, China und der pazifische Raum sowie regionale Sicherheit (Naher Osten, Kaspisches Meer und Südasien).[3] Das Jahresbudget betrug 2006 $1,6 Million.[4] Das Programm für Think Tanks und Zivilgesellschaften des Foreign Policy Research Institute rechnete das Institut 2007 zu den 30 wichtigsten Denkfabriken in den Vereinigten Staaten.[5]

2001 erwarb das Institut die Zeitschrift The National Interest.

Literatur[Bearbeiten]

  • Abelson, Donald E. (2006). A Capitol Idea: Think Tanks and US Foreign Policy. Montreal & Kingston : McGill-Queen's University Press. ISBN 0-7735-3115-7
  • McGann, James G. (2007). The Global "Go-To Think Tanks": The Leading Public Policy Research Organizations in the World, 2007. (PDF). Accessed 9-29-2008.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Nixon Center: Mission statement
  2. Center for the National Interest. Abgerufen am 25. Juni 2014.
  3. Abelson 2006, p. 89; The Nixon Center 2008, Nixon Center programs. Accessed 9-29-2008.
  4. Abelson 2006, p. 238 (Appendix One, Table AI.2).
  5. McGann 2007, p. 18.