Charity Shopping

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Charity Shopping bietet die Möglichkeit, gemeinnützige Einrichtungen finanziell zu unterstützen, ohne eigenes Geld zu spenden. Für Verkäufer ist „Charity Shopping“ eine Vertriebsmethode; für gemeinnützige Einrichtungen ist es eine Fundraisingmethode.

Grundprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preisvergleichsportale und Werbeplattformen erhalten bei jedem vermittelten Einkauf im Rahmen des so genannten Affiliate-Marketing eine Provision vom Onlinehändler. Beim Charity Shopping verpflichten sich die Charity-Shopping-Plattformen, einen bestimmten Prozentsatz dieser Provisionen an eine gemeinnützige Einrichtung abzuführen. Der Käufer darf dabei bestimmen, welche Einrichtung begünstigt werden soll. Dafür muss die Einrichtung allerdings auf dem Portal angemeldet sein. Eine Ausnahme gibt es bei Provisionen von Produkten, die der Buchpreisbindung unterliegen. Diese Provisionen behalten die Plattformen ein, da sie auf Grund der Buchpreisbindung nicht ausgeschüttet werden dürfen.

Begünstigte Charities[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Begünstigt werden können Charities aus allen Bereichen: Bildung, Sport, Tierschutz, Kirche, humanitäre Hilfe u.a. Die zwei größten Anbieter im deutschsprachigen Raum sind Bildungsspender.de mit 5.800 gemeinnützigen Organisationen und über 3 Mio.€ Spenden sowie Schulengel.de mit 7.700 gemeinnützigen Organisationen und über 2 Mio. € gesammelten Spenden. Deutschlands erstes Online-Spendenportal HelpDirect.org bietet unter HelpShops.org seit 2016 die erste Charity Shopping-Lösung an, bei der die Spender auch eine steuerabzugsfähige Spendenquittung erhalten.