Challenge League

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Challenge League
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Voller Name Brack.ch Challenge League
Abkürzung BCL
Verband Schweizerischer Fussballverband
Erstaustragung 1897
Hierarchie 2. Liga
Mannschaften 10
Meister Servette FC
Aktuelle Saison 2019/20
Website www.sfl.ch

Die Brack.ch Challenge League ist die zweithöchste Spielklasse im Schweizer Fussball. Seit der Saison 2013/14 dient Brack.ch als neuer Titelsponsor, nachdem erstmals 2009 Dosenbach für eine Saison diese Funktion innehatte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Bezeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo während der Saison 2008/09
Altes Logo

Frühere Bezeichnungen der zweithöchsten Schweizer Fussballliga:

Anzahl der Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn der Challenge League in der Saison 2003/04 spielten 17 Mannschaften in der Liga. In den Folgejahren wurde die Liga auf 18 Mannschaften aufgestockt. In der Saison 2008/09 reduzierte man die Anzahl der Mannschaften auf 16, um die Liga attraktiver zu machen.

Reform der Liga zur Saison 2012/13[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schweizerische Fussballverband bzw. dessen Abteilung Swiss Football League beschloss am 12. November 2010 die Reform der Challenge League, welche am 21. Mai 2011 bestätigt wurde.[2]

Zur Saison 2012/13 hin wurde die Anzahl Teams von 16 auf 10 reduziert, die Absteiger spielten fortan in einer neuen, schweizweit ausgetragenen, dritten Spielklasse, welche zum Zeitpunkt der Einführung den Namen 1. Liga Promotion trug und inzwischen Promotion League heisst.

TV-Situation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um der Challenge League einen höheren Stellenwert im Schweizer Fussball einzuräumen, wurde in der Saison 2007/08 ein Massnahmenpaket in drei Bereichen erstellt.[3] Dieses beinhaltet den technischen Betrieb, die Kommunikation und die Vermarktung der Liga. So wurden unter anderem, erstmals in der Geschichte der zweithöchsten Schweizer Liga, Fussballspiele live im Fernsehen (Schweizer Sportfernsehen) und im Internet übertragen. Dies wurde auch in der Saison 2008/09 fortgesetzt. 2008 wurde auch ein Hauptsponsor analog der Super League gefunden, der allerdings nach nur einer Saison wieder ausstieg. Ab der Saison 2012/13 übertrug der Pay-TV-Sender Teleclub in jeder Runde eine Partie live (Montag 19.45 Uhr). Ab der Saison 2017/18 werden neu zwei Spiele auf dem der Pay-TV-Sender Teleclub sowie im Free-TV auf Teleclub Zoom live übertragen. Die beiden Begegnungen finden am Freitag und am Montag jeweils um 20.00 Uhr statt.[4] Ebenso werden die Highlights sämtlicher Partien auf Teleclub Zoom in Form der Sendung "Alle Spiele, Alle Tore" gezeigt.[5]

Spielbetrieb/Ausbildungsliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Saison 2013/14 dürfen die Klubs der Challenge League in ihrer 1. Mannschaft höchstens vier Ausländer gleichzeitig einsetzen. Die Anzahl nicht lokal ausgebildeter Spieler auf der Matchkarte (mit max. 18 Plätzen) ist auf neun beschränkt. Die Gesamtzahl der in der Meisterschaft spielberechtigten Spieler jedes Klubs (Kontingentsliste) wird in der Brack.ch Challenge League auf 21 Spieler beschränkt, davon maximal 9 nicht lokal ausgebildete Spieler. Die lokal ausgebildeten Spieler unter 21 Jahren zählen für das erwähnte Kontingent nicht und müssen deshalb nicht auf der Kontingentsliste aufgeführt werden. Als lokal ausgebildet gelten Spieler – unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder ihrem Alter – dann, wenn sie im Alter zwischen 15 und 21 drei vollständige Spielzeiten oder für 36 Monate bei einem Klub des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) registriert waren.[6]

Spielmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem neuen Namen wurde 2003 auch ein geänderter Modus eingeführt, wonach zwei Teams jeweils innerhalb einer Woche ein Hin- und Rückspiel austrugen und die Resultate wie im UEFA-Pokal zusammengezählt wurden. Der Sieger dieser Direktbegegnung bekam zusätzlich zwei Punkte gutgeschrieben. Nach nur einer Saison wurde diese Neuerung jedoch wieder abgeschafft.

In der Challenge League spielen in der aktuellen (Saison 2019/20) 10 Teams gegeneinander. Nach Abschluss der Saison steigt der Erstplatzierte in die Raiffeisen Super League auf, der Tabellenletzte in die Promotion League ab. Die Challenge League wird im Ligasystem und einer Doppelrunde ausgetragen. Jeder Verein trifft viermal auf jeden Gegner, zweimal vor heimischem Publikum, zweimal auswärts. Insgesamt absolviert jeder Verein somit 36 Spiele pro Spielzeit.

Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Challenge League (Schweiz)
FC Vaduz
FC Vaduz
FC Schaffhausen
FC Schaffhausen
FC Winterthur
FC Winterthur
FC Chiasso
FC Chiasso
FC Wil
FC Wil
Lausanne-Sport
Lausanne-Sport
SC Kriens
SC Kriens
Lausanne-Ouchy
Lausanne-Ouchy
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
FC Aarau
FC Aarau
Spielorte der Teams in der Saison 2017/18

In der Saison 2019/20 spielen in der Challenge League folgende 10 Mannschaften:

Team Trainer Stadion Kapazität Platzierung Saison 2018/19
FC Aarau FC Aarau SchweizerSchweizer Patrick Rahmen Stadion Brügglifeld 08'000 2.
FC Chiasso FC Chiasso SchweizerSchweizer Alessandro Mangiarratti Stadio Comunale Riva IV 05'000 9.
SC Kriens SC Kriens SchweizerSchweizer Bruno Berner Stadion Kleinfeld 05'100 8.
FC Stade Lausanne-Ouchy FC Stade Lausanne-Ouchy SchweizerSchweizer Andrea Binotto Centre sportif de Colovray (Nyon) 04'200 1. Promotion League, Aufsteiger
FC Lausanne-Sport FC Lausanne-Sport SchweizerSchweizer Giorgio Contini Stade Olympique de la Pontaise 15'786 3
FC Schaffhausen FC Schaffhausen DeutscherDeutscher Jürgen Seeberger LIPO Park Schaffhausen 08'085 7.
FC Vaduz FC Vaduz LiechtensteinerLiechtensteiner Mario Frick Rheinpark Stadion 07'564 6.
FC Wil FC Wil SchweizerSchweizer Ciriaco Sforza IPG Arena 06'010 5.
FC Winterthur FC Winterthur DeutscherDeutscher Ralf Loose Stadion Schützenwiese 09'450 4.
Grasshopper Club Zürich Grasshopper Club Zürich ItalienerItaliener Uli Forte Letzigrund 26'104 10. Super League, Absteiger

Aufsteiger in die Super League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Aufsteiger Barrage-Teilnehmer Barrage-Ergebnis
2004 FC Schaffhausen FC Vaduz verloren (0:2, 2:1) gegen Neuchâtel Xamax
2005 Yverdon-Sport FC FC Vaduz verloren (1:1, 0:1) gegen den FC Schaffhausen
2006 FC Luzern FC Sion aufgestiegen (0:0, 3:0) gegen Neuchâtel Xamax
2007 Neuchâtel Xamax AC Bellinzona verloren (1:2, 1:3) gegen FC Aarau
2008 FC Vaduz AC Bellinzona aufgestiegen (3:2, 2:0) gegen FC St. Gallen
2009 FC St. Gallen FC Lugano verloren (1:0, 0:5) gegen den FC Luzern
2010 FC Thun FC Lugano verloren (1:2, 0:0) gegen die AC Bellinzona
2011 FC Lausanne-Sport Servette FC aufgestiegen (0:1, 3:1) gegen die AC Bellinzona
2012 FC St. Gallen FC Aarau verloren (0:3, 1:0) gegen den FC Sion
2013 FC Aarau keine Barrage
2014 FC Vaduz keine Barrage
2015 FC Lugano keine Barrage
2016 FC Lausanne-Sport keine Barrage
2017 FC Zürich keine Barrage
2018 Neuchâtel Xamax keine Barrage
2019 Servette FC FC Aarau verloren (4:0, 0:4 n. V., 4:5 i. E.) gegen Neuchâtel Xamax

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dosenbach übernimmt Naming der Challenge League@1@2Vorlage:Toter Link/www.sportsagency.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 317 kB)
  2. Swiss Football League: «Challenge League wird reduziert», Medienmitteilung vom 21. Mai 2011
  3. Swiss Football League: Challenge League in der Offensive – Erstmals ein Fussballspiel aus der zweithöchsten Liga zeitgleich im Fernsehen, Medienmitteilung vom 12. Februar 2008
  4. TV-Situation ab 2017/18 sfl.ch
  5. Teleclub Zoom – Der Free-TV Kanal von Teleclub – auch via Webplayer. Abgerufen am 9. August 2017.
  6. REGLEMENT FÜR DEN SPIELBETRIEB DER SFL (Memento des Originals vom 8. August 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sfl.ch