Cernobbio

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Cernobbio
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Cernobbio (Italien)
Cernobbio
Staat: Italien
Region: Lombardei
Provinz: Como (CO)
Lokale Bezeichnung: Cernòbi
Koordinaten: 45° 50′ N, 9° 4′ O45.8333333333339.0666666666667202Koordinaten: 45° 50′ 0″ N, 9° 4′ 0″ O
Höhe: 202 m s.l.m.
Fläche: 11 km²
Einwohner: 6.849 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 623 Einw./km²
Postleitzahl: 22012
Vorwahl: 031
ISTAT-Nummer: 013065
Volksbezeichnung: Cernobbiesi
Schutzpatron: San Vincenzo
Website: Gemeinde Cernobbio
Cernobbio2.JPG

Cernobbio ist eine Stadt mit 6849 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der italienischen Provinz Como in der Region Lombardei. Die umfasst folgende Fraktionen: Piazza Santo Stefano, Rovenna, Casnedo, Gentrino, Madrona, Mornello, Olzino, Stimianico, Toldino, San Giuseppe, Sant’Andrea, Garotto und die Bergortsteilen: Madrona, Duello, Pievenello, Piazzola, Böcc, Scarone, Alpetto Gombee, Alvegia, Alpe Garzegallo.

Geographie[Bearbeiten]

Cernobbio liegt nahe der Grenze zur Schweiz (etwa 5 km westlich) an der Mündung der Breggia in den Lago di Como. Die Stadt Como liegt etwa 5 km südlich. Im Jahr 2005 wurde der Gemeinde das Stadtrecht zugesprochen.

Die Nachbargemeinden sind Blevio, Caneggio (Schweiz), Como, Maslianico, Moltrasio, Morbio Superiore (Schweiz), Sagno (Schweiz) und Vacallo (Schweiz).

Wissenswertes[Bearbeiten]

Die Deutsche Fußballnationalmannschaft bezog zur Fußballweltmeisterschaft 1934 ihr Trainingsquartier in Cernobbio.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Vincenzo[3]
  • Kirche San Michele, im Ortsteil Rovenna[4]
  • Kirche San Nicola, im Ortsteil Casnedo[5]
  • Kirche Santo Stefano, im Ortsteil Piazza santo Stefano[6]
  • Wallfahrtskirche Beata Vergine del Bisbino, auf Monte Bisbino (1'325 m ü.M.)[7]
  • Oratorium Beata Vergine delle Grazie[8]
  • Villa d’Este[9]
  • Villa Erba[10]
  • Villa Allamel[11]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Geoges Bodmer (* 1930), Fotograf, Grafiker[12]
  • Don Umberto Marmori (* 1885 in Ponna; † 18. Januar 1945 in Cernobbio), Mai 1910 zum Priester geweiht, war er Vikar an Lenno von 1910 Juni-August 1921. Anschließend war er Pfarrer vor Plesio seit 1921 bis 1933. Wurde Propst von Cernobbio in 1934 half vielen Militär und viele Juden ein ausländisches zu werden. Er war am 24. Januar 1944 von Schutzstaffel verhaftet und San-Vittore-Gefängnis nach Mailand, von denen es am 27. Februar 1944 veröffentlicht wurde. Er war im Exil in Bergamo im Mai des gleichen Jahres. Er wurde nach Cernobbio, schwer krank und mit offensichtlichen Anzeichen für Folter erlitten, am Abend des 16 Januar 1945 zurückgebracht. Er starb am 18. Januar 1945.

Bilder[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Die WM 1934 in Italien - Nur acht deutsche Zeitungsreporter vor Ort. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. Juni 2014.
  3. Pfarrkirche San Vincenzo auf lombardiabeniculturali.it
  4. Kirche San Michele
  5. Kirche San Nicola
  6. Kirche Santo Stefano
  7. Wallfahrtskirche Beata Vergine del Bisbino
  8. Oratorium Beata Vergine delle Grazie
  9. Villa d’Este
  10. Villa Erba
  11. Villa Allamel
  12. Geoges Bodmer auf www.sikart.ch

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Cernobbio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien