Charismatische Bewegung

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Die charismatische Bewegung oder charismatische Erneuerung (teilweise auch Neocharismatische Bewegung) ist eine christliche, konfessionsübergreifende geistige Strömung.

Sie beansprucht die besonderen Gnadengaben („Charisma“) bzw. Gaben des Heiligen Geistes hervorzuheben, die nach christlichem Verständnis von Gott verliehen werden.

Die „Charismatische Erneuerung“ gilt als ein Weg der Neu-Evangelisierung. Ein wichtiger historischer Hintergrund ist auch der prophetische Impuls der katholischen Ordensschwester Helena Guerra im späten 19. Jahrhundert. Auf ihren Impuls hin weihte Papst Leo XIII. am ersten Tag des 20. Jahrhunderts (1. Januar 1901) die Kirche und die Welt dem Heiligen Geist. Am 18. Oktober 1897 erhielt Helena Guerra eine Privataudienz bei Papst Leo XIII., wobei er sie ermunterte, das Apostolat zum Heiligen Geist weiter zu verfolgen. Der Papst autorisierte, dass die Kongregation dem Charisma entsprechenderen Namen "Suore Oblate dello Santo Spirito", die Schwestern des Heiligen Geistes (auch Oblatinnen der Heiligen Zita genannt) bekam. Am 18. April 1902 lässt Papst Leo XIII. nochmals an alle Bischöfe ein Exemplar seines Rundschreibens über den Heiligen Geist zuschicken, zugleich mit einer Mahnung, besonders an die Pfarrer und Prediger, dem Volke die katholische Lehre über den Heiligen Geist gut und eifrig zu erklären.[1] Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren außerhalb der evangelischen Kirchen und katholischen Kirche mehrere „Pfingstkirchen“ entstanden.

Die katholisch-charismatische Erneuerung ist eine Bewegung, die kurz nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) entstand. Man leitet die Ursprünge im katholischen Bereich von einem Einkehrwochenende von Studenten und einigen Mitgliedern des Lehrkörpers der Duquesne-Universität in Pittsburgh, Pennsylvania im Februar 1967 her. Bei den Einkehrtagen sangen die Studenten des alten Hymnus „Veni Creator Spiritus“ und beteten intensiv um die Erneuerung der Gnade aus der Taufe und der Firmung. Während des Wochenendes erlebten viele der Studenten eine machtvolle Ausgießung des Heiligen Geistes zusammen mit der Sprachengabe (mit dem Fachausdruck Glossolalie bezeichnet), Prophetie und anderen Charismen. Diese „Pfingsterfahrung“ breitete sich schnell auf andere Hochschulen aus und dann weiter auf die ganze Welt. Heute existiert die katholisch-charismatische Erneuerung in mehr als 238 Ländern und mehr als 120 Millionen Katholiken gelten als berührt davon. Das Duquesne-Ereignis ist auf den Einfluss anderer Christen, die ebenfalls im Heiligen Geist getauft waren, sowie auf den erneuernden Schwung des Zweiten Vatikanischen Konzils zurückzuführen. Die bei diesem Wochenende anwesenden Professoren hatten zuvor durch eine kleine charismatische Gebetsgruppe, bestehend aus Christen verschiedener Konfessionen die „Geisttaufe“ erfahren. Die Studenten hatte sich auf das Wochenende vorbereitet, indem sie die Apostelgeschichte lasen und ein Buch des Pfingstpastors David Wilkerson mit dem Titel „Das Kreuz und die Messerhelden“. Der Ursprung und das Wachstum  der katholisch-charismatischen Erneuerung sind in einer Zeit der Geschichte anzusiedeln, als sich die Kirche aufgrund der schnellen Säkularisierung, der bedrängenden Krisen und der Entfremdung vieler getaufter und gefirmter Christen von ihren eigenen Gemeinden  noch nie dagewesenen Herausforderungen gegenübersah. Heute wird geschätzt, dass mehr als 500 Millionen Christen weltweit mit dem Heiligen Geist getauft worden sind.[2]

Die Bewegung selbst kam in den 1960er Jahren auf, als eine innerkirchliche Bewegung insbesondere in vielen Freikirchen und auch in anglikanischen, evangelisch-lutherischen sowie in der römisch-katholischen Kirche. Der Begriff wird auch synonym für Pfingstbewegung gebraucht. Vorläufer wurden oft als Schwarmgeistige Bewegung oder einfach nur als Schwärmer bezeichnet.[3]

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte 2006 belief sich die Zahl der den pfingstlich-charismatischen Aufbrüchen zuzurechnenden Menschen weltweit auf ca. 596 Millionen.[4] Es ist die am stärksten wachsende religiöse Bewegung in der Welt,[5] wobei die größte Verbreitung in Afrika, Lateinamerika und Asien zu finden ist.[6]

In einer Umfrage der Barna Group von 2007 in den Vereinigten Staaten bezeichneten sich 36 % aller Befragten als Charismatiker[7] (in einer gleichen Umfrage 1997 waren es noch 30 %). Unter den Evangelikalen sehen sich 49 % als Charismatiker, unter den Katholiken 36 %. Auch bei Betrachtung ganzer Gemeinden fällt eine breite Verteilung auf. Unter den unabhängigen Gemeinden sind etwa 40 % charismatisch, aber auch 7 % der Gemeinden der Southern Baptist Convention und 6 % der Gemeinden in den Mainline Churches.[8]

Außerhalb der Großkirchen gibt es in Deutschland vermutlich über 1.000 freie Gemeinden, die in Netzwerken oder zum Teil im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden organisiert sind.[9] Auch in der Schweiz gibt es eine charismatische Bewegung.

Wesenszüge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James Innell Packer sieht die folgenden Punkte als spezifisch für die Glaubensüberzeugungen der charismatischen Bewegung:[10]

  • Das Erlebnis einer wesentlichen Bereicherung des christlichen Lebens, die weder mit der evangelikalen Bekehrung noch mit der sakramentalen Eingliederung in den Leib Christi identisch ist. Dabei empfindet der Einzelne oft in vorher nicht gekanntem Ausmaß die Liebe Gottes, die Nähe Jesu Christi, die Kraft des Heiligen Geists und eventuell auch die Existenz des Dämonischen.
  • Die Frucht des Heiligen Geistes (Charakterbildung des Christen) laut Galaterbrief
  • Die Gaben des Heiligen Geistes
  • Im Gottesdienst oder in der Gruppe das Erlebnis der Einheit mit Vater und Sohn durch den Heiligen Geist und das Erlebnis der geistlichen Gemeinschaft mit anderen Christen
  • Die Überzeugung, dass die charismatische Bewegung Teil einer göttlichen Strategie der Erneuerung der Kirche bzw. des Christentums ist.

Hilfreiche Impulse zum Wesen dieses ökumenischen Phänomens auf katholischer Seite gab vor allem der Jesuit Norbert Baumert, Professor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt/Main. Als langjähriger Vorsitzender des Theologischen Ausschusses der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche betonte er, dass die Kirche vom Pulsschlag des Geistes lebt. Das Wort „charismatisch“ wecke nach seiner Ansicht verschiedene Assoziationen. Hier kann man an Menschen mit besonderer Ausstrahlung oder Begabung denken oder an Menschen, die „abgehoben“ und übermäßig gefühlsbetont sind. Baumert sieht jedenfalls die Tatsache, dass die Bewegung der Charismatischen Erneuerung weltweit wächst und Menschen aller Altersgruppen auf nie geahnte Weise konkret zu einer persönlichen Beziehung mit Gott finden. Es mischen sich Erwartungen und Befürchtungen. Man versuchte viele Erklärungen aus dem psychologischen Bereich, aus dem religiösen Bedürfnis bestimmter Menschen und ihrer Persönlichkeitsstruktur, dazu auch frömmigkeitsgeschichtliche oder soziologische Erklärungen. Hinzu kommt das „Charisma“ verschiedener Führergestalten. Nach Baumert habe man damit das eigentliche Wesen des charismatischen Aufbruchs nicht erfasst. Die Theologie rechnete jedenfalls immer damit, dass ein lebendiger Gott existiert, der in der Geschichte handelt und Menschen durch den Heiligen Geist begnadet und führt. Baumert betonte auch, dass das Wirken Gottes eben das menschliche Verstehen übersteigt. Sie ist eine weltweite Bewegung mit ökumenischer Ausprägung und gibt wichtige Impulse für die Gesamtkirche. Der kritische Blick „geistlicher Unterscheidung“ bleibt dabei ein wichtiger Aspekt.[11]

Gebet und Gottesdienst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charakteristisch für die charismatische Erneuerung ist eine ausgeprägte Hinwendung zum „Gebet“, wobei neben dem traditionellen Gebet auch besondere Formen wie lautes „freies“ Beten, Handauflegung und Segnen durch Mitbetende oder Beten mit erhobenen Händen gepflegt werden. Oft wird spontanes Gebet mit Singen von Lobliedern kombiniert (Lobpreis und Anbetung).

Die Gottesdienste charismatischer Gruppen und Gemeinden sind oft modern gestaltet und wollen auch junge Leute ansprechen. Zwecks verbesserter kultureller Adaption wird meist auf traditionelle liturgische Elemente verzichtet. Die musikalische Anbetung im Gottesdienst wird oft von Bands im Pop-, Gospel- oder Folk-Stil intoniert. Die Predigten sind in der Regel alltagsbezogen und weniger theologisch. Entgegen der traditionellen Praxis in den großen Kirchen, die Predigten nach einer so genannten Leseordnung oder Perikope auszurichten, entstehen Predigten häufig aus einem vom Prediger ausgewählten Thema, welches durch Bibeltexte erläutert wird.

Die charismatische Bewegung ist ebenso wie die Pfingstbewegung missionarisch orientiert, insbesondere Freundschaftsevangelisation und Glaubenskurse wie der Alpha-Kurs spielen eine Rolle.

Theologie und Ethik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anhänger der charismatischen Bewegung bleiben gewöhnlich theologisch auf dem Boden ihrer angestammten Konfession und erklären charismatische Erfahrungen innerhalb der jeweiligen Theologie. So sprechen Katholiken von einer Freisetzung des bei der Taufe und Firmung empfangenen Heiligen Geistes, Protestanten deuten es als geistliche Wiedergeburt aufgrund einer neuen Bekehrung, und aus der Pfingstbewegung stammende Gruppierungen von einer Geistestaufe.[10]

Viele charismatische Christen verstehen sich auch als Erweckungsbewegung, bei der ihr Glaube praktisch und spürbar erlebbar ist. Die Gottesdienste sind daher oftmals durch Elemente der Ekstase während des Singens (Lobpreis und Anbetung) und des Gebetes durch Handauflegung geprägt, die als Wirkungen des Heiligen Geistes verstanden werden. Ein Beispiel dafür stellt der sogenannte „Torontosegen“ dar.

Die charismatische Bewegung sieht sich in der evangelikal-charismatischen Tradition. Wie andere Evangelikale betrachten sie die Bibel als Wort Gottes und verbindlichen Maßstab des Glaubens und der Lebensführung, an dem sich alles andere messen muss. Von daher ist sie tendenziell wertekonservativ, insbesondere gesellschaftspolitisch. Sex außerhalb der Ehe, Abtreibung oder praktizierte Homosexualität werden als unbiblisch gesehen. Nach den Angaben der Autoren William MacDonald und Dean Sherman ist der Übergang zum christlichen Fundamentalismus, je nach Hintergrund der Gruppe oder Gemeinde, fließend.[12][13]

Struktur und Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die charismatische Erneuerungsbewegung hat durch die Überkonfessionalität keine einheitliche Struktur. Es gibt bis auf das Vorhandensein von gelegentlichen Wortführern und Werken, deren Arbeit sich herumspricht, keine Führung, keine Instanz, die für die gesamte charismatische Bewegung spricht. Eine große Gruppierung innerhalb der Charismatischen Bewegung stellen die Pfingstkirchen dar. Sie sind in Deutschland organisiert unter dem Dach des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden. Innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland ist die charismatische Bewegung vor allem in der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung organisiert. Die Charismatische Erneuerung innerhalb der Katholischen Kirche ist über die ICCRS (International Catholic Charismatic Renewal Services) strukturiert, eine Organisation, welche die Verbindung zwischen der Katholischen Charismatischen Erneuerung und dem Heiligen Stuhl hält und für diesen offizieller Ansprechpartner ist.[14]

Sofern charismatische Gruppen in den bestehenden Kirchen und Gemeinden entstehen, wird die dort vorhandene Grundstruktur meist übernommen. Die Grundstruktur betrifft die Rechtsform (z. B. KdöR, e. V.), die Art und Weise der Finanzierung der gemeindlichen Arbeit, die Ausbildung der Prediger, die Bestimmung von Führungskräften usw. In diesen Fällen werden allenfalls Elemente wie die Gottesdienstordnung oder die Art und Weise der Anwerbung von Mitgliedern modifiziert oder das „charismatische“ Leben spielt sich in privater Umgebung ab.

Außerhalb von traditionellen Kirchen und Gemeinden gibt es die unterschiedlichsten Ausprägungen. Zur Struktur einer freien charismatischen Gemeinschaft kann man feststellen, dass der Status des Leiters einer Gruppierung oder Gemeindeleiters und der Ältesten (Presbyter) besonders herausgestellt wird und eine strikte Hierarchie gilt. Gehorsam gegenüber Führungskräften wird eingefordert, wobei im Gegenzug eine Führungskraft sich durch das Ergebnis („Früchte“) ihrer Arbeit messen, sowie sich durch Glaubwürdigkeit, „Bibelfestigkeit“, Strenge und Milde stets legitimieren muss, um den Status aufrechtzuerhalten.

Der Aufbau von charismatischen Gruppen und Gemeinden orientiert sich an der Theologie göttlicher Berufung, wobei diese Mitgliedern der Gemeinde durch den Heiligen Geist inspirativ mitgeteilt und von diesen an die Gemeinde weitergegeben wird, wo diese Mitteilungen von der Leiterschaft geprüft werden. Ein Grundgedanke basiert auf dem vom Apostel Paulus geprägten Bild der Kirche Christi als „Leib“ mit Christus als „Kopf“ (1. Kor. 12), wo jedes Körperteil ein Christ darstellt und in aller Unterschiedlichkeit zu einem anderen Körperteil jeder Christ im Rahmen seiner Möglichkeiten, das heißt Fähigkeiten, Begabungen für bestimmte Aufgaben gemäß seiner Begabung in der Kirche zuständig sei.

Die Umsetzung dieser Lehre über die Kirchenstruktur erfolgt in der charismatischen Bewegung mehr oder weniger konsequent dadurch, dass etwa Führungskräfte in der Regel nicht gewählt werden, sondern anhand ihrer zugedachten – und in der Regel auch natürlichen – Begabung diese Aufgabe übernehmen. Das Gleiche gilt beispielsweise für Mitarbeiter im Gottesdienst, die – je nach ihrer Begabung dazu – sich in Teams wiederfinden und als „Lobpreis-Team“, „Begrüßungsteam“, „Infrastruktur-Team“, „Seelsorge-Team“, „Heilungsteam“, etc. in Erscheinung treten. Diese „Gaben“-gemäße Verteilung der Aufgaben wird auch außerhalb der charismatischen Bewegung als Element „erwecklicher“ Kirchenpraxis praktiziert.

Es gibt Gebetsgruppen, lockere und verbindliche Hauskreise, Glaubenskurse, Tagungen und Freizeiten, und klosterähnliche Wohngemeinschaften. Soweit es sich um die innerkirchliche Bewegung handelt, ist es schwierig, Zahlen anzugeben. Die meisten Mitglieder der innerkirchlichen charismatischen Bewegung bleiben ihrer Kirche treu. Jedoch entstehen auch viele neue Gründungsprojekte freier charismatischer Gemeinden außerhalb der großen Konfessionen überall auf der Welt.

Ein einflussreicher Theologe der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche war Heribert Mühlen.

In der Katholischen Kirche gehört  die Charismatische Erneuerung (CE) zu den neuen Geistlichen Bewegungen, die Papst Johannes Paul II. „eine wichtige Frucht des Zweiten Vatikanischen Konzils“ und eine besondere Gabe Gottes an unsere Zeit nannte; von ihnen erwartete er einen „neuen Frühling“ in der Kirche (Ansprache beim Pfingsttreffen der Geistlichen Bewegungen 1998 in Rom).

Die CE ist auch durch die Deutsche Bischofskonferenz anerkannt; die Diözesansprecher/innen werden durch den jeweiligen Ortsbischof bestätigt.

Die Charismatische Erneuerung sucht das, was sie von Gott empfangen hat, in das Ganze der Kirche und der Gesellschaft einzubringen, um so zu deren Erneuerung beizutragen.

"Die Charismatische Erneuerung ist eine Chance für Kirche und Welt !" (Papst Paul VI.)

"Die Katholische Charismatische Erneuerung hat vielen Christen geholfen, die Gegenwart und Macht des Heiligen Geistes in ihrem Leben, im Leben der Kirche und der Welt wieder zu entdecken." (Papst Johannes Paul II.)

"Ihr, die Charismatische Erneuerungsbewegung, habt ein großes Geschenk vom Herrn erhalten. Ihr seid aus einem Willen des Heiligen Geistes hervorgegangen als ein Strom der Gnade in der Kirche und für die Kirche. Das ist eure Definition: ein Strom der Gnade ... Die Charismatische Erneuerung ist eine große Kraft im Dienst an der Verkündigung des Evangeliums, in der Freude des Heiligen Geistes." (Papst Franziskus, Juli 2014)[15]

Auflistung einiger Vertreter der charismatischen Bewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Nationalität Stichwort
John Wimber USA Vineyard Christian Fellowship
Joyce Meyer USA Joyce Meyer Ministries
Joel Osteen USA Lakewood Church
Loren Cunningham USA Youth With A Mission (Jugend mit einer Mission)
C. P. Wagner USA Geistliche Kampfführung, Dritte Welle
Kenneth Erwin Hagin USA Wort-des-Glaubens-Bewegung
Benny Hinn USA World Outreach Center
Walter Heidenreich D Freie Christliche Jugendgemeinschaft
Reinhard Bonnke D Christus für alle Nationen
Peter Wenz D Gospel Forum
Volkhard Spitzer D Christliches Zentrum
Dagmar und Eric Thon D FIT-Gemeinde fuers Leben
Wolfhard Margies D Gemeinde auf dem Weg
Pastor Johannes Justus D Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR
Derek Prince UK Derek Prince Ministries
Keith Warrington UK Regents Theological College
George Jack UK Rotherham Pentecoastal Church
Paul Yonggi Cho Korea Yoido Full Gospel Church
Marcelo Rossi BR Katholische Charismatische Erneuerung
Ulf Ekman SE Katholische Kirche[16]
Pastor Sándor Németh HU Hit gyülekezete
Bekannte Vertreter der Katholischen Charismatischen Erneuerung
Name Nationalität Stichwort
Dr. Johannes Hartl D Leiter vom "Gebetshaus Augsburg"
Dr. Hansmartin Lochner D Priester der CE im Bistum München-Freising
Patti Gallagher Mansfield USA Zeugin des Duquesne-Ereignisses 1967

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siegfried Großmann: Haushalter der Gnade Gottes. Von der charismatischen Bewegung zur charismatischen Erneuerung der Gemeinde. Oncken, Kassel 1977. ISBN 978-3-78932115-3
  • Siegfried Großmann: Weht der Geist, wo wir wollen? Der Toronto-Segen und der Weg der charismatischen Bewegung. Oncken, Wuppertal 1995.
  • James Innell Packer: Auf den Spuren des Heiligen Geists. Brunnen Verlag, Gießen 1989, ISBN 3-7655-2413-1.
  • Christoph Raedel (Hrsg.): Methodismus und charismatische Bewegung. Historische, theologische und hymnologische Beiträge (= Reutlinger Theologische Studien Band 2). Edition Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 978-3-7675-7090-0.
  • Peter Zimmerling: Die charismatischen Bewegungen. Theologie, Spiritualität, Anstöße zum Gespräch (= Kirche, Konfession, Religion Band 42). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-56546-1.
  • Aktuelle Literatur zur charismatischen Bewegung
  • Herausforderungen der charismatischen Bewegung an die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (PDF; 382 kB)
  • BAUMERT, Norbert, Anstößig oder Anstoß? Die Charismatische Erneuerung in der Katholischen Kirche, Nördlingen 2001².
  • BAUMERT, Norbert, Gaben des Geistes Jesu. Das Charismatische in der Kirche, Graz-Wien-Köln 1986, ISBN 3-222-11-666-0.
  • BAUMERT, Norbert/BIALLY, Gerhard (Hrsg.), Pfingstler und Katholiken im Dialog. Die vier Abschlussberichte einer internationalen Kommission aus 25 Jahren, Düsseldorf 1999, ISBN 3-9803811-1-0.
  • SCANLAN, Michael/CIRNER, Randall J.,  … erlöse uns von dem Bösen. Der Befreiungsdienst in der Kirche, Graz/Wien/Köln 1983, ISBN 3-222-11433-1.
  • THEOLOGISCHER AUSSCHUSS DER CHARISMATISCHEN ERNEUERUNG IN DER KATHOLISCHEN KIRCHE (Hrsg.), Gebet um Befreiung. Ein Beitrag zum innerkirchlichen Gespräch. Ergänzte Neuauflage, Maihingen 2011³.
  • BUOB, Hans, Befreiung, ein Dienst der Kirche. Reihe Seelsorge Heft 5, Fremdingen, ISBN 978-3-935189-20-0.
  • INTERNATIONAL CATHOLIC CHARISMATIC RENEWAL SERVICES THEOLOGISCHER AUSSCHUSS (Hrsg.), Taufe im Heiligen Geist (Deutsche Ausgabe herausgegeben vom Vorstand der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche Deutschland), Maihingen 2012.
  • TARDIF, Emiliano/FLORES, Jose H. Prado, Jesus lebt (übertragen aus der spanischen und französischen Ausgabe von J. Winkler), Münsterschwarzach 1988, ISBN 3-87868-368-5.
  • AMES, Alan, Über Seher und das Ruhen im Geist, Jestetten 2005.
  • BUCHMÜLLER, Wolfgang Gottfried, Ruhen im Geist. Charismatische Phänomene in der Kontroverse, Jestetten 2012, ISBN 978-3-936004-09-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Informationen und Organisationen der Charismatischen Bewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unabhängige Beurteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritische bzw. warnende Stellungnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Charismatische Bewegung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Helena Guerra. In: Kathpedia. Abgerufen am 15. Januar 2018.
  2. Doctrinal Commission of the ICCRS: Taufe im Heiligen Geist (Deutsche Ausgabe). Hrsg.: Vorstand der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche Deutschland. Maihingen 2012, S. 124.
  3. Richard Ising: Kräftige Irrtümer. Eine Stellungnahme zum Thema "Schwärmer einst und jetzt". Lutherischer Gemeinschaftsdienst, 1965.
  4. Friedrich Wilhelm Graf: Der Protestantismus: Geschichte und Gegenwart. 2. Auflage. C. H. Beck, München 2010, S. 21 f. mit Bezug auf Schätzungen im Status of Global Mission des Gordon-Conwell Theological Seminary.
  5. Douglas Jacobsen: The World's Christians, Who They Are, Where They Are and How They Got There. Wiley-Blackwell, Chichester 2011, ISBN 978-1-4051-8887-6, Kapitel 4.
  6. PewResearchCenter: Global Christianity. A Report on the Size and Distribution of the World’s Christian Population. Dezember 2011, auf www.pewforum.org.
  7. Barna Group: Is American Christianity Turning Charismatic? (Memento des Originals vom 18. Juli 2012 im Webarchiv archive.is) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.barna.org, 7. Januar 2008. Dabei kam für die Einordnung als Charismatiker eine recht weit gefasste Definition zur Anwendung. Als Charismatiker gezählt wurden Personen, die sich selbst als charismatische oder pfingstliche Christen bezeichneten, solche, die aussagten, dass sie das Erlebnis einer Füllung mit dem Heiligen Geist gemacht hätten, und solche, die davon ausgehen, dass die charismatischen Gaben, wie Zungenrede und Heilung, auch heute noch aktiv sind.
  8. Barna Group: Is American Christianity Turning Charismatic? (Memento des Originals vom 18. Juli 2012 im Webarchiv archive.is) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.barna.org, 7. Januar 2008.
  9. [1] Statistik des Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienstes
  10. a b James I. Packer: Auf den Spuren des Heiligen Geistes. 1984.
  11. Norbert Baumert: Anstößig oder Anstoß? Die Charismatische Erneuerung in der Katholischen Kirche. Hrsg.: Koordinierungsgruppe der CE. 2. Auflage. Druckerei Steinmeier Nördlingen, Nördlingen 2001, S. 48.
  12. Dean Sherman: Geistliche Kampfführung – Wie Christen siegreich leben. Wuppertal 1991.
  13. William MacDonald: Achte auf den Unterschied. Dillenburg 1975, S. 54 ff.
  14. About ICCR. International Catholic Charismatic Renewal Services, archiviert vom Original am 15. Oktober 2013; abgerufen am 20. März 2016 (englisch).
  15. Wer wir sind. Abgerufen im 18. Januar 2018 (d).
  16. Der prominenteste Freikirchler wird katholisch, IdeaSpektrum 12.2014, S. 13.