Cesare Maldini

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Cesare Maldini

Cesare Maldini, 1969

Spielerinformationen
Geburtstag 5. Februar 1932
Geburtsort TriestItalien
Sterbedatum 3. April 2016
Sterbeort MailandItalien
Größe 182 cm
Position Abwehr
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1952–1953
1954–1966
1966–1967
US Triestina
AC Mailand
AC Turin
32 (0)
347 (3)
33 (0)
Nationalmannschaft
1960–1963 Italien 14 (0)
Stationen als Trainer
1974
1974–1976
1976–1977
1978–1980
1986–1996
1996–1998
2001
2001–2002
AC Mailand (Co-Trainer)
US Foggia
Ternana Calcio
AC Parma
Italien U-21
Italien
AC Mailand
Paraguay
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Cesare Maldini (* 5. Februar 1932 in Triest; † 3. April 2016 in Mailand) war ein italienischer Fußballspieler und -trainer. Als Spieler vor allem für den AC Mailand aktiv und Teilnehmer an der Fußball-Weltmeisterschaft 1962, betreute er später als Trainer unter anderem die italienische und paraguayische Nationalmannschaft, mit denen er an den Weltmeisterschaften 1998 und 2002 teilnahm.

Cesare Maldini war der Vater des 126-fachen italienischen Nationalspielers Paolo Maldini.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maldini begann seine Karriere 1952 bei US Triestina und wechselte 1954 zum AC Mailand. Dort erreichte er bis 1966 seine größten Erfolge. Neben nationalen Meisterschaften gewann er 1963 den Europapokal der Landesmeister. Der Abwehrspieler stand damals in einer Mannschaft mit Gianni Rivera, José Altafini und Giovanni Trapattoni. Für die italienische Fußballnationalmannschaft spielte er bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1962 in Chile, schied dort jedoch gegen Deutschland und Chile in der Vorrunde aus. Wie auch sein Mannschaftskamerad Giovanni Trapattoni ging er nach seiner aktiven Laufbahn, die er 1967 beim AC Turin beendet hatte, ins Trainergeschäft.

Als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maldinis erste Station als Cheftrainer war 1974 die US Foggia, nachdem er zuvor bereits Co-Trainer beim AC Mailand gewesen war. Als Vereinstrainer blieb der Erfolg jedoch aus, und so entschloss er sich, ab 1980 für den italienischen Verband zu arbeiten. Bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien war er Assistent des Nationaltrainers Enzo Bearzot und arbeitete mit am ersten Weltmeistertitel für Italien seit 1938. Von 1986 bis 1996 trainierte Maldini die italienische U-21-Nationalmannschaft und übernahm das Nationaltraineramt 1996 von Arrigo Sacchi. Er führte die Mannschaft zur Weltmeisterschaft 1998 nach Frankreich. Dort schied er unglücklich im Viertelfinale gegen Gastgeber Frankreich nach Elfmeterschießen aus.

Nach dem Turnier wurde Maldini als Nationaltrainer entlassen und durch Dino Zoff ersetzt.[1] Im Jahr 2001 kehrte er als paraguayischer Nationaltrainer auf die internationale Fußballbühne zurück und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. Hier schied er im Achtelfinale gegen den späteren Vize-Weltmeister Deutschland mit 0:1 durch ein Tor von Oliver Neuville aus.

Danach arbeitete Cesare Maldini nicht mehr als Fußballtrainer. Er starb am 3. April 2016 im Alter von 84 Jahren in Mailand.[2]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cesare Maldini – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Roberto Di Maggio: Italian National Team Coaches. RSSSF.com, 26. November 2015, abgerufen am 3. April 2016.
  2. Calcio in lutto, morto a 83 anni Cesare Maldini. tgcom24, 3. April 2016.