change.org

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change.org
Logo der Organisation
Gründung 2007
Gründer Ben Rattray
Sitz San Francisco
Personen Ben Rattray (Gründer), 140 feste Mitarbeiter
Aktionsraum weltweit, 907.197 aktive Petitionen in 196 Ländern (31.12.2018)
Schwerpunkt Offene Plattform, Nutzer bestimmen die Inhalte
Methode Petitionen, Online-Kampagnen
Besitzer Change.org PBC
Website change.org

change.org verein Deutschland

change.org ist eine weltweit agierende Plattform für Online-Aktivismus mit Hauptsitz in San Francisco. Mit mehr als 265 Millionen Nutzern war sie 2018 nach eigenen Angaben die „weltweit größte Kampagnenplattform“.[1] Die Plattform ermöglicht Bürgern, einfach und direkt Petitionen zu starten. Sie ist offen für alle Themen und Anliegen. Beliebt sind Petitionen aus den Bereichen Demokratie, Armut, Umwelt, Wohnen, Inklusion, Mobilität, Migration, Netzpolitik, Tierschutz, Handelsbeziehungen und Menschenrechte.[2] Erklärtes Ziel von change.org ist es, Menschen weltweit die Möglichkeit zu geben, sich für die Welt einzusetzen, in der sie leben möchten. change.org ist ein am Gemeinwohl ausgerichtetes Sozialunternehmen (Public Benefit Corporation). Alle erzielten Gewinne werden in die Plattform zurückinvestiert.[3] Change.org Deutschland ist ein eingetragener Verein und lediglich Lizenznehmer und Nutzer der technischen Plattform von change.org PBC ohne jegliche weitere rechtlichen Verbindungen.

Gründung und Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

change.org wurde 2007 von Ben Rattray und Mark Dimas als Social Business gegründet. Rattray wollte ursprünglich Investmentbanker werden. Als er erlebte, welche nachteiligen Reaktionen sein Bruder auf dessen homosexuelles Coming-out erfuhr, beschloss er, sich dafür einzusetzen, dass Menschen ihr direktes Umfeld verändern können.[4] Zunächst versuchten Rattray und sein Stanford-Kommilitone Dimas soziales Fundraising, ein Freiwilligen-Netzwerk oder Bloggergruppen im Internet zu organisieren, womit sie jedoch zunächst keinen Erfolg hatten.

Deshalb begannen Rattray und Dimas 2010 damit, die Seite neu aufzubauen und den Fokus auf kollektive Aktionen und Bürgerbeteiligung zu legen. Menschen sollten mit Hilfe von change.org Petitionen starten, sich gegenseitig unterstützen und so erfolgreich gesellschaftlichen Wandel herbeiführen. change.org beschäftigte Ende 2018 140 feste Mitarbeiter in 18 Ländern, existierte in zwölf Sprachen und wurde in 196 Ländern der Welt genutzt.[2]

Im Jahr 2012 nahm das US-Nachrichtenmagazin Time change.org-Gründer Ben Rattray in die Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt auf.[5]

Change.org Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2016 gründete das deutsche change.org-Team einen unabhängigen gemeinnützigen Verein – den change.org e.V. Deutschland mit Sitz in Berlin. Der Verein ist Lizenznehmer der Change.org PBC (Public Benefit Corporation) in den USA und nutzt dessen technische Plattform und globale Infrastruktur. Darüber hinaus ist change.org e.V. in keiner Weise rechtlich mit Change.org PBC verbunden. Die Plattform hat in Deutschland rund 6 Millionen registrierte Nutzer. Der Verein zählte Ende 2017 mehr als 5.000 und Ende 2018 mehr als 10.000 Förderer. Er finanziert sich zu 100 Prozent über Spenden- und Förderbeiträgen, womit das alte Finanzierungsmodell in Deutschland abgelöst wurde. Der Verein erfüllt die Bedingungen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und darf somit das Logo der Initiative verwenden. Die Jahresberichte des Vereins entsprechen den Vorgaben des Social Reporting Standards (SRS). Der seit 2014 amtierende Deutschlandchef der Change.org PBC Gregor Hackmack, ist nunmehr auch Vorstandsmitglied des Vereins.[2]

Ziele und Arbeitsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Change.org ist eine kostenlose und offene Kampagnenplattform für jedermann. Change.org führt selbst keine Kampagnen durch, sondern unterstützt Aktivisten. Erklärtes Ziel ist es, Campaigning zu dezentralisieren und lokales Engagement zu fördern. Die Organisation will fördern, dass Einzelpersonen sich jederzeit zutrauen, gesellschaftliche Veränderung anzustoßen. Es sei grundsätzlich das Bedürfnis und die Fähigkeit eines jeden Menschen, Ungerechtigkeiten zu beseitigen und dafür die selbst empfundene Ohnmacht zu überwinden.[6] Dazu können Nutzer im Internetangebot von Change.org in erster Linie Online-Petitionen zu einem beliebigen Thema erstellen und verbreiten, wobei die festen Mitarbeiter von Change.org in manchen Fällen handwerkliche und strategische Unterstützung leisten.[7] Das Kampagnentraining der Plattform bietet dabei Anhaltspunkte, wie Kampagnen bei Change.org ablaufen.[8] Manche Petitionen erfahren mehr Unterstützung als andere. Die Auswahl der Petitionen, auf denen stärker gearbeitet wird, brauchen eine starke Geschichte und müssen interessant für die Change.org-Gemeinschaft sowie faktisch belegbar und aktuell sein. Sobald Petitionen zu Gewalt, Hass oder Hetze aufrufen und somit gegen die Change.org-Community Richtlinien verstoßen, werden diese entfernt. Häufen sich belegbare Hinweise, dass eine Petition möglicherweise Fehlinformationen beinhaltet, wird diese gelöscht. Sind diese Hinweise nicht belegbar, wird die Petition entsprechend gekennzeichnet.[9]

Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Change.org erzielt Einnahmen durch Fördermitgliedschaften und Spenden sowie durch Bewerben von Petitionen auf der Website. Change.org-Förderer tragen dazu bei, die Technologie und das Kampagnenteam zu finanzieren, die Petitionsstarter zu coachen und zu unterstützen. Der Großteil der Einnahmen des Unternehmens entfällt auf das Bewerben von Petitionen. Einzelpersonen und Organisationen, die Petitionen starten oder unterschreiben, schalten Anzeigen, um diese Petitionen bei anderen Website-Besuchern zu veröffentlichen. Bis heute hat Change.org 80 Millionen US-Dollar gesammelt. Investoren aus Wirtschaft, Technologie und Medien förderten das Wachstum der Plattform. Im Jahr 2017 trug eine von Reid Hoffman [58] gesteuerte Investitionsrunde zur Umstellung auf das derzeitige Geschäftsmodell bei. Die Website erzielte zuvor Einnahmen durch die Anzeigenwerbung, die als gesponserte Kampagnen für Interessenorganisationen wie Amnesty International [59] und Listbuilding-Services für Partnerorganisationen bezeichnet wurde. [60] Im Mai 2013 startete die Website mit dem Bewerben von Petitionen, die es einem Unterzeichner ermöglichen, die Petition zu unterstützen, indem er im letzten Stadium der Petitionsunterzeichnung $ 1 bis $ 1000 zahlt.[10]

Bekannte Fälle und größte Petitionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Größte Change.org-Petitionen international (Stand: April 2019)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang erreichten folgende Petitionen am meisten Unterschriften:

  1. SaveTheInternet #Uploadfilter: 5,2 Millionen Unterschriften[11]
  2. Electoral College: 4,9 Millionen Unterschriften[12]
  3. Yulin: 4,75 Millionen Unterschriften[13]
  4. #FreedomOnYoutube: 4,34 Millionen Unterschriften[14]
  5. Justice for Audrey: 3,8 Millionen Unterschriften[15]

Weitere bekannte internationale Fälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trayvon Martin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer der bekanntesten Fälle auf Change.org und zugleich eine der am zahlreichsten unterstützten Online-Petitionen ist der Fall Trayvon Martin. Im Februar 2012 erschoss der Latino George Zimmerman den unbewaffneten 17-jährigen Afroamerikaner Trayvon Martin. Die lokalen Behörden erließen zunächst keinen Haftbefehl gegen Zimmermann. Die öffentlichen Proteste und Medienberichte, die schließlich zur Aufnahme der Ermittlungen führten, wurden von einer Petition begleitet und verstärkt, die Martins Eltern auf Change.org eingestellt hatten und die schließlich über 2,2 Millionen Unterschriften auf sich vereinigte.[16]

Rededuell beim US-Präsidentschaftswahlkampf 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im US-Präsidentschaftswahlkampf von 2012 war Candy Crowley die erste Frau seit 1992, die eines der TV-Duelle zwischen den Kandidaten Barack Obama und Mitt Romney moderierte. Damit setzten sich die erst 16-jährigen Mädchen Emma Axelrod, Sammi Siegel und Elena Tsemberis durch, die in einer Petition an die Debattenkommission gefordert hatten, dass eine Frau eines der Rededuelle moderieren möge.[17]

Regierungshandeln gegen „korrigierende“ Vergewaltigungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lesbische Frauen werden u. a. in Südafrika teils Opfer von Vergewaltigungen, die von den Tätern vorgeblich in der Absicht unternommen werden, die Frauen durch die Vergewaltigung wieder heterosexuell zu machen und daher unter dem Euphemismuskorrigierende Vergewaltigung“ bekannt sind. Diese Verbrechen blieben lange straflos. Erst die Petition einer Südafrikanerin, deren Freundin Opfer eines solchen Verbrechens geworden war und die weltweit Aufsehen erregte, veranlasste die südafrikanische Regierung zu Gegenmaßnahmen.[18]

Bekannte Fälle in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgerklage gegen CETA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marianne Grimmenstein, eine Flötenlehrerin aus Lüdenscheid, verfolgte die Verhandlungen zu CETA und TTIP von Anfang an, informierte sich über die Nachrichten und die Informationsseiten der Europäischen Kommission. Schon bald stand für sie fest: CETA fehlt es an Transparenz. Frau Grimmenstein plante früh, vor dem Bundesverfassungsgericht gegen einen solchen Vertrag zu klagen. Ihr Engagement auf Change.org begann im Oktober 2014 und im August 2016 konnte sie so eine professionelle Klageschrift und fast 70.000 Klagevollmachten beim Verfassungsgericht in Karlsruhe einreichen.[19] Marianne Grimmenstein erlangte über die von ihr eingereichte und bis dato größte Bürgerklage gegen CETA bundesweite Bekanntschaft.[20]

Beschäftigung und Unterbringung von Leiharbeitern bei Amazon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von der ARD im Jahr 2013 ausgestrahlte Reportage Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon[21] berichtete von bis zu 5000 Menschen, die als Saisonarbeitskräfte aus vielen Ländern Europas über die Arbeitsagenturen angeworben wurden. Nach Darstellung der ARD wurden die Leiharbeitnehmer in angemieteten Ferienwohnanlagen und Hotels durch angsteinflößende „Security-Leute“[22][23] der Firma H.E.S.S überwacht. Sie hätten rechtsverletzend bis in die Privatsphäre der abgesonderten Arbeitnehmer vordringen können.[24]

Anfang 2013 startete ver.di auf der Online-Petitionsplattform Change.org eine Petition zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Leiharbeiter bei Amazon.[25] Am 28. Februar 2013 wurden eine Liste mit 37.000 angeblichen Unterstützern aus ganz Deutschland an die Werksleitung von Amazon im Logistikzentrum Bad Hersfeld übergeben.[26]

Volumendrosseltarif der Deutschen Telekom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Telekom kündigte im April 2013 an, ihre DSL-Flatratetarife künftig mit Volumenbegrenzungen zu versehen. Das eigene Angebot T-Entertain sollte davon aber ausgenommen sein. Zudem kündigte Deutschlandchef Niek-Jan van Damme an, ausgewählte Anbieter gegen Bezahlung von der Drosselung auszunehmen.[27] Der 18-jährige Abiturient Malte Götz sah darin eine irreführende Verwendung des Begriffs Flatrate und eine Verletzung der Netzneutralität. Seine Petition vereinigte nach wenigen Wochen über 200.000 Unterschriften auf sich.[28] Zahlreiche Netzaktivisten und die Digitale Gesellschaft organisierten ebenfalls Proteste. Über Malte Götz und seine Petition wurde medial umfassend berichtet, er traf Telekom-Chef van Damme[29] und erzielte schließlich einen weitreichenden Teilerfolg: Im Juni gab die Telekom bekannt, die Drosselpläne erheblich abzumildern.[30] Kurz darauf wurde bekannt, dass der damalige Wirtschaftsminister Philipp Rösler – wie in der Petition gefordert – zudem eine gesetzliche Garantie der Netzneutralität plant.[31]

Urheberrechtsreform der Europäischen Union / SaveTheInternet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt ist ein kontroverser Entwurf in einem laufenden EU-Gesetzgebungsverfahren, der das Ziel verfolgt, das Urheberrecht der Europäischen Union an die Erfordernisse der digitalen Gesellschaft anzupassen. Die Vorlage des Entwurfs gilt auch nach mehreren Revisionen als sehr umstritten. Gegenstand der Kontroversen sind insbesondere Bestrebungen zur Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger sowie die Umsetzung einer Verpflichtung zur Lizenzierung urheberrechtlich geschützter Inhalte und damit verbundener Upload-Filter (Artikel 13)[32] Im Rahmen zahlreicher Kampagnen gegen Artikel 13 initiierten die Aktivisten Dominic Kis und Pascal Fouquet eine Petition bei Change.org unter dem Titel Stoppt die Zensurmaschine – Rettet das Internet! – #Uploadfilter #Artikel13 in deutscher, englischer, finnischer, französischer, italienischer, niederländischer, polnischer, portugiesischer, rumänischer und spanischer Sprache. Die Petition wendet sich gegen die Artikel 11, 12 und insbesondere 13, wobei die EU-Abgeordneten explizit dazu aufgefordert werden, die Upload-Filter aus der geplanten Reform zu streichen.[33] Am 18. Februar 2019 wurde die bis dahin rund 4,7 Millionen Mal mitgezeichnete Petition von den Initiatoren an Justizministerin Katarina Barley (SPD) übergeben.[34] Am 13. März 2019 übergaben in Straßburg YouTuber aus mehreren europäischen Ländern die Petition mit mittlerweile 4,9 Millionen Unterschriften an die EU-Parlamentarier Brando Benifei und Daniele Viotti. Die 5 Millionen-Grenze wurde am 21. März 2019 überschritten. Diese Petition ist die bis dato größte Change.org-Petition. Die Petition und das Aktionsbündnis Save the Internet brachten am 23. März 2019 zwischen 170.000 und 200.000 Menschen in sechzehn europäischen Ländern auf die Straße. Bemerkenswert war die große Anzahl an Jugendlichen, von denen viele zum ersten Mal an einer Demonstration teilnahmen.[35]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2012 veröffentlichte die Huffington Post überarbeitete Werberichtlinien von Change.org, noch bevor die Organisation dies selbst tun konnte. Die Organisation stellte darin klar, dass sie grundsätzlich für Gruppen aus dem gesamten demokratischen Spektrum offen sei. Diese Veröffentlichung brachte Change.org von Teilen linksorientierter Kreise in den USA Kritik ein, weil diese Gruppen Change.org als linksgerichtet-progressive Plattform wahrgenommen hatten.[36] Ben Rattray verteidigte, ebenfalls in der Huffington Post, die Ausrichtung seiner Organisation und argumentierte, nur als offene Plattform könne Change.org in verschiedenen Ländern der Welt ein Instrument für den Wandel sein, den die jeweiligen Gesellschaften anstrebten.[37]

Außerdem wird Change.org dafür kritisiert, dass es, nach seinen Nutzungsbedingungen, Daten an Partnerorganisationen und sogar unbeteiligte Dritte verkaufen darf.[38] Thilo Weichert, der frühere Datenschutz­beauftragter des Landes Schleswig-Holstein, wirft der Plattform vor, „in vieler Hinsicht gegen deutsches Datenschutzrecht“ zu verstoßen, unter anderem, da Daten von Millionen deutschen Nutzern im Lichte des Urteils des Europäischen Gerichtshofs zum Safe Harbor Abkommen ohne rechtliche Grundlage auf Servern in den USA verarbeitet und gespeichert würden, die Plattform diverse Tracking-Techniken zur Analyse des Nutzerverhaltens einsetze und der Abfluss bzw. die Weitergabe von Daten an Dritte unkontrolliert erfolge.[39][40] Hierfür wurde Change.org 2016 mit der Negativ-Auszeichnung Big Brother Award bedacht.[41][42]

Das kritisierte Bezahlmodell gab Change.org Deutschland 2016 mit der Vereinsgründung des Change.org e.V. auf. Seit Inkrafttreten der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) gibt es auf den europäischen Webseiten von Change.org das sogenannte “Doppel-Opt-In”: Wer sich mit seiner E-Mail-Adresse in den Change.org-Verteiler eingetragen hat, muss durch eine anschließende Bestätigungs-E-Mail den Eintrag seine E-Mail-Adresse bestätigen. Nach eigenen Angaben ist Change.org die Petitionsplattform in Deutschland, die die wenigsten Daten speichert.[43]

Bei den meisten Petitionen wird eine Diskussion oder Kommentierung des Petitionsinhaltes ermöglicht. Allerdings kann durch Voreinstellungen beim Erstellen der Petition verhindert werden, dass eine Diskussion oder Kommentierung des Petitionsinhaltes möglich wird. Offensichtlich falsche oder fragliche Behauptungen können so nicht hinterfragt oder kommentiert werden. Change.org empfiehlt – bisher – in seiner Hilfe für diesen Fall eine entgegengesetzte Petition zu starten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ann-Katrin Müller: Schnell die Welt retten. In: Der Spiegel. Nr. 3, 2015 (online10. Januar 2015, Ausführlicher Bericht über Online-Petitionen im Allgemeinen und Change.org im Besonderen).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jahres- und Wirkungsbericht 2018. (PDF; 1,8 MB) In: changeverein.org. S. 5, abgerufen am 22. Mai 2019.
  2. a b c Transparenz: Unser Jahres- und Wirkungsbericht 2018. Informationen über Change.org e.V. entsprechend der Selbstverpflichtung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. change.org e.V., 28. Februar 2019, abgerufen am 15. Juli 2019.
  3. Quelle: https://www.change.org/about/business-model
  4. Gregor Peter Schmitz: Die Kraft der Klicks. In: Der Spiegel. Nr. 37, 2012, S. 155 (online).
  5. Molly Katchpole: Ben Rattray. In: time.com. 18. April 2012, abgerufen am 19. August 2019 (englisch).
  6. huffingtonpost.com
  7. Ulrich Schlenker: “Die besten Tools für leidenschaftliche Menschen”. Change.org auf deutsch. kampagne20.de, 31. Juli 2012, abgerufen am 28. August 2013.
  8. Kampagnentraining bei Change.org
  9. Community-Richtlinien von change.org
  10. Finanzierungsmodell von Change.org
  11. Petition Justice SaveTheInternet
  12. Petition Electoral College
  13. Petition Yulin
  14. Petition #FreedomOnYoutube
  15. Petition Justice for Audrey
  16. guardian.co.uk
  17. Denise Restauri: Teens Too Young To Vote Use Technology To Change The Presidential Debates. In: focus.com. 28. August 2012, abgerufen am 5. Juni 2019 (englisch).
  18. Dana Hughes: South Africa Task Force to Fight ‘Corrective Rape’ of Lesbians. In: abcnews.go.com. 11. Mai 2011, abgerufen am 19. Mai 2019 (englisch).
  19. Jahres- und Wirkungsbericht 2017, Change.org e.V. Deutschland, S. 15
  20. Süddeutsche Zeitung vom 7. Mai 2016
  21. ARD: Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon auf YouTube, 13. Juni 2013, abgerufen am 6. November 2018.
  22. Nicolai Kwasniewski: ARD-Dokumentation: Wie Amazon Leiharbeiter kaserniert. In: Der Spiegel vom 13. Februar 2013
  23. Amazon 'used neo-Nazi guards to keep immigrant workforce under control' in Germany - Internet giant investigates abuse claims by foreign workers in its German warehouses. 14. Februar 2013, abgerufen am 17. Februar 2013.
  24. Frank Lübberding: Frühkritik: Leiharbeiter bei Amazon Made in China. In: Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 14. Februar 2013
  25. #Amazon Deutschland: Verbessern Sie die Arbeitsbedingungen Ihrer Leiharbeiter. 15. Februar 2013, abgerufen am 18. Februar 2013.
  26. 37.000 Unterschriften für bessere Arbeitsbedingungen bei Amazon übergeben. 28. Februar 2013, abgerufen am 3. März 2013.
  27. Telekom lässt Vielnutzer den Internetausbau finanzieren. 2. Mai 2013, abgerufen am 7. August 2013.
  28. Change.org-Petition gegen die Drosselpläne der Telekom. 3. Mai 2013, abgerufen am 7. August 2013.
  29. Malte Goetz: Petitionsübergabe – Telekom: Netzneutralität braucht doch keiner! In: blog.maltegoetz.de. 3. Mai 2013, archiviert vom Original am 15. Juni 2013; abgerufen am 21. Juli 2018.
  30. Telekom bremst weniger scharf. 12. Juni 2013, archiviert vom Original am 15. Juni 2013; abgerufen am 7. August 2013.
  31. Rösler will Telekom zur Netzneutralität zwingen. 16. Juni 2013, abgerufen am 7. August 2013.
  32. EU-Urheberrechtsreform: EU-Justizausschuss stimmt umstrittenem Kompromiss zu. In: zeit.de. 26. Februar 2019, abgerufen am 23. März 2019.
  33. Pascal Fouquet und Dominic Kis: Stoppt die Zensurmaschine – Rettet das Internet! – #Uploadfilter #Artikel13. In: Petition bei change.org. Abgerufen am 22. März 2019.
  34. Uploadfilter: Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform – Golem.de. Abgerufen am 28. Februar 2019 (deutsch).
  35. ZDF Nachrichten vom 26.03.2919: Netzbewegung lässt Politik aufhorchen
  36. huffingtonpost.com
  37. huffingtonpost.com
  38. Frank Schirrmacher: Wir wollen nicht. In: FASZ. 25. August 2013, S. 37.
  39. Thilo Weichert: Datenschutzrechtliche Bewertung des Internet-Beteiligungsportals Change.org. (PDF, 350 kB) Netzwerk Datenschutzexpertise, Bonn, 15. November 2015, abgerufen am 2. Dezember 2015 (S. 18): „Dessen ungeachtet genügen die verfügbaren Informationen für die Feststellung, dass der Telemediendienst in vieler Hinsicht gegen deutsches Datenschutzrecht verstößt: […]“
  40. Christiane Schulzki-Haddouti: Kritik am Datenschutz der Petitionsplattform Change.org. In: heise online. Heise Medien GmbH & Co. KG, Hannover, 18. November 2015, abgerufen am 2. Dezember 2015.
  41. Wirtschaft: Change.org – BigBrotherAwards. In: bigbrotherawards.de. 6. Oktober 2015, abgerufen am 23. April 2016.
  42. Wolfgang Noelke: BigBrother Award vergeben: Bittere Zitronen für die Datenkraken. In: deutschlandfunk.de. Deutschlandradio, 23. April 2016, abgerufen am 23. Oktober 2017.
  43. Datenschutz ist und bleibt uns wichtig. In: changeverein.org. Abgerufen am 16. Mai 2019.