Cerano d’Intelvi

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Cerano d’Intelvi
Wappen
Cerano d’Intelvi (Italien)
Cerano d’Intelvi
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Como (CO)
Lokale Bezeichnung Sceràn
Koordinaten 45° 57′ N, 9° 5′ OKoordinaten: 45° 56′ 30″ N, 9° 5′ 13″ O
Höhe 562 m s.l.m.
Fläche 5,5 km²
Einwohner 545 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 22020
Vorwahl 031
ISTAT-Nummer 013063
Volksbezeichnung Ceranesi
Schutzpatron Thomas (3. Juli)
Website Cerano d’Intelvi
Die Gemeinde Cerano d’Intelvi in der Provinz Como

Cerano d’Intelvi ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 545 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Lombardei in der Provinz Como.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 14,5 Kilometer nördlich von Como im Val d’Intelvi und an der Grenze zur Schweiz. Cerano d’Intelvi gehört zur Comunità Montana Lario Intelvese. Cerano befindet sich im Zentrum von der unteren Valle d’Intelvi, auf der rechten Seite der Telo (Fluss), diesen Zweig fließt in den Comer See zu Argegno. Liegt etwa 700 Meter ü. M. an den Hängen des Monte San Zeno, die abhebt von dem Teil im Norden für seine konische Form der Talmitte mit dem Oratorium von San Zeno am Gipfel (1215 geweiht und kürzlich restauriert). Nachbargemeinden sind Breggia (CH-TI), Casasco d’Intelvi, Castiglione d’Intelvi, Schignano, Dizzasco und San Fedele Intelvi.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den ersten drei Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts war das Dorf an den Kämpfen zwischen Como und Mailand beteiligt. Danach wurde es ein Lehen der Camozzi und kam 1416 unter die Herrschaft der Rusconi aus Como. Später wurde es, wie das gesamte Val d’Intelvi, von Gian Giacomo de’ Medici besetzt. 1583 wurde es ein Lehen der Marliani.

Das Dorf besitzt noch heute mittelalterliche Portale, so am Haus Cometti, das über eine romanische Vorhalle verfügt. Es ist Teil der Comunità Montana Lario Intelvese.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Tommaso (1761/1782)[2]
  • Kirche Santi Quirico und Giulitta (1627/1648)[3]
  • Oratorium San Zeno (1888)[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marco Lazzati: La Valle Intelvi, le origini, la storia, l'arte, il paesaggio, gli artisti comacini. Milano 1986.* Gabriele Pagani: La Valle Intelvi ieri e oggi. Sanco, Milano 1985.
  • Emilio Maroni, Matteo Motta: La Valle Intelvi. Contributi per la conoscenza di arte, archeologia, ambiente, architettura, storia e lettere intelvesi. Breve illustrazione di alcune chiese intelvesi (testi relativi ai cartelli segnaletici in realizzazione da parte dell'APPACUVI). Como 1997, S. 33.
  • Daniela Pauli-Falconi: Intelvi, Val d’. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2008.
  • Andrea Spiriti, Maria Cristina Terzaghi, Giovanna Virgilio: Guide della Provincia di Como. Da Cernobbio alla Valle Intelvi. Como 1997.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Cerano d'Intelvi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]