Cernobbio

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Cernobbio
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Cernobbio (Italien)
Cernobbio
Staat: Italien
Region: Lombardei
Provinz: Como (CO)
Lokale Bezeichnung: Cernòbi
Koordinaten: 45° 51′ N, 9° 5′ OKoordinaten: 45° 50′ 30″ N, 9° 4′ 40″ O
Höhe: 202 m s.l.m.
Fläche: 11 km²
Einwohner: 6.745 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 613 Einw./km²
Postleitzahl: 22012
Vorwahl: 031
ISTAT-Nummer: 013065
Volksbezeichnung: Cernobbiesi
Schutzpatron: Vinzenz von Valencia (22. Januar)
Website: Gemeinde Cernobbio
Cernobbio

Cernobbio ist eine Stadt mit 6745 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der italienischen Provinz Como in der Region Lombardei. Die umfasst folgende Fraktionen: Piazza Santo Stefano, Rovenna, Casnedo, Gentrino, Madrona, Mornello, Olzino, Stimianico, Toldino, San Giuseppe, Sant’Andrea, Garotto und die Bergortsteilen: Duello, Pievenello, Piazzola, Böcc, Scarone, Alpetto Gombee, Alvegia, Alpe Garzegallo.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cernobbio liegt nahe der Grenze zur Schweiz (etwa 5 km westlich) an der Mündung der Breggia in den Lago di Como. Die Stadt Como liegt etwa 5 km südlich. Im Jahr 2005 wurde der Gemeinde das Stadtrecht zugesprochen.

Die Nachbargemeinden sind Blevio, Caneggio (Schweiz), Como, Maslianico, Moltrasio, Morbio Superiore (Schweiz), Sagno (Schweiz) und Vacallo (Schweiz).

Wissenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Fußballnationalmannschaft bezog zur Fußball-Weltmeisterschaft 1934 ihr Trainingsquartier in Cernobbio.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Vincenzo[3]
  • Kirche San Michele, im Ortsteil Rovenna[4]
  • Kirche San Nicola, im Ortsteil Casnedo[5]
  • Kirche Santo Stefano, im Ortsteil Piazza santo Stefano[6]
  • Wallfahrtskirche Beata Vergine del Bisbino, auf Monte Bisbino (1'325 m ü.M.)[7]
  • Oratorium Beata Vergine delle Grazie[8]
  • Villa d’Este[9]
  • Villa Erba[10]
  • Villa Allamel[11]
  • Wohnhaus Cesare Cattaneo (1938/1939), Achitrkt: Cesare Cattaneo[12]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tolomeo Gallio (* 25. September 1527 in Cernobbio; † 3. Februar 1607 in Rom), Cardinal
  • Lorenzo Perti (* 1624 in Rovenna, Ortsteil der Gemeinde Cernobbio; † 1692 in München), Architekt[13]
  • Giovanni Niccolò Perti (in der Regel als Nicolò Perti aufgeführt) (* 1656 in Rovenna; † 1718 in Neuburg an der Donau ?), Sohn des Lorenzo, Stuckateur hauptsächlich tätlich in Bayern.
  • Geoges Bodmer (* 1930), Fotograf, Grafiker[14]
  • Don Umberto Marmori (* 1885 in Ponna; † 18. Januar 1945 in Cernobbio), im Mai 1910 zum Priester geweiht, war er Vikar in Lenno vom Juni 1910 bis August 1921. Anschließend war er bis 1933 Pfarrer von Plesio, wurde 1934 Propst von Cernobbio und verhalf vielen Soldaten und Juden zum Grenzübertritt in die Schweiz. Am 24. Januar 1944 wurde er von der SS verhaftet und ins San-Vittore-Gefängnis nach Mailand gebracht, aus dem er am 27. Februar 1944 entlassen wurde. Im Mai 1944 wurde er ins Exil nach Bergamo geschickt. Am Abend des 16. Januar 1945 wurde er nach Cernobbio zurückgebracht, schwer krank und mit offensichtlichen Anzeichen erlittener Folter, und starb zwei Tage später am 18. Januar 1945.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Die WM 1934 in Italien - Nur acht deutsche Zeitungsreporter vor Ort. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. Juni 2014.
  3. Pfarrkirche San Vincenzo (Foto) auf lombardiabeniculturali.it
  4. Kirche San Michele (Foto)
  5. Kirche San Nicola (Foto)
  6. Kirche Santo Stefano (Foto)
  7. Wallfahrtskirche Beata Vergine del Bisbino (Foto)
  8. Oratorium Beata Vergine delle Grazie (Foto)
  9. Villa d’Este (Foto)
  10. Villa Erba (Foto)
  11. Villa Allamel (Foto)
  12. Wohnhaus Cesare Cattaneo (Foto)
  13. Ursula Stevens: Lorenzo Perti. In: tessinerkuenstler-ineuropa.ch. 2016, abgerufen am 2. April 2016.
  14. Bodmer, Georges in Sikart (abgerufen am: 18. August 2015).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cernobbio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien