Cesc Gay

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Cesc Gay, auch Cesc Gay i Puig (* 1967 in Barcelona, Spanien) ist ein spanischer Filmregisseur und Drehbuchautor katalanischer Muttersprache.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gay studierte das Fach Kino an der Escuala Municipal de Audiovisuales de Barcelona (EMAV) und war 1998 zusammen mit dem Argentinier Daniel Gimelberg Regisseur des Films Hotel Room. 2000 folgte der Film Kràmpack, bevor er 2002 Ideengeber und Koordinator der Drehbücher für die Fernsehserie Jet lag des katalanischen Senders TV3 wurde.

In Gays Film des Jahres 2003 En la ciudad spielten unter anderen Eduard Fernández, María Pujalte und Leonor Watling. Eduard Fernández erhielt für seine Rolle den spanischen Goya-Filmpreis für die Beste Nebenrolle ferner wurde Mónica López als beste Nebendarstellerin nominiert sowie Gay selbst jeweils für die beste Regie und bestes adaptiertes Drehbuch nominiert.

Gays nächster Film Ficció/Ficción mit Javier Cámara wurde mehrfach ausgezeichnet. In seinem Spielfilm Una pistola in cada mano zeigt unter anderen Luis Tosar und Ricardo Darín in den Hauptrollen zusammen mit Candela Peña.

Für den Film Freunde fürs Leben (Truman) erhielt Gay 2016 den Goya für die beste Regie und das beste Drehbuch; der Film wurde zudem als bester Film ausgezeichnet.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998: Hotel Room
  • 2000: Kràmpack nach einem Theaterstück von Jordi Sánchez
  • 2003: En la ciudad
  • 2006: Ficció/Ficción
  • 2009: V. O. S. nach einem Theaterstück von Carol Lopez
  • 2012: Ein Freitag in Barcelona (Una pistola en cada mano)[1]
  • 2015: Freunde fürs Leben (Truman)

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012–2013: Drehbuch zu La Riera, Serie in katalanischer Sprache in TV3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jungs am Rande des Nichts: "Ein Freitag in Barcelona" im Kino in FAZ vom 10. Juli 2013, Seite 30