Charles Meynier

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Charles Meynier

Charles Meynier (* 24. November 1763 in Paris; † 6. September 1832 ebenda) war ein französischer Maler des 18. und 19. Jahrhunderts zur Zeit der napoleonischen Kriege.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über Meynier ist wenig bekannt. Er war Schüler von François-André Vincent und gewann 1789 den zweiten Preis beim Wettbewerb Prix de Rome. Er entwarf die Reliefs des Pariser Arc de Triomphe du Carrousel. 1816 wurde er in das Institut de France gewählt, wo er (zusammen mit den Klassizisten Antoine-Jean Gros, Louis Girodet-Trioson und Carle Vernet) einen der vier neu eingeführten Sitze (Fauteuil XIII) für die Malerei-Sektion der Académie des Beaux-Arts innehatte.[1] Eines seiner bekanntesten Gemälde stellt den Einzug Napoleons in Berlin dar.

Werke Meyniers finden sich im Pariser Louvre, im Schloss Versailles, im Musée Magnin in Dijon und im Besitz des französischen Finanzministeriums.[2] Eine große Retrospektive wurde 2008 gezeigt.[3]

Auf dem Kunstmarkt wurden für seine Ölgemälde bis zu 536.000 US-Dollar bezahlt.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Charles Meynier – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Académie des Beaux-Arts de l'Institut de France: SECTION I - PEINTURE / FAUTEUIL XIII (abgerufen am 16. Januar 2016)
  2. Angaben auf der französischen Museumsdatenbank, abgerufen am 10. März 2012
  3. Angaben auf thearttribune.com, abgerufen am 10. März 2012
  4. Angaben auf der Seite eines internationalen Auktionshauses, abgerufen am 10. März 2012