Charlotte Wessels

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Charlotte Wessels bei einem Live-Auftritt mit Delain, 2012

Johanna Charlotte Wessels (* 13. Mai 1987 in Zwolle) ist eine niederländische Sängerin und Songwriterin. Sie war von 2005 bis 2021 Lead-Sängerin der niederländischen Symphonic-Metal-Band Delain.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst spielte sie Klarinette in klassischen Orchestern und Big Bands, bevor sie im Alter von 13 Jahren begann, sich für den Gesang zu interessieren. Mit 14 Jahren nahm sie Unterricht im Jazz- sowie im klassischen Gesang. Gemeinsam mit einem Freund komponierte sie Songs und gründete mit ihm ihre erste Band.

Später schloss sie sich einigen lokalen Bands wie To Elysium oder Infernorama an, wo sie im Alter von 17 Jahren Martijn Westerholt, dem ehemaligen Keyboarder der Symphonic-Metal-Band Within Temptation, begegnete. Westerholt hatte bereits 2002 ein musikalisches Projekt namens Delain gegründet. Charlotte Wessels entschied sich, sich diesem Projekt anzuschließen und begann, Songtexte für das Debüt-Album Lucidity, das 2006 veröffentlicht wurde, zu schreiben.[1] Es folgten drei weitere Alben sowie Tourneen und Auftritte bei Festivals wie dem Wacken Open Air, Rockharz Open Air, Summer Breeze oder dem Metal Female Voices Fest. Das Album The Human Contradiction wurde am 4. April 2014 veröffentlicht.[2][3] Die EP Lunar Prelude erschien am 19. Februar 2016.[4]

Am 15. Februar 2021 wurde bekanntgegeben, dass Delain in der bisherigen Besetzung aufgelöst wurde und als musikalisches Projekt von Martijn Westerholt fortgeführt wird. Nach Angaben Westerholts „werden wir alle unsere eigenen Wege gehen und unsere eigenen Ziele verfolgen“.[5] Charlotte Wessels verließ die Band, verkündete aber gleichzeitig, auch weiterhin musikalisch aktiv bleiben zu wollen.[6]

Ihr erstes Album als Solokünstlerin mit dem Titel Tales From Six Feet Under wurde am 17. September 2021 veröffentlicht.

Gastauftritte und Nebenprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Gastsängerin arbeitete Wessels mit Bands wie Kamelot[7], Serenity[8], Nemesea und Knight Area zusammen.

Gemeinsam mit Georg Neuhauser (Serenity) und Oliver Philipps (Everon) kreierte sie ein Projekt namens Phantasma, für das sie einen Roman geschrieben hatte. Die musikalische Umsetzung erfolgte auf dem Konzeptalbum The Deviant Hearts, welches am 20. November 2015 veröffentlicht wurde.[9]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu ihren musikalischen Einflüssen zählt sie insbesondere Thom Yorke, Nick Cave und Amanda Palmer.[1]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Solokünstlerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben

  • 2021: Tales From Six Feet Under

Mit Delain[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Lucidity
  • 2009: April Rain
  • 2012: We Are The Others
  • 2014: The Human Contradiction
  • 2016: Moonbathers
  • 2020: Apocalypse & Chill

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016: Lunar Prelude
  • 2019: Hunter's Moon

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: Interlude

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Frozen
  • 2007: See Me In Shadow
  • 2008: The Gathering
  • 2009: April Rain
  • 2009: Stay Forever
  • 2009: Smalltown Boy
  • 2012: Get The Devil Out Of Me
  • 2012: We Are The Others
  • 2013: Are You Done With Me
  • 2014: Stardust
  • 2016: Suckerpunch
  • 2019: Marsters of Destiny
  • 2019: Burning Bridges
  • 2019: One Second

Mit Phantasma[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015: The Deviant Hearts

Als Gastsängerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Embrace The Night (Mit DaY-már)
  • 2010: Serenade Of Flames (Mit Serenity)
  • 2011: Please Come Home (Mit Knight Area)
  • 2011: High Enough (Mit Nemesea)
  • 2015: Under Grey Skies (Mit Kamelot)
  • 2016: Aquarium (Mit Dark Sarah)
  • 2021: The Reawakenig (Qlimax 2021 Anthem) (Mit Ran-D)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Charlotte Wessels – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Charlotte Wessels auf der offiziellen Website von Delain (Memento des Originals vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.delain.nl
  2. Ankündigung auf der offiziellen Website von Delain (Memento des Originals vom 17. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.delain.nl
  3. CD-Review auf metal.de, 28. März 2014
  4. CD-Review auf metal.de, 17. Februar 2016
  5. DELAIN – Aktuelles Line-up aufgelöst, Rock Hard, 15. Februar 2021
  6. Mitteilung auf der offiziellen Facebook-Seite von Charlotte Wessels, 15. Februar 2021
  7. CD-Review auf blabbermouth.net
  8. Ankündigung auf stormbringer.at, 3. Februar 2011
  9. CD-Review auf metal.de, 17. Februar 2016
  10. Lzzy Hale, Lita Ford, Doro Pesch, Maria Brink Featured In 'Not Just Tits In A Corset' Book, blabbermouth.net, 10. März 2014