Challenge League

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Challenge League
Voller Name Brack.ch Challenge League
Abkürzung BCL
Verband Schweizerischer Fussballverband
Erstaustragung 1898
Hierarchie 2. Liga
Mannschaften 10
Meister Lausanne
Aktuelle Saison 2020/21
Website www.sfl.ch

Die Brack.ch Challenge League ist die zweithöchste Spielklasse im Schweizer Fussball. Seit der Saison 2013/14 dient Brack.ch als neuer Titelsponsor, nachdem erstmals 2009 Dosenbach für eine Saison diese Funktion innehatte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Bezeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo während der Saison 2008/09
Altes Logo

Frühere Bezeichnungen der zweithöchsten Schweizer Fussballliga:

Anzahl der Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn der Challenge League in der Saison 2003/04 spielten 17 Mannschaften in der Liga. In den Folgejahren wurde die Liga auf 18 Mannschaften aufgestockt. In der Saison 2008/09 reduzierte man die Anzahl der Mannschaften auf 16, um die Liga attraktiver zu machen.

Reform der Liga zur Saison 2012/13[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schweizerische Fussballverband bzw. dessen Abteilung Swiss Football League beschloss am 12. November 2010 die Reform der Challenge League, welche am 21. Mai 2011 bestätigt wurde.[2]

Zur Saison 2012/13 hin wurde die Anzahl Teams von 16 auf 10 reduziert, die Absteiger spielten fortan in einer neuen, schweizweit ausgetragenen, dritten Spielklasse, welche zum Zeitpunkt der Einführung den Namen 1. Liga Promotion trug und inzwischen Promotion League heisst.

TV-Situation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um der Challenge League einen höheren Stellenwert im Schweizer Fussball einzuräumen, wurde in der Saison 2007/08 ein Massnahmenpaket in drei Bereichen erstellt.[3] Dieses beinhaltet den technischen Betrieb, die Kommunikation und die Vermarktung der Liga. So wurden unter anderem, erstmals in der Geschichte der zweithöchsten Schweizer Liga, Fussballspiele live im Fernsehen (Schweizer Sportfernsehen) und im Internet übertragen. Dies wurde auch in der Saison 2008/09 fortgesetzt. 2008 wurde auch ein Hauptsponsor analog der Super League gefunden, der allerdings nach nur einer Saison wieder ausstieg. Ab der Saison 2012/13 übertrug der Pay-TV-Sender Teleclub in jeder Runde eine Partie live (Montag 19.45 Uhr). Ab der Saison 2017/18 werden neu zwei Spiele auf dem der Pay-TV-Sender Teleclub sowie im Free-TV auf Teleclub Zoom live übertragen. Die beiden Begegnungen finden am Freitag und am Montag jeweils um 20.00 Uhr statt.[4] Ebenso werden die Highlights sämtlicher Partien auf Teleclub Zoom in Form der Sendung "Alle Spiele, Alle Tore" gezeigt.[5]

Spielbetrieb/Ausbildungsliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Saison 2013/14 dürfen die Klubs der Challenge League in ihrer 1. Mannschaft höchstens vier Ausländer gleichzeitig einsetzen. Die Anzahl nicht lokal ausgebildeter Spieler auf der Matchkarte (mit max. 18 Plätzen) ist auf neun beschränkt. Die Gesamtzahl der in der Meisterschaft spielberechtigten Spieler jedes Klubs (Kontingentsliste) wird in der Brack.ch Challenge League auf 21 Spieler beschränkt, davon maximal 9 nicht lokal ausgebildete Spieler. Die lokal ausgebildeten Spieler unter 21 Jahren zählen für das erwähnte Kontingent nicht und müssen deshalb nicht auf der Kontingentsliste aufgeführt werden. Als lokal ausgebildet gelten Spieler – unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder ihrem Alter – dann, wenn sie im Alter zwischen 15 und 21 drei vollständige Spielzeiten oder für 36 Monate bei einem Klub des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) registriert waren.[6]

Spielmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem neuen Namen wurde 2003 auch ein geänderter Modus eingeführt, wonach zwei Teams jeweils innerhalb einer Woche ein Hin- und Rückspiel austrugen und die Resultate wie im UEFA-Pokal zusammengezählt wurden. Der Sieger dieser Direktbegegnung bekam zusätzlich zwei Punkte gutgeschrieben. Nach nur einer Saison wurde diese Neuerung jedoch wieder abgeschafft.

In der Challenge League spielen in der aktuellen (Saison 2019/20) 10 Teams gegeneinander. Nach Abschluss der Saison steigt der Erstplatzierte in die Raiffeisen Super League auf, der Tabellenletzte in die Promotion League ab. Die Challenge League wird im Ligasystem und einer Doppelrunde ausgetragen. Jeder Verein trifft viermal auf jeden Gegner, zweimal vor heimischem Publikum, zweimal auswärts. Insgesamt absolviert jeder Verein somit 36 Spiele pro Spielzeit.

Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Challenge League (Schweiz)
FC Schaffhausen
FC Schaffhausen
FC Winterthur
FC Winterthur
FC Chiasso
FC Chiasso
FC Wil
FC Wil
SC Kriens
SC Kriens
Lausanne-Ouchy
Lausanne-Ouchy
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
FC Aarau
FC Aarau
FC Thun
FC Thun
Neuchâtel Xamax
Neuchâtel Xamax
Spielorte der Teams in der Saison 2020/21

In der Saison 2020/21 spielen in der Challenge League folgende 10 Mannschaften:

Team Trainer Stadion Kapazität Platzierung Saison 2019/20
FC Aarau FC Aarau SchweizerSchweizer Stephan Keller Stadion Brügglifeld 08'000 8.
FC Chiasso FC Chiasso ItalienerItaliener Alessandro Lupi Stadio Comunale Riva IV 05'000 10., kein Absteiger
SC Kriens SC Kriens SchweizerSchweizer Bruno Berner Stadion Kleinfeld 05'100 4.
FC Stade Lausanne-Ouchy FC Stade Lausanne-Ouchy SchweizerSchweizer Andrea Binotto Centre sportif de Colovray (Nyon) 04'200 7.
FC Schaffhausen FC Schaffhausen SchweizerSchweizer Murat Yakin LIPO Park Schaffhausen 08'085 9.
Grasshopper Club Zürich FC Thun SchweizerSchweizer Marc Schneider Stockhorn Arena 10'398 9. Super League, Absteiger
FC Wil FC Wil SchweizerSchweizer Ciriaco Sforza IPG Arena 06'010 6.
FC Winterthur FC Winterthur DeutscherDeutscher Ralf Loose Stadion Schützenwiese 09'450 5.
Grasshopper Club Zürich Grasshopper Club Zürich PortugiesePortugiese João Carlos Pereira Letzigrund 26'104 3.
Neuchâtel Xamax Neuchâtel Xamax SchweizerSchweizer Stéphane Henchoz Stade de la Maladière 12'000 10. Super League, Absteiger

Aufsteiger in die Super League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Aufsteiger Barrage-Teilnehmer Barrage-Ergebnis
2004 FC Schaffhausen FC Vaduz verloren (0:2, 2:1) gegen Neuchâtel Xamax
2005 Yverdon-Sport FC FC Vaduz verloren (1:1, 0:1) gegen den FC Schaffhausen
2006 FC Luzern FC Sion aufgestiegen (0:0, 3:0) gegen Neuchâtel Xamax
2007 Neuchâtel Xamax AC Bellinzona verloren (1:2, 1:3) gegen den FC Aarau
2008 FC Vaduz AC Bellinzona aufgestiegen (3:2, 2:0) gegen den FC St. Gallen
2009 FC St. Gallen FC Lugano verloren (1:0, 0:5) gegen den FC Luzern
2010 FC Thun FC Lugano verloren (1:2, 0:0) gegen die AC Bellinzona
2011 FC Lausanne-Sport Servette FC aufgestiegen (0:1, 3:1) gegen die AC Bellinzona
2012 FC St. Gallen FC Aarau verloren (0:3, 1:0) gegen den FC Sion
2013 FC Aarau keine Barrage
2014 FC Vaduz keine Barrage
2015 FC Lugano keine Barrage
2016 FC Lausanne-Sport keine Barrage
2017 FC Zürich keine Barrage
2018 Neuchâtel Xamax keine Barrage
2019 Servette FC FC Aarau verloren (4:0, 0:4 n. V., 4:5 i. E.) gegen Neuchâtel Xamax
2020 FC Lausanne-Sport FC Vaduz aufgestiegen (2:0, 3:4) gegen den FC Thun

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dosenbach übernimmt Naming der Challenge League@1@2Vorlage:Toter Link/www.sportsagency.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 317 kB)
  2. Swiss Football League: «Challenge League wird reduziert», Medienmitteilung vom 21. Mai 2011
  3. Swiss Football League: Challenge League in der Offensive – Erstmals ein Fussballspiel aus der zweithöchsten Liga zeitgleich im Fernsehen, Medienmitteilung vom 12. Februar 2008
  4. TV-Situation ab 2017/18 sfl.ch
  5. Teleclub Zoom – Der Free-TV Kanal von Teleclub – auch via Webplayer. Abgerufen am 9. August 2017.
  6. REGLEMENT FÜR DEN SPIELBETRIEB DER SFL (Memento vom 8. August 2014 im Internet Archive)