Chauvet-Höhle

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Chauvet-Höhle
Darstellungen von Auerochsen, Pferdeköpfen und Wollnashörnern an den Höhlenwänden

Darstellungen von Auerochsen, Pferdeköpfen und Wollnashörnern an den Höhlenwänden

Lage: Vallon-Pont-d’Arc, Region Auvergne-Rhône-Alpes, Département Ardèche, Frankreich
Höhe: 180 m
Geographische
Lage:
44° 23′ 17,2″ N, 4° 24′ 58,1″ OKoordinaten: 44° 23′ 17,2″ N, 4° 24′ 58,1″ O
Chauvet-Höhle (Frankreich)
Chauvet-Höhle
Geologie: Kalkstein
Typ: Karsthöhle
Entdeckung: 18. Dezember 1994
Gesamtlänge: 600 m
Besonderheiten: UNESCO-Weltkulturerbe seit 2014
Website: http://archeologie.culture.fr/chauvet/fr (französisch, englisch, spanisch)
Rumänische Briefmarke (2001): Steppenwisente aus der Chauvet-Höhle

Die Chauvet-Höhle (französisch Grotte Chauvet) befindet sich nahe der Kleinstadt Vallon-Pont-d’Arc in Frankreich im Flusstal der Ardèche. Die 1994 entdeckte Höhle gehört zu den weltweit bedeutendsten archäologischen Fundplätzen mit Höhlenmalereien. Bisher wurden über 400 Wandbilder mit rund 1000 gemalten und gravierten Tier- und Symboldarstellungen erfasst.

Zu den Holzkohlen, die für die Zeichnungen verwendet wurden, liegen aus den Jahren 1995–1996 uneinheitliche Datierungen mit einem Durchschnittsalter von mehr als 30.000 Jahren vor, was der archäologischen Kultur des Aurignacien entsprechen würde. Combier u.a. (2012) deckten schwerwiegende methodische Fehler dieser alten Datierungen auf und setzten, ohne aber neuere Radiokarbondatierungen durchzuführen, die Kunstwerke in die einige Jahrtausende jüngere Gravettien- bis Magdalénien-Zeit.[1] Nach neuesten Radiokarbondatierungen gab es zwei Perioden der menschlichen Nutzung, eine von 37.000 bis 33.500 Jahren vor heute, die zweite von 31.000 bis 28.000 Jahren vor heute.[2]

Im Juni 2014 wurde die Chauvet-Höhle in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Lage und Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Chauvet-Höhle befindet sich etwa drei Kilometer entfernt von der Kleinstadt Vallon-Pont-d’Arc in Richtung Saint-Martin-d’Ardèche im Département Ardèche im Süden Frankreichs. Sie liegt am Südhang einer trockenen ehemaligen Schleife des Flusses Ardèche, des Cirque d’Estre. Dieser Durchbruch entstand, als die Ardèche im Altpleistozän an der engsten Stelle der Flussschleife die natürliche Barriere des Kalksteins durchbrach, den Pont d’Arc schuf und den Cirque d’Estre trocken legte.[3]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorher, im unteren Pliozän, war die Chauvet-Höhle als unterirdische Abkürzung durch den Karst vom nördlichen Paleoflusslauf der Ardèche (heute der letzte Abschnitt des Flusses Ibie) zum Cirque d'Estre entstanden.[3] Die heutige Höhle bildete dabei die Quellmündung. Als die Ardèche aufgrund wechselnden Meeresspiegels im Zug der Messinischen Salinitätskrise wieder eine andere Höhenlage einnahm, wurden weite Teile der Chauvet-Höhle durch Calciteinlagerungen verschlossen.

Ausdehnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Höhle ist von bisher in der Ardèche ungekannten Ausmaßen. Der heutige Zugang ist zunächst ein sehr schmaler horizontaler Tunnel, an dessen Ende sich ein senkrechter Abstieg von gut zehn Metern befindet. Die eigentliche Höhle kann in einer Länge von mehr als 500 Metern weitgehend mühelos begangen werden. Der Höhlenboden sinkt von vorne nach hinten nur etwa 24 Meter ab. Die horizontale Ausdehnung erstreckt sich auf einer Fläche von rund 240 × 100 Meter, sie umfasst vier große Säle von 12 bis 17 Metern Höhe, der größte Saal misst fast 40 × 60 Meter. Die derzeit kartographierte Gesamtfläche der Höhle umfasst rund 8140 Quadratmeter.

Entdeckung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Höhle wurde am 18. Dezember 1994 durch die Speläologen Jean-Marie Chauvet, Éliette Brunel Deschamps und Christian Hillaire entdeckt. Sie ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da eine Veränderung der Luftfeuchtigkeit zu Pilzbefall und damit zur Gefährdung der Malereien führen könnte. Diese Erfahrung wurde schon Mitte der 1960er Jahre in der Höhle von Lascaux und Ende der 1970er Jahre in der Höhle von Altamira gemacht, deren Zugänge seitdem ebenfalls stark reglementiert sind. Selbst die autorisierten Forscher dürfen nur in Abständen wenige Stunden dort arbeiten, nämlich im Frühjahr für vier Wochen und im Herbst für zwei Wochen.

Alter der Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Blick auf die Ausmalungen der Chauvet-Höhle wurden sie von ihren Entdeckern als die älteste Höhlenmalerei der Welt veröffentlicht;[4] mittlerweile gelten diejenigen der spanischen El-Castillo-Höhle und die auf Sulawesi[5] als noch älter.

Eine moderne Fälschung ist auf Grund der Versinterung der Farbaufträge und des unveränderten Bodens auszuschließen. Die Datierung von Höhlenmalereien ist allerdings problembehaftet, da viele Pigmente nicht datierbar sind. Chronologiekritiker weisen darauf hin, dass die Radiokarbonmethode der zum Malen verwendeten Holzkohlen nicht automatisch die Bilder datiert und die Holzkohlen theoretisch weit älter sein können, also nur den Terminus post quem für die Malereien darstellen. Daher könnten Holzkohlen bereits von Höhlenfeuern im Aurignacien stammen, aber erst im Gravettien zur Ausmalung genutzt worden sein.[6] Wegen des Living floors (dem unveränderten Zustand des Höhlenbodens seit der letzten Begehung im Gravettien) gilt jedoch als sicher, dass es seit mindestens 20.000 Jahren keine (weitere) Ausmalung der Wände gegeben hat.

Die Malereien wurden aufgrund stilistischer Merkmale teilweise jedoch jünger eingestuft als mittels physikalischer Datierungsmethoden.[1][7] Eine umfassende Bewertung aller datierten Artefakte und Fossilien (von über 350 Probenahmen) liegt seit 2016 vor, die mit einer der drei folgenden Isotopen-Datierungsmethoden gewonnen wurden: Radiokarbonmethode, Uran-Thorium-Datierung und 36Cl-Datierung.[8]

Malereien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erhaltungszustand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da der ursprüngliche Höhleneingang noch während der Würm-Eiszeit (vor etwa 22.000 Jahren) durch eine herabfallende Felswand schlagartig für die Einflüsse der Außenwelt verschlossen wurde, ist der einzigartige, sehr lebendig wirkende Bilderschatz der Chauvethöhle in einem sehr guten Zustand erhalten. Er beinhaltet Meisterwerke paläolithischer Höhlenkunst.

Darstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bemerkenswert sind die einzigartige Schönheit und Harmonie der Malereien in der Chauvet-Höhle. Erstaunlich sind der routinierte Umgang mit den zur Verfügung stehenden Malfarben (zunächst Holzkohle, aber auch roter und hellerer Ocker), die verwendeten Stilmittel (bis zur Darstellung von Bewegung), und die Komposition von teilweise ausgedehnten Bildwänden. Immer wieder wurde das Relief der Felswand genutzt, um Abbildungen wirkungsvoll zu präsentieren. Die verwendeten Farben wurden vor Ort aus Holzkohle, Naturocker und Lehm etc. hergestellt.

Tiere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dargestellten Tiere sind von einer bemerkenswerten Vielfalt. In Bildwänden von bis zu 12 Meter Breite erscheinen Tiere, die sich in der freien Wildbahn bekämpfen würden, in friedlichem Miteinander. Die Entdecker haben bereits über vierhundert Tierdarstellungen erfasst. Folgende eiszeitlichen Tierarten sind in der Chauvet-Höhle zu finden: Wollnashörner, Höhlenlöwen, Mammuts, Wildpferde, Höhlenbären, Höhlenhyänen, Rentiere, Bisons, Wisente, Auerochsen, Steinböcke, Riesenhirsche, Hirsche, Panther und eine Schnee-Eule.

Die Darstellungen sind bis in winzige Details und Bewegungsabläufe detailgetreu. Erstaunlich ist die häufige Abbildung von bisher eher selten in Höhlenmalereien vorgefundenen Tierarten, wie Wollnashörnern, Feliden und Höhlenbären.

Immer wieder fallen Darstellungen auf, in denen die Verdoppelung der Körperumrisse entweder Bewegungsabläufe signalisieren oder Tierpaare.

Entgegen früherer Hypothesen wurden keineswegs nur die gängigen Jagdbeutetiere zur Darstellung gebracht (etwa, um sie dann besser erlegen zu können). Es handelt sich auch um Tiere, die dem Menschen in der Natur gefährlich werden oder Angst einflößen können.[7] Keines dieser Tiere aber wirkt auf die Betrachtenden feindselig, böse oder aggressiv. Im Gegenteil fällt auf, dass speziell die Zuneigung unter Tierpaaren, auch Nicht-Artgenossen, thematisiert wurde.

Zeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie in anderen umliegenden Höhlen sind auch in der Chauvet-Höhle viele stilisierte Darstellungen und Zeichen zu finden. Besondere Beachtung verdienen dargestellte Mischwesen und Sexualsymbole (mehrfach erscheint das Schamdreieck, einmal mit einem Phallus), und die Präsentation eines Paares, das einen gemeinsamen menschlichen Unterleib aufweist, darüber ist die weibliche Partnerin eine Löwin und der Mann ein Bison. Die Bedeutung der wie in der Cosquer-Höhle vorfindlichen Handnegative und -positive ist noch ungeklärt.

Zweck der Malereien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über mindestens 6000 Jahre hinweg wurden in der Höhle nicht nur immer weitere Abbildungen und Malereien hinzugefügt. Die bisherigen Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Malereien im Rahmen von Kulthandlungen und Initiationsriten von Bedeutung waren.

Tierische Reste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch paläontologisch ist die Chauvethöhle von außerordentlichem Interesse. Die in großer Zahl vorhandenen Knochenreste und -schädel stammen großenteils von Höhlenbären, von denen im Höhlenlehm nicht nur eine Fußspur (ein Pfotenabdruck von 15 mal 17 Zentimeter, ohne die Krallen), sondern auch Mulden der Winterruheplätze erhalten sind. Dagegen gibt es kaum Knochen von Mammuts, während etliche Felszeichnungen diese Tiere abbilden.[9]

Menschliche Fußspuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Innern der Höhle gibt es eine Vielzahl von im feuchten Lehm erhalten gebliebenen Fußspuren. Gegenwärtig wird daran geforscht, ob hier bereits Hundespuren identifiziert werden können.

Über mehr als 70 Meter kann man die Fußspur eines etwa achtjährigen, wahrscheinlich männlichen Heranwachsenden verfolgen.[10] Das Kind schlug seine Brandfackel in regelmäßigen Abständen an die Höhlenwand, um die Helligkeit zu steigern. Die C14-Prüfung der Kohlereste ergab ein Alter von 26.000 Jahren. Es wurde vermutet, dass es sich bei dem Jungen um einen Neandertaler handelte, der die Höhle und ihre Umgebung als Refugialraum nutzte.[7]

Die Höhle scheint im Winterhalbjahr von Höhlenbären genutzt worden zu sein. Die Menschen haben sich immer nur ganz kurze Zeit in der Höhle aufgehalten. Spuren längerer Aufenthalte konnten nicht nachgewiesen werden.

Erforschung und Konservierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrfach gesicherter und videoüberwachter Eingang der Chauvet-Höhle

Der hervorragende Erhaltungszustand der Kunstwerke und des Höhlenbodens verwehrt es zumindest für die nächsten Jahrzehnte, die Höhle für allgemeine Besuche zu öffnen. Derzeit ist eine Gruppe von gut 20 Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen an der Arbeit, um der Höhle einige ihrer Geheimnisse zu entlocken. Die Arbeit vor Ort ist dabei sehr genau reglementiert und wird mittels Klimasensoren überwacht, um das vorhandene Höhlenklima nicht in Gefahr zu bringen.

Streit um die Bilderrechte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Entdeckung der Höhle hielten die Entdecker sämtliche Bilder fotografisch fest, in der Hoffnung diese kommerziell verwenden zu können. Sehr schnell meldete sich der Staat und erkannte den Entdeckern jegliche Rechte ab. Daraus entstand ein langjähriger Rechtsstreit, der im Februar 2000 mit einem Vergleich endete. Darin erkannte der französische Staat die Entdeckung als privates, zufälliges Ereignis an und Chauvet, Brunel Deschamps und Hillaire wurden die damit verbundenen Rechte zugesprochen.[11]

Ausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine alte Karte (Carte de Cassini) des Ardeche-Tals (Vallon-Pont-d’Arc unten rechts)

Das Nationale Museum für Naturgeschichte in Paris hatte es sich unmittelbar nach der Entdeckung der Chauvet-Höhle zur Aufgabe gemacht, diese außerordentlichen Kunstwerke für ein interessiertes Publikum zugänglich zu machen: Zusammen mit verschiedenen Partnern, vor allem den drei Entdeckern der Höhle und den Gemeindeverantwortlichen von Vallon Pont d‘Arc, wurde in dieser Stadt eine Ausstellung geschaffen: Sie ist seit dem 3. Juni 1995 ganzjährig geöffnet.

Besucherzentrum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. April 2015 eröffneten ein zur Schonung des Originals drei Kilometer entfernter, mit höchstem Aufwand für 55 Millionen Euro errichteter Nachbau der Höhle und ein Besucherzentrum.

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Regisseur Werner Herzog drehte 2010 den 3-D-Dokumentarfilm Cave of Forgotten Dreams über die Höhle. Der Film hatte auf dem Toronto International Filmfestival 2010 Premiere. In England und den USA war der Film ab März 2011 in den Kinos zu sehen. In Deutschland wurde die Dokumentation unter dem Titel Die Höhle der vergessenen Träume ab November 2011 gezeigt. Die deutsche Fassung wurde von TV+Synchron Berlin produziert.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kinderbuch Der Hund, der vom Himmel fiel von Dagmar Petrick wünscht sich der elfjährige Protagonist sehnlichst einen Hund. Die Spuren des Hundes an der Seite eines Jungen, wie sie möglicherweise in der Höhle von Chauvet gefunden wurden, dienen im Buch als Sinnbild für diese Sehnsucht.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • H. Bocherens, D. Drucker, D. Billiou: Etat de conservation des ossements dans la previous grotte Chauvet (Vallon-Pont-d’Arc, Ardèche, France). In: Bulletin de la Société Préhistorique Française 102, 2005, ISSN 0037-9514, S. 77–87.
    • mit J.-M. Geneste, J. van der Plicht: Bears and humans in previous Chauvet Cave (Vallon Pont-d’Arc, Ardèche, France). Insights from stable isotopes and radiocarbon dating of bone collagen. In: Journal of Human Evolution 50, 2006, ISSN 0047-2484, S. 370–376.
  • Jean-Marie Chauvet, Éliette Brunel Deschamps, Christian Hillaire: Chauvet Cave. The Discovery of the World’s Oldest Paintings. Thames and Hudson, London u. a. 1996, ISBN 0-500-01706-9.
    • 1995: Grotte Chauvet bei Vallon-Pont-d’Arc : Altsteinzeitliche Höhlenkunst im Tal der Ardèche. Jan Thorbecke, Stuttgart 2001, ISBN 3-7995-9000-5.
  • Jean Clottes (Editor), La Grotte Chauvet. L’art des origins. Seuil, Paris 2001, ISBN 2-02-048648-2 (Arts rupestres).
  • J. Clottes, M. Azéma: Les images de félins de la previous grotte Chauvet. In: Bulletin de la Société Préhistorique Française 102, 2005, ISSN 0037-9514, S. 173–182.
  • Jean Courtin: Die vergessene Höhle. Roman. Piper, München 2000, ISBN 3-492-23035-0.
  • Paul Pettitt: Art and the Middle-to-Upper Paleolithic transition in Europe. Comments on the archaeological arguments for an early Upper Paleolithic antiquity of the Grotte Chauvet art. In: Journal of Human Evolution 55, 2008, 5, ISSN 0047-2484, S. 908–917.
  • Éliette Brunel, Jean-Marie Chauvet, Christian Hillaire: Die Entdeckung der Höhle Chauvet-Pont d'Arc. Editions Equinoxe, Saint-Remy-de-Provence 2014, ISBN 978-2-84135-868-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Chauvet-Höhle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b J. Combier, G. Jouve: Chauvet cave’s art is not Aurignacian: a new examination of the archaeological evidence and dating procedures. In: Quartär, Band 59, 2012, S. 131–152. doi:10.7485/QU59 05.
  2. Julia Merlot: Berühmte Grotte: Menschen nutzten Chauvet-Höhle bereits vor 37.000 Jahren. SPIEGEL online, 12. April 2016, abgerufen am 12. April 2016.
  3. a b Ludovic Mocochain, Philippe Audra, Georges Clauzon, Olivier Bellier, Jean-Yves Bigot, Olivier Parize, Philippe Monteil: The effect of river dynamics induced by the Messinian Salinity Crisis on karst landscape and caves: Example of the Lower Ardèche river (mid Rhône valley). In: Geomorphology, Band 106, 2009, S. 46–61.
  4. Jean-Marie Chauvet, Éliette Brunel Deschamps, Christian Hillaire: Chauvet Cave. The Discovery of the World’s Oldest Paintings. Thames and Hudson, London u. a. 1996, ISBN 0-500-01706-9.
  5. M. Aubert, A. Brumm, M. Ramli, T. Sutikna, E. W. Saptomo, B. Hakim, M. J. Morwood, G. D. van den Bergh, L. Kinsley, A. Dosseto: Pleistocene cave art from Sulawesi, Indonesia. In: Nature, Band 514, 9. Oktober 2014, S. 223–227, doi:10.1038/nature13422.
  6. Christian Züchner: Grotte Chauvet Archaeologically Dated. Communication at the International Rock Art Congress IRAC ´98 – Vila Real – Portugal (6-12 September 1998). (Online-Version), Website Ur- und Frühgeschichte der Universität Erlangen (abgerufen am 18. Dezember 2014).
  7. a b c Robert G. Bednarik: Antiquity and authorship of the Chauvet rock art. In: Rock Art Research, Band 24, Nr. 1, 2007, S. 21–38.
  8. Anita Quiles, Hélène Valladas, Hervé Bocherens, Emmanuelle Delqué-Količ, Evelyne Kaltnecker, Johannes van der Plicht, Jean-Jacques Delannoy, Valérie Feruglio, Carole Fritz, Julien Monney, Michel Philippe, Gilles Tosello, Jean Clottes, Jean-Michel Geneste: A high-precision chronological model for the decorated Upper Paleolithic cave of Chauvet-Pont d’Arc, Ardèche, France. In: PNAS, Band 113, Nr. 17, 26. April 2016, S. 4670–4675, doi:10.1073/pnas.1523158113.
  9. Jean-Marie Chauvet, Éliette Brunel Deschamps, Christian Hillaire: Grotte Chauvet bei Vallon-Pont-d’Arc. Altsteinzeitliche Höhlenkunst im Tal der Ardèche. Jan Thorbecke, Stuttgart 1995, 3. Aufl. 2001, ISBN 3-7995-9000-5.
  10. Michel-Alain Garcia: The trail of human footprints at Chauvet Cave in the Pont-d’Arc Valley. In: Excerpts from the INORA International Newsletter on Rock Art, Nr. 24, 1999
  11. Éliette Brunel, Jean-Marie Chauvet, Christian Hillaire: Die Entdeckung der Höhle Chauvet-Pont d'Arc. Editions Equinoxe, Saint-Remy-de-Provence 2014, S. 70, ISBN 978-2-84135-868-7