Chemnitzer FC

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Chemnitzer FC
Vereinslogo
Voller Name Chemnitzer Fußballclub e. V.
Ort Chemnitz, Sachsen
Gegründet 15. Januar 1966
Vereinsfarben hellblau-weiß
Stadion community4you ARENA
Plätze 15.000
Präsident Mathias Hänel
Trainer Sven Köhler
Homepage www.chemnitzerfc.de
Liga 3. Liga
2015/16 6. Platz
Heim
Auswärts

Der Chemnitzer Fußballclub e. V., kurz Chemnitzer FC oder CFC, ist ein deutscher Fußballverein aus Chemnitz. Er wurde am 15. Januar 1966 als Fußballclub Karl-Marx-Stadt e. V. gegründet. 1990 wurde der Name in Chemnitzer Fußballclub e. V. geändert. Derzeit (Stand: 1. Dezember 2015) gehören dem Verein 1.962 Mitglieder an.[1]

Seine Heimspiele trägt der Chemnitzer FC in der community4you ARENA (ehemals Stadion an der Gellertstraße) aus, welche 15.000 Zuschauer fasst.

Zu den größten Erfolgen des Clubs zählen der Gewinn der DDR-Meisterschaft 1967 sowie der Einzug in das Achtelfinale des UEFA-Pokals 1989/90.

Aus der Nachwuchsarbeit des Vereins ist unter anderem der ehemalige Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack hervorgegangen. Heute verfügt der Chemnitzer FC über ein vom Deutschen Fußball-Bund zertifiziertes Nachwuchsleistungszentrum und bietet jungen Talenten die Möglichkeit, in einer Eliteschule des Fußballs parallel einer sportlichen und schulischen Ausbildung nachzugehen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strukturelle Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als nach dem Zweiten Weltkrieg die sowjetische Besatzungsmacht aufgrund der Direktive Nr. 23 des Alliierten Kontrollrats alle bisherigen Sportvereine auf Dauer zerschlagen hatte, verlor Chemnitz für lange Zeit seine Bedeutung als sächsische Fußballhochburg. Bis in die 1940er Jahre hinein hatten sowohl der Polizei SV Chemnitz als auch der Chemnitzer BC die Stadt in der Gauliga Sachsen vertreten, eine der damals 16 höchsten deutschen Fußball-Ligen. Ein Neuanfang begann im Laufe des Jahres 1946 mit locker organisierten Sportgemeinschaften, die zunächst nur auf lokaler Ebene Sportwettkämpfe austragen durften. Auch in Chemnitz wurden mehrere dieser Sportgemeinschaften ins Leben gerufen, im Fußballsport war die SG Chemnitz Nord am erfolgreichsten.

Im Rahmen der Einführung des Systems der Betriebssportgemeinschaften übernahmen die Fewa-Werke Chemnitz 1948 die SG Nord und wandelten sie in die BSG Fewa Chemnitz um. Nach Gründung der zentralen Sportvereinigung für den Bereich der Chemieindustrie wurde die BSG im Januar 1951 in Chemie Chemnitz umbenannt. Am 10. Mai 1953 wurde Chemnitz in Karl-Marx-Stadt umbenannt, und so nahm auch die BSG den neuen Namen Chemie Karl-Marx-Stadt an.

Als die Sportvereinigungen begannen, eigene Sportschwerpunkte zu bilden und die bisherige BSG Chemie in die Trägerschaft des Schwermaschinenwerkes Fritz Heckert überging, wurde die BSG am 3. März 1956 in den Sportclub Motor Karl-Marx-Stadt umgewandelt. Ab 1963 entfiel der Zusatz „Motor“. Im Zuge der Förderung des DDR-Fußballs wurde schließlich die Sektion Fußball aus dem Sportclub herausgelöst und am 15. Januar 1966 als Fußballclub Karl-Marx-Stadt neu gegründet. Nach dieser langen Reihe von Struktur- und Namensänderungen blieb der FC Karl-Marx-Stadt bis zum Ende der DDR bestehen.

Nach den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen infolge der deutschen Wiedervereinigung mussten sich die ostdeutschen Sportklubs in bürgerliche Vereine umbilden. Zunächst hatte man in Chemnitz erwogen, den traditionsreichen Chemnitzer BC wiederzubeleben, doch schließlich wurde am 12. Juni 1990 als Nachfolger des FC Karl-Marx-Stadt der Chemnitzer FC in das Vereinsregister der Stadt Chemnitz (Rückbenennung am 1. Juni 1990) eingetragen.

Logohistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportliche Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1946 beteiligte sich die SG Chemnitz Nord an der Fußball-Bezirksstaffel Chemnitz, in der sie 1947 den ersten und 1948 den dritten Platz belegte. Als in der Saison 1947/48 der Fußballbezirk in zwei Staffeln spielte, gewann die SG Nord zwar ihre Staffel, unterlag in drei Endspielen um die Chemnitzer Meisterschaft der SG Einheit Meerane (1:3, 2:1, 2:3). 1950 wurde der Nachfolger BSG Fewa Zweiter der Bezirksstaffel Ost und qualifizierte sich damit für die ab 1950/51 eingeführte zweitklassige DDR-Liga.

1950er und 1960er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Januar 1951 trat die BSG unter dem Namen „Chemie“ an und schaffte 1954 den Aufstieg in die DDR-Oberliga. Nach dem Abstieg 1957 spielte der nunmehrige SC Motor wieder in der I. DDR-Liga und wurde dort sofort in die drittklassige II. DDR-Liga durchgereicht. Nach dem umgehenden Wiederaufstieg gelang 1962 die Rückkehr in die Oberliga. 1958 wurde kurzzeitig Lokalrivale Motor West Karl-Marx-Stadt als zweite Mannschaft in den SC Motor integriert. Nach dem Abstieg der ersten Mannschaft in die II. DDR-Liga wurde die 2. Mannschaft bereits 1959 wieder als BSG Motor West eigenständig. Mitte der sechziger Jahre liefen die Spieler erstmals in himmelblauen Trikots auf, die bis heute das Markenzeichen des Clubs sind.

Die Meistersaison 1966/67
Innerhalb von drei Jahren war es dem seit 1963 beim FCK wirkenden Trainer Horst Scherbaum gelungen, eine mit jungen Talenten gespickte, homogene Mannschaft um die 1963 vom SC Wismut Karl-Marx-Stadt gekommenen erfahrenen Spieler Albrecht Müller und Dieter Erler zu formen. In Scherbaums dritter Spielzeit startete der FCK im Sommer 1966 eine Serie von 16 ungeschlagenen Punktspielen in Folge, sodass man bereits zu diesem Zeitpunkt souverän an der Tabellenspitze der Oberliga stand. Am Ende der Saison wurden die Karl-Marx-Städter mit sieben Punkten Vorsprung vor dem 1. FC Lokomotive Leipzig neuer DDR-Fußballmeister. Über die ganze Saison hinweg konnte Scherbaum eine Stammelf spielen lassen, in der keiner der Spieler weniger als 22 der 26 Punktspiele absolvierte:
Manfred Hambeck (28 Jahre/26 Punktspiele)

Claus Rüdrich (26/18), Fritz Feister (24/26), Peter Müller (20/26)
Albrecht Müller (27/24), Joachim Posselt (22/26)
Rolf Steinmann (24/23), Dieter Erler (27/21)

Eberhard Schuster (26/26), Manfred Lienemann (20/21), Eberhard Vogel (23/24)

Im Laufe der Saison wurden außerdem Claus Kreul (9 Spiele), Friedrich Hüttner (7), Manfred Matyschik (6), Hans-Heinrich Wolf (2) und Volker Benes (1) eingesetzt. Als bester Torschütze hatte sich Rolf Steinmann mit 10 Treffern ausgezeichnet.

Die Bilanz der Meisterschafts-Saison: 14 x gewonnen, 9 x unentschieden, 3 x verloren / 39:23 Tore / 37–15 Punkte

In der folgenden Saison traten die Himmelblauen im Europapokal der Landesmeister an, unterlagen aber bereits in der ersten Runde dem belgischen Vertreter RSC Anderlecht mit 1:2 und 1:3. Dies war auch der allmähliche Niedergang des Überraschungsmeisters von 1967. In den folgenden zwei Jahren landete die Mannschaft mit den Rängen 6 und 7 nur noch im Mittelfeld.

1970er und 1980er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1970 stieg der FCK erneut aus der Oberliga ab, jedoch gelang in der folgenden Spielserie der sofortige Wiederaufstieg. Am Ende der Saison 1971/72 gewann der FCK überraschend den einmalig ausgespielten Fuwo-Pokal. In den siebziger und achtziger Jahren spielte der FC Karl-Marx-Stadt ununterbrochen in der Oberliga und stand am Saisonende meistens im Mittelfeld der Tabelle. In der Ewigen Tabelle der DDR-Oberliga nimmt der FCK den zwölften Platz ein. Nach Platz drei in der Saison 1988/89 kehrten die Himmelblauen noch einmal auf die internationale Bühne zurück. Im UEFA-Pokal schaltete der FCK 1989 Boavista Porto und den FC Sion aus, erst in der dritten Runde schieden die Karl-Marx-Städter nach zwei Niederlagen (0:1, 1:2) gegen den späteren Pokalgewinner Juventus Turin aus.

Bilanz der FDGB-Pokalspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Achtmal war der SC/FC Karl-Marx-Stadt unter den letzten Vier in den DDR-Fußballpokal-Wettbewerben. Dreimal erreichte er das Endspiel, doch nie gewannen die Karl-Marx-Städter den FDGB-Pokal. Die Endstationen waren jeweils

  • 1960 1:7 gegen den SC Motor Jena im Halbfinale
  • 1969 0:4 gegen den 1. FC Magdeburg im Finale
  • 1970 1:2 gegen den FC Vorwärts Berlin im Halbfinale
  • 1972 0:1 gegen den FC Carl Zeiss Jena im Halbfinale
  • 1983 0:4 gegen den 1. FC Magdeburg im Finale
  • 1984 1:2 gegen den Berliner FC Dynamo im Halbfinale
  • 1987 1:3 gegen den 1. FC Lok Leipzig im Halbfinale
  • 1989 0:1 gegen den Berliner FC Dynamo im Finale

1990er Jahre bis 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Logo-Neuer Name, Jens Schmidt, Tino Müller, Detlef Müller und Lars Hermel in der Spielzeit 1989/90

1990 wurde der Verein aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Dynamo Dresden Vizemeister der DDR. Im UEFA-Pokal 1990/91 war nach zwei 0:2-Niederlagen gegen Borussia Dortmund bereits nach der ersten Runde Schluss. Mit dem fünften Tabellenrang in der letzten Oberligasaison 1990/91 qualifizierten sich die Chemnitzer für die 2. Bundesliga und schlossen die erste Saison 1992 mit einem achtbaren vierten Rang ab. 1993 gelang dem CFC der Einzug in das Halbfinale des DFB-Pokals. Nachdem die Mannschaft zuvor unter anderem Werder Bremen aus dem Wettbewerb warf, scheiterte sie am Überraschungsteam Hertha BSC Amateure. Nach fünf Jahren Zugehörigkeit stiegen die Chemnitzer 1996 aus der 2. Bundesliga ab. Die folgenden drei Jahre spielte der Club in der Regionalliga Nordost. 1997 und 1998 gelang es dem Verein zweimal in Folge den Sachsenpokal zu gewinnen und sich somit die Teilnahme am DFB-Pokal im darauffolgenden Jahr zu sichern. Nachdem Chemnitz die Saison 1998/99 als Tabellenerster abschloss, konnten sich die Himmelblauen in den Aufstiegsspielen gegen den VfL Osnabrück durchsetzen (0:1, 2:0) und kehrten somit in die 2. Bundesliga zurück. Nur zwei Jahre später stieg der CFC jedoch nach einer desolaten Saison mit nur drei Siegen aus 34 Spielen als Tabellenletzter wieder ab (Ewige Tabelle der 2. Bundesliga: 46. Rang). Seitdem spielte der Verein in der Regionalliga Nord und kämpfte dort regelmäßig gegen den Abstieg. In der Saison 2005/06 stieg man als Tabellenletzter in die Oberliga Nordost/ Süd ab. In der gleichen Spielzeit wurde zum dritten Mal der Sachsenpokal gewonnen und man qualifizierte sich damit für den DFB-Pokal. In der Saison 2006/07 schied man im DFB-Pokal in der ersten Runde gegen den damaligen Bundesligisten Alemannia Aachen aus. Der Club verpasste den Aufstieg in die Regionalliga nur knapp und wurde Zweiter hinter dem FC Energie Cottbus II. In der Saison 2007/08 qualifizierte sich der Verein als Zweiter für die neue dreigliedrige Regionalliga. Als Sieger des Sachsenpokals 2009/10 qualifizierte sich der Verein für den DFB-Pokal 2010/11.

Die Zeit ab 2010 – Rückkehr in den Profifußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal der Saison 2010/11 traf man auf den Bundesligisten FC St. Pauli. Das Spiel konnte der CFC überraschend mit 1:0 für sich entscheiden und somit in die zweite Hauptrunde einziehen, wo man auf den Bundesligisten VfB Stuttgart traf. Dort verlor der CFC vor 17.145 Zuschauern im Stadion an der Gellertstraße mit 1:3 nach Verlängerung. Am 33. Spieltag in der Regionalliga Nord machte der CFC den Aufstieg in die 3. Liga mit einem 1:0-Sieg über den RB Leipzig perfekt und feierte damit seine Rückkehr in den deutschen Profifußball.

In der folgenden Saison waren die Himmelblauen in der Hinrunde zunächst dauerhaft in der unteren Tabellenhälfte. Jedoch konnten sie sich im Laufe der Rückrunde, dank einer Serie von 16 ungeschlagenen Spielen, bis auf den Relegationsplatz vorarbeiten. Der 3. Tabellenplatz konnte jedoch nicht gehalten werden und so schloss der CFC die Saison als bester Aufsteiger auf Platz 9 ab.[2] Zusätzlich schaffte man die Qualifikation für den DFB-Pokal für die nächste Saison durch einen 5:4-Sieg nach Verlängerung im Sachsenpokal gegen den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal.

Während der Saison 2012/13 konnte sich der Chemnitzer FC dauerhaft im oberen Mittelfeld der 3. Liga positionieren. Damit konnte der Verbleib in der Drittklassigkeit auch für die kommende Saison gesichert werden. Am 15. Mai 2013 kam es zur Wiederauflage des Sachsenpokal-Finales von 2011, bei dem sich RB Leipzig und der Chemnitzer FC in der Red Bull Arena gegenüberstanden. Nachdem der Chemnitzer FC zur Halbzeit bereits mit 2:1 in Führung lag, wurde das Endspiel mit 2:4 verloren.[3]

Die Saison 2013/14, dritte Saison für den CFC in der 3. Liga, war die bis dahin schwächste. Nachdem die Mannschaft zwischenzeitlich in Abstiegsgefahr geriet und der langjährige Trainer Gerd Schädlich am 12. Spieltag, nach einer desaströsen Mannschaftsleistung bei der 0:4-Heimniederlage gegen Preußen Münster, auf der Pressekonferenz direkt nach dem Spiel seinen Rücktritt erklärte, belegte die Mannschaft unter ihrem neuen Cheftrainer Karsten Heine am Saisonende noch den 12. Platz. Auch aufgrund der Verpflichtung des neuen Sportdirektors Stefan Beutel, welcher in der Winterpause Jörg Emmerich ablöste, schrieb der Club sportlich wieder positive Schlagzeilen. Neben dem Klassenerhalt feierte der Verein mit einem 3:2 nach Verlängerung gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf den mittlerweile siebten Gewinn des Sachsenpokals.

In die Drittliga-Saison 2014/15 startete der CFC zunächst erfolgversprechend. Auch im DFB-Pokal 2014/15 sorgten die Chemnitzer für Furore: Im legendären Erstrundenspiel gegen den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 stand es nach 90 Minuten 3:3, zum Ende der Verlängerung 5:5. Das Elfmeterschießen gewann der Club mit 5:4.[4] In der zweiten Runde unterlagen die Chemnitzer Werder Bremen mit 0:2. Zu Beginn der Rückrunde verlor der CFC im Punktspielbetrieb seine gute Ausgangsposition. Am Ende reichte es mit Platz 5 für das bisher erfolgreichste Abschneiden in der 3. Liga. Der Sachsenpokal konnte bereits zum 8. Mal gewonnen werden.

Eine durchwachsene Saison erlebten die Anhänger der Himmelblauen im Spieljahr 2015/16. Im DFB-Pokal wurde für die erste Hauptrunde Borussia Dortmund zugelost. Das Heimspiel verloren die Chemnitzer trotz ansprechender Leistung mit 0:2. Im Sachsenpokal schied man im Achtelfinale gegen Dynamo Dresden aus. In den Punktspielen konnte die Mannschaft ebenfalls nur wenig überzeugen. Nach dem 28. Spieltag und der 0:2-Niederlage gegen die SG Sonnenhof Großaspach wurde Trainer Karsten Heine aufgrund von Erfolglosigkeit entlassen. Die Mannschaft war mittlerweile auf Tabellenplatz 17 abgerutscht. Sven Köhler übernahm dessen Posten und es gelang durch einen starken Endspurt, am Ende noch den 6. Tabellenplatz zu belegen.

Namen und Zahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meisterschaftsplatzierungen seit 1950[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende:
blau und fett → (ost-)deutscher Meister
↓ abgestiegen
↑ aufgestiegen

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regional[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SachsenSachsen SFV

Pokal

  • Sachsenpokal-Sieger: 1997, 1998, 2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2015 – Sächsischer Rekordpokalsieger

National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DFV

Liga

Pokal

DeutschlandDeutschland DFB

Liga

Pokal

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1967/68 Europapokal der Landesmeister 1. Runde BelgienBelgien RSC Anderlecht 2:5 1:3 (H) 1:2 (A)
1989/90 UEFA-Pokal 1. Runde PortugalPortugal Boavista Porto 3:2 1:0 (H) 2:2 n.V. (A)
2. Runde SchweizSchweiz FC Sion 5:3 1:2 (A) 4:1 (H)
Achtelfinale ItalienItalien Juventus Turin 1:3 1:2 (A) 0:1 (H)
1990/91 UEFA-Pokal 1. Runde Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Borussia Dortmund 0:4 0:2 (H) 0:2 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 10 Spiele, 2 Siege, 1 Unentschieden, 7 Niederlagen, 11:17 Tore (Tordifferenz −6)

Trainerhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Trainer Amtszeit
01 Karl Haueisen 1952–1953
02 Heinz Hartmann 1953–04/1955
03 Rolf Kukowitsch 08/1955–12/1955
04 Walter Fritzsch 02/1956–12/1957
05 Fritz Wittenbecher 02/1958–05/1958
06 Hans Höfer 05/1958–09/1960
07 Siegfried Seifert 09/1960–02/1961
08 Heinz Werner (1) 03/1961–1963
09 Horst Scherbaum 1963–1968
10 Bringfried Müller 1968–1970
11 Heinz Weber 1970–1971
12 Gerhard Hofmann 1971–12/1974
13 Dieter Erler 12/1974–08/1975
14 Herbert Naumann 09/1975–03/1976
15 Manfred Kupferschmied 04/1976–12/1980
16 Manfred Lienemann (1) 01/1981–1985
17 Heinz Werner (2) 1985–1988
18 Hans Meyer 1988–1993
Nr. Trainer Amtszeit
19 Reinhard Häfner 1993–05/1996
20 Christoph Franke (1) 05/1996–09/2000
21 Josip Kuže 09/2000–11/2000
22 Manfred Lienemann (2) 11/2000–12/2000
23 Dirk Karkuth 12/2000–08/2001
24 Matthias Schulz 08/2001–10/2002
25 Dirk Barsikow (1) 10/2002–11/2002
26 Joachim Müller (1) 11/2002–2003
27 Frank Rohde 2003–09/2004
28 Dirk Barsikow (2) 09/2004–03/2005
29 Dietmar Demuth 03/2005–12/2005
30 Joachim Müller (2) 12/2005–04/2007
31 Tino Vogel 04/2007–04/2008
32 Christoph Franke (2) 04/2008–06/2008
33 Gerd Schädlich 07/2008–10/2013
34 Karsten Heine 10/2013–03/2016
35 Sven Köhler seit 03/2016

Präsidentenhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Präsident Amtszeit
01 Alfred Bernhardt
02 Erich Baumgärtel
03 Herbert Voigtländer
04 Werner Günther
05 Heinz Gensel bis 1956
06 Karl Schneider 1956–1959
07 [N.N.] Illing 1959–1966
08 Werner Thomßen 1966–1970
09 Karl-Heinz Müller 1970–1976
10 Hans Groschwald 1976–1981
11 Roland Hauschild 1981–1990
Nr. Präsident Amtszeit
12 Karl-Heinz Friedrich 1990–09/1990
13 Werner Thomßen 1991–1994
14 Winfried Maier 1994–07/1997
15 Lutz Waszik (1) 07/1997–02/2000
16 Klaus Schreiter 05/2000
17 Claus-Peter Nofri 06/2000–11/2000
18 Eberhard Langer 11/2000
19 Lutz Waszik (2) 11/2000–12/2001
20 Bernd Robert Leichthammer 12/2001–06/2002
21 Frank Kapp 05/2003–10/2006
22 Mathias Hänel seit 10/2006

Sponsorenhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überblick über alle Trikotsponsoren seit 1990:

Die erste Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Nat. Name Geburtstag Im Verein seit Vertrag bis
Tor
22 DeutschlandDeutschland Kevin Kunz 22.01.1992 2015 2017
30 DeutschlandDeutschland Pierre Kleinheider 07.11.1989 2016 2017
32 DeutschlandDeutschland Kevin Tittel 04.02.1994 2014 2017
Abwehr
3 DeutschlandDeutschland KamerunKamerun Emmanuel Mbende 03.03.1996 2016 2018
4 DeutschlandDeutschland Kevin Conrad 10.08.1990 2013 2018
5 DeutschlandDeutschland Marc Endres 22.02.1991 2014 2019
7 DeutschlandDeutschland Dennis Grote 09.08.1986 2016 2018
8 DeutschlandDeutschland Alexander Bittroff 19.09.1988 2016 2017
14 DeutschlandDeutschland Jan Koch 04.11.1995 2016 2017
23 GuatemalaGuatemala DeutschlandDeutschland ItalienItalien Stefano Cincotta 28.02.1991 2014 2017
31 DeutschlandDeutschland Tom Scheffel 20.09.1994 2005 2018
Mittelfeld
2 DeutschlandDeutschland Raphael Jamil Dem 09.03.1993 2015 2017
6 DeutschlandDeutschland Julius Reinhardt 29.03.1988 2016 2019
13 DeutschlandDeutschland Tim Danneberg 23.04.1986 2014 2018
16 DeutschlandDeutschland Dennis Mast 15.02.1992 2016 2017
19 DeutschlandDeutschland Philip Türpitz 23.08.1991 2014 2018
20 DeutschlandDeutschland Fabian Stenzel 07.10.1986 2011 2017
25 DeutschlandDeutschland Björn Jopek 24.08.1993 2016 2018
29 DeutschlandDeutschland Tom Baumgart 12.11.1997 2010
Angriff
9 DeutschlandDeutschland Anton Fink 31.07.1987 2011 2018
11 DeutschlandDeutschland Daniel Frahn 03.06.1987 2016 2019
21 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mario Rodríguez 12.05.1994 2016 2017
24 DeutschlandDeutschland Florian Hansch 22.08.1995 2012 2017
28 DeutschlandDeutschland Danny Breitfelder 19.02.1997 2016 2019

Trainer- und Betreuerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Funktion
Sven Köhler Cheftrainer
Torsten Bittermann Mannschaftsbetreuer
Ulf Mehlhorn Co-Trainer
Holger Hiemann Torwarttrainer
Hermann Kretschmann Fitnesstrainer
Dirk Harlos Mannschaftsarzt
Jörg Leibiger Mannschaftsarzt
Sebastian Lange Physiotherapeut
Olaf Renn Physiotherapeut
Florian Braband Physiotherapeut

Transfers Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugänge
Nat. Name abgebender Verein Transferperiode
Tor
DeutschlandDeutschland Pierre Kleinheider Alemannia Aachen Sommer 2016
Abwehr
DeutschlandDeutschland KamerunKamerun Emmanuel Mbende Birmingham City U21 Sommer 2016
DeutschlandDeutschland Dennis Grote MSV Duisburg
Mittelfeld
DeutschlandDeutschland Björn Jopek Arminia Bielefeld Sommer 2016
DeutschlandDeutschland Dennis Mast (Leihe) Arminia Bielefeld
DeutschlandDeutschland Julius Reinhardt 1. FC Heidenheim
Angriff
DeutschlandDeutschland Danny Breitfelder eigene U19 Sommer 2016
DeutschlandDeutschland Florian Hansch (Leihe beendet) FSV Budissa Bautzen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mario Rodríguez (Leihe) Dynamo Dresden
Abgänge
Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
Tor
DeutschlandDeutschland Marius Gersbeck Hertha BSC Sommer 2016
Abwehr
DeutschlandDeutschland Nils Röseler VVV-Venlo Sommer 2016
DeutschlandDeutschland Jan Klauke Rot Weiss Ahlen
DeutschlandDeutschland Alexander Nandzik SSV Jahn Regensburg
Mittelfeld
DeutschlandDeutschland Marc Hensel Karriereende Sommer 2016
DeutschlandDeutschland Matti Steinmann (Leihe beendet) 1. FSV Mainz 05 II
DeutschlandDeutschland Marcel Kaffenberger Sportfreunde Lotte
DeutschlandDeutschland Eke Uzoma Berliner AK 07
DeutschlandDeutschland Alexander Dartsch (Leihe) Eintracht Trier
Angriff
DeutschlandDeutschland Ronny König FSV Zwickau Sommer 2016

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SC / FC Karl-Marx-Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe auch: Liste der DDR-Oberligaspieler des FC Karl-Marx-Stadt

Eberhard Vogel war der FCK-Spieler mit den meisten Länderspieleinsätzen

DDR-Nationalspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Spieler trugen während ihrer Zeit beim Verein das Trikot der DDR-Nationalmannschaft:

Ulf Mehlhorn 1990

Weitere bedeutsame Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Ballack war bis 1997 Spieler des CFC

Chemnitzer FC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauenfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wurzeln der Frauenfußballabteilung des Chemnitzer FC liegen bei der BSG Wismut Karl-Marx-Stadt. Die Mannschaft gewann 1980 die „Bestenermittlung“, die inoffizielle Meisterschaft der DDR. In den Jahren 1983, 1985, 1987 und 1990 wurde man Vizemeister und 1988 gewann man den „Pokal des demokratischen Frauenbundes“. Als Fünfter der Oberligasaison 1990/91 verpasste man den Sprung in die Bundesliga. Nach der Saison wurde die Sektion vom Chemnitzer FC übernommen und stieg gleich in der ersten Saison aus der Oberliga Nordost ab. In den folgenden Jahren wurde die Frauenmannschaft des CFC zur Fahrstuhlmannschaft und stieg insgesamt viermal in die Regionalliga auf und ebenso oft wieder ab. Lediglich zwischen 2004 und 2007 konnte sich die Mannschaft in der Regionalliga Nordost über einen längeren Zeitraum halten.

In der Saison 2010/11 spielte die Mannschaft in der Landesliga Sachsen, die man auf dem ersten Rang abschloss, und stieg nach den folgenden Relegationsspielen gegen den SC 1903 Weimar zum insgesamt sechsten Mal in der Vereinsgeschichte in die Regionalliga Nordost auf. 2011/12 konnte man nach einem Trainerwechsel in der Winterpause, Markus Seiler wurde neuer Cheftrainer, und einer starken Rückrunde noch den Klassenerhalt erzielen. Die Saison 2012/13 wurde auf dem zwölften und damit letzten Platz in der NOFV Regionalliga abgeschlossen. Erst am letzten Spieltag wurde der Abstieg mit einer 1:2-Niederlage beim BSC Marzahn besiegelt.

Im Juli 2011 wurden die CFC-Damen Deutscher Meister im Beachsoccer. Im Sommer 2012 verlor man im Finale und wurde somit Vizemeister.

Jeweils ein Juniorinnenteam vertritt den Chemnitzer FC in den Altersklassen B- und C-Juniorinnen.

Erfolgreichste und bekannteste Fußballerin, die in Diensten der „Himmelblauen“ stand, ist die Nationalspielerin und Weltmeisterin Anja Mittag, die heute bei Paris Saint-Germain aktiv ist.

Weitere Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die zweite Herren-Mannschaft (U-23) des Vereins wurde zur Saison 2015/16 vom Spielbetrieb abgemeldet. Sie spielte zuletzt in der fünftklassigen Fußball-Oberliga Nordost.
  • Die A-Junioren stiegen in der Saison 2012/13 aus der U-19-Bundesliga in die Regionalliga Nordost ab.
  • Die B-Junioren spielen ebenfalls in der zweitklassigen Regionalliga Nordost.
  • Außerdem gibt es neun weitere Nachwuchsmannschaften aller Altersklassen, von denen der ältere Jahrgang jeweils in der höchstmöglichen Spielklasse antritt.
  • Daneben hat man seit 2008 auch eine Blindenfußballmannschaft, die in der Blindenfußball-Bundesliga aktiv ist und seit 2009 als eigene Abteilung des Chemnitzer FC e. V. geführt wird.[5]

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Claus: 100 Jahre Chemnitzer Fussball. Bilder, Geschichten, Tabellen. Chemnitzer Verlag, Chemnitz 1999, ISBN 3-928678-58-2.
  • Norman Schirmer: Bin beim Club. Chemnitzer FC und seine Fans. Geschichten aus dem wilden Fußballosten. Books on Demand, Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8370-0039-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Chemnitzer FC – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CFC-Mitgliedschaft. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  2. http://www.chemnitzerfc.de/cfc/aktuell/neuigkeiten/detailansicht/article/19/saisonbilanz-grauer.html?cHash=872340d1177448c800c81e45ceb5bba0
  3. http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/startseite/586346/artikel_rb-leipzig-nach-gala-im-dfb-pokal.html#omsearchresult
  4. Chemnitz schießt Mainz aus dem Pokal raus – 10:9! Fink setzt dem Wahnsinn die Krone auf, kicker.de, 15. August 2014.
  5. [1]

Koordinaten: 50° 48′ 16″ N, 12° 56′ 20″ O