Chemnitzer FC

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Chemnitzer FC
Vereinslogo
Basisdaten
Name Chemnitzer Fußballclub e. V.
Sitz Chemnitz, Sachsen
Gründung 15. Januar 1966
Farben Hellblau-Weiß
Mitglieder über 3.000 (1. Juli 2018)[1]
Präsident Andreas Georgi
Website chemnitzerfc.de
Erste Mannschaft
Cheftrainer David Bergner
Spielstätte Stadion Chemnitz
Plätze 15.000
Liga Regionalliga Nordost
2017/18 19. Platz (3. Liga)
Heim
Auswärts

Der Chemnitzer Fußballclub e. V., kurz Chemnitzer FC oder CFC, ist ein deutscher Fußballverein aus Chemnitz. Er wurde am 15. Januar 1966 als Fußballclub Karl-Marx-Stadt gegründet. 1990 wurde der Name in Chemnitzer Fußballclub e. V. geändert. Seine Heimspiele trägt der Chemnitzer FC im Stadion Chemnitz (ehemals Stadion an der Gellertstraße) aus, welches 15.000 Zuschauer fasst.

Zu den größten Erfolgen des Clubs zählen der Gewinn der DDR-Meisterschaft 1967 sowie der Einzug ins Achtelfinale des UEFA-Pokals 1989/90.

Aus der Nachwuchsarbeit des Vereins ist unter anderem der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, Michael Ballack, hervorgegangen. Heute verfügt der Chemnitzer FC über ein vom Deutschen Fußball-Bund zertifiziertes Nachwuchsleistungszentrum und bietet jungen Talenten die Möglichkeit, in einer Eliteschule des Fußballs parallel einer sportlichen und schulischen Ausbildung nachzugehen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strukturelle Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als nach dem Zweiten Weltkrieg die sowjetische Besatzungsmacht aufgrund der Direktive Nr. 23 des Alliierten Kontrollrats alle bisherigen Sportvereine auf Dauer zerschlagen hatte, verlor Chemnitz für lange Zeit seine Bedeutung als sächsische Fußballhochburg. Bis in die 1940er Jahre hinein hatten sowohl der Polizei SV Chemnitz als auch der Chemnitzer BC die Stadt in der Gauliga Sachsen vertreten, eine der damals 16 höchsten deutschen Fußball-Ligen. Ein Neuanfang begann im Laufe des Jahres 1946 mit locker organisierten Sportgemeinschaften, die zunächst nur auf lokaler Ebene Sportwettkämpfe austragen durften. Auch in Chemnitz wurden mehrere dieser Sportgemeinschaften ins Leben gerufen, im Fußballsport war die SG Chemnitz Nord am erfolgreichsten.

Im Rahmen der Einführung des Systems der Betriebssportgemeinschaften übernahmen die Fewa-Werke Chemnitz 1948 die SG Nord und wandelten sie in die BSG Fewa Chemnitz um. Nach Gründung der zentralen Sportvereinigung für den Bereich der Chemieindustrie wurde die BSG im Januar 1951 in Chemie Chemnitz umbenannt. Am 10. Mai 1953 wurde Chemnitz in Karl-Marx-Stadt umbenannt, und so nahm auch die BSG den neuen Namen Chemie Karl-Marx-Stadt an.

Als die Sportvereinigungen begannen, eigene Sportschwerpunkte zu bilden und die bisherige BSG Chemie in die Trägerschaft des Schwermaschinenwerkes Fritz Heckert überging, wurde die BSG am 3. März 1956 in den Sportclub Motor Karl-Marx-Stadt umgewandelt. Ab 1963 entfiel der Zusatz „Motor“. Im Zuge der Förderung des DDR-Fußballs wurde schließlich die Sektion Fußball aus dem Sportclub herausgelöst und am 15. Januar 1966 als Fußballclub Karl-Marx-Stadt neu gegründet. Nach dieser langen Reihe von Struktur- und Namensänderungen blieb der FC Karl-Marx-Stadt bis zum Ende der DDR bestehen.

Nach den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen infolge der deutschen Wiedervereinigung mussten sich die ostdeutschen Sportklubs in bürgerliche Vereine umbilden. Zunächst hatte man in Chemnitz erwogen, den traditionsreichen Chemnitzer BC wiederzubeleben, doch schließlich wurde am 12. Juni 1990 als Nachfolger des FC Karl-Marx-Stadt der Chemnitzer FC in das Vereinsregister der Stadt Chemnitz (Rückbenennung am 1. Juni 1990) eingetragen.

Logohistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportliche Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1946 beteiligte sich die SG Chemnitz Nord an der Fußball-Bezirksstaffel Chemnitz, in der sie 1947 den ersten und 1948 den dritten Platz belegte. Als in der Saison 1947/48 der Fußballbezirk in zwei Staffeln spielte, gewann die SG Nord zwar ihre Staffel, unterlag in drei Endspielen um die Chemnitzer Meisterschaft der SG Einheit Meerane (1:3, 2:1, 2:3). 1950 wurde der Nachfolger BSG Fewa Zweiter der Bezirksstaffel Ost und qualifizierte sich damit für die ab 1950/51 eingeführte zweitklassige DDR-Liga.

1950er und 1960er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Januar 1951 trat die BSG unter dem Namen „Chemie“ an und schaffte 1954 den Aufstieg in die DDR-Oberliga. Nach dem Abstieg 1957 spielte der nunmehrige SC Motor wieder in der I. DDR-Liga und wurde dort sofort in die drittklassige II. DDR-Liga durchgereicht. Nach dem umgehenden Wiederaufstieg gelang 1962 die Rückkehr in die Oberliga. 1958 wurde kurzzeitig Lokalrivale Motor West Karl-Marx-Stadt als zweite Mannschaft in den SC Motor integriert. Nach dem Abstieg der ersten Mannschaft in die II. DDR-Liga wurde die 2. Mannschaft bereits 1959 wieder als BSG Motor West eigenständig. Mitte der sechziger Jahre liefen die Spieler erstmals in himmelblauen Trikots auf, die bis heute das Markenzeichen des Clubs sind.

Die Meistersaison 1966/67
Innerhalb von drei Jahren war es dem seit 1963 beim FCK wirkenden Trainer Horst Scherbaum gelungen, eine mit jungen Talenten gespickte, homogene Mannschaft um die 1963 vom SC Wismut Karl-Marx-Stadt gekommenen erfahrenen Spieler Albrecht Müller und Dieter Erler zu formen. In Scherbaums dritter Spielzeit startete der FCK im Sommer 1966 eine Serie von 16 ungeschlagenen Punktspielen in Folge, sodass man bereits zu diesem Zeitpunkt souverän an der Tabellenspitze der Oberliga stand. Am Ende der Saison wurden die Karl-Marx-Städter mit sieben Punkten Vorsprung vor dem 1. FC Lokomotive Leipzig neuer DDR-Fußballmeister. Über die ganze Saison hinweg konnte Scherbaum eine Stammelf spielen lassen, in der keiner der Spieler weniger als 22 der 26 Punktspiele absolvierte:

Manfred Hambeck (28 Jahre/26 Punktspiele)
Claus Rüdrich (26/18), Fritz Feister (24/26), Peter Müller (20/26)
Albrecht Müller (27/24), Joachim Posselt (22/26)
Rolf Steinmann (24/23), Dieter Erler (27/21)
Eberhard Schuster (26/26), Manfred Lienemann (20/21), Eberhard Vogel (23/24)

Im Laufe der Saison wurden außerdem Claus Kreul (9 Spiele), Friedrich Hüttner (7), Manfred Matyschik (6), Hans-Heinrich Wolf (2) und Volker Benes (1) eingesetzt. Als bester Torschütze hatte sich Rolf Steinmann mit 10 Treffern ausgezeichnet.

Bilanz der Meisterschafts-Saison: 14 Siege, 9 Unentschieden, 3 Niederlagen / 39:23 Tore / 37–15 Punkte

In der folgenden Saison traten die Himmelblauen im Europapokal der Landesmeister an, unterlagen aber bereits in der ersten Runde dem belgischen Vertreter RSC Anderlecht mit 1:2 und 1:3. Damit begann der allmähliche Niedergang des Überraschungsmeisters von 1967. In den folgenden beiden Jahren landete die Mannschaft mit den Rängen 6 und 7 nur noch im Mittelfeld.

1970er und 1980er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1970 stieg der FCK erneut aus der Oberliga ab, jedoch gelang in der folgenden Spielserie der sofortige Wiederaufstieg. Am Ende der Saison 1971/72 gewann der FCK überraschend den einmalig ausgespielten Fuwo-Pokal. In den siebziger und achtziger Jahren spielte der FC Karl-Marx-Stadt ununterbrochen in der Oberliga und stand am Saisonende meistens im Mittelfeld der Tabelle. In der Ewigen Tabelle der DDR-Oberliga nimmt der FCK den zwölften Platz ein. Nach Platz drei in der Saison 1988/89 kehrten die Himmelblauen noch einmal auf die internationale Bühne zurück. Im UEFA-Pokal schaltete der FCK 1989 Boavista Porto und den FC Sion aus, erst in der dritten Runde schieden die Karl-Marx-Städter nach zwei Niederlagen (0:1, 1:2) gegen den späteren Pokalgewinner Juventus Turin aus.

Bilanz der FDGB-Pokalspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Achtmal stand der SC/FC Karl-Marx-Stadt im Halbfinale der DDR-Fußballpokal-Wettbewerbe. Dreimal erreichte er das Endspiel, doch nie gewannen die Karl-Marx-Städter den FDGB-Pokal. Die Endstationen waren

  • 1960: 1:7 gegen den SC Motor Jena im Halbfinale
  • 1969: 0:4 gegen den 1. FC Magdeburg im Finale
  • 1970: 1:2 gegen den FC Vorwärts Berlin im Halbfinale
  • 1972: 0:1 gegen den FC Carl Zeiss Jena im Halbfinale
  • 1983: 0:4 gegen den 1. FC Magdeburg im Finale
  • 1984: 1:2 gegen den Berliner FC Dynamo im Halbfinale
  • 1987: 1:3 gegen den 1. FC Lok Leipzig im Halbfinale
  • 1989: 0:1 gegen den Berliner FC Dynamo im Finale

1990er Jahre bis 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Logo – neuer Name: Jens Schmidt, Tino Müller, Detlef Müller und Lars Hermel in der Spielzeit 1989/90

1990 wurde der Verein aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Dynamo Dresden Vizemeister der DDR. Im UEFA-Pokal 1990/91 war nach zwei 0:2-Niederlagen gegen Borussia Dortmund bereits nach der ersten Runde Schluss. Mit dem fünften Tabellenrang in der letzten Oberligasaison 1990/91 qualifizierten sich die Chemnitzer für die 2. Bundesliga und schlossen die erste Saison 1992 mit einem achtbaren vierten Rang ab. 1993 gelang dem CFC der Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals. Nachdem die Mannschaft zuvor unter anderem Werder Bremen aus dem Wettbewerb geworfen hatte, scheiterte sie am Überraschungsteam Hertha BSC Amateure. Nach fünf Jahren Zugehörigkeit stiegen die Chemnitzer 1996 aus der Zweiten Liga ab. Die folgenden drei Jahre spielte der Club in der Regionalliga Nordost. 1997 und 1998 konnte der Verein zweimal in Folge den Sachsenpokal gewinnen und sich somit die Teilnahme am DFB-Pokal im darauffolgenden Jahr sichern. Die Himmelblauen schlossen dann die Saison 1998/99 als Meister ab, setzten sich in den Aufstiegsspielen gegen den VfL Osnabrück durch (0:1, 2:0) und kehrten somit in die 2. Bundesliga zurück. Nur zwei Jahre später stieg der CFC jedoch nach einer desolaten Saison mit nur drei Siegen aus 34 Spielen als Tabellenletzter wieder ab (Ewige Tabelle der 2. Bundesliga: Platz 46). Danach spielte der Verein in der Regionalliga Nord und kämpfte dort regelmäßig gegen den Abstieg. In der Saison 2005/06 stieg man als Tabellenletzter in die Oberliga Nordost/Süd ab. In der gleichen Spielzeit wurde zum dritten Mal der Sachsenpokal gewonnen und man qualifizierte sich damit für den DFB-Pokal. In der Saison 2006/07 schied man im DFB-Pokal in der ersten Runde gegen den damaligen Bundesligisten Alemannia Aachen aus. Der Club wurde Zweiter hinter dem FC Energie Cottbus II und verpasste so den Aufstieg in die Regionalliga nur knapp. In der Saison 2007/08 qualifizierte sich der Verein als Zweiter für die neue dreigliedrige Regionalliga. Als Sieger des Sachsenpokals 2009/10 qualifizierte er sich für den DFB-Pokal 2010/11.

Die Zeit ab 2010 – Rückkehr in den Profifußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal der Saison 2010/11 traf man auf den Bundesligisten FC St. Pauli. Das Spiel konnte der CFC überraschend mit 1:0 für sich entscheiden und somit in die zweite Hauptrunde einziehen, wo man auf den Bundesligisten VfB Stuttgart traf. Dort verlor der CFC vor 17.145 Zuschauern im Stadion an der Gellertstraße mit 1:3 nach Verlängerung. Am 33. Spieltag in der Regionalliga Nord machte der CFC den Aufstieg in die 3. Liga mit einem 1:0-Sieg über den RB Leipzig perfekt und feierte damit seine Rückkehr in den deutschen Profifußball.

In der folgenden Saison waren die Himmelblauen in der Hinrunde zunächst dauerhaft in der unteren Tabellenhälfte. Jedoch konnten sie sich im Laufe der Rückrunde, dank einer Serie von 16 ungeschlagenen Spielen, bis auf den Relegationsplatz vorarbeiten. Der 3. Tabellenplatz konnte jedoch nicht gehalten werden und so schloss der CFC die Saison als bester Aufsteiger auf Platz 9 ab.[2] Zusätzlich schaffte man die Qualifikation für den DFB-Pokal für die nächste Saison durch einen 5:4-Sieg nach Verlängerung im Sachsenpokal gegen den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal.

Während der Saison 2012/13 konnte sich der Chemnitzer FC dauerhaft im oberen Mittelfeld der 3. Liga positionieren. Damit konnte der Verbleib in der Drittklassigkeit auch für die kommende Saison gesichert werden. Am 15. Mai 2013 kam es zur Wiederauflage des Sachsenpokal-Finales von 2011, bei dem sich RB Leipzig und der Chemnitzer FC in der Red Bull Arena gegenüberstanden. Nachdem der Chemnitzer FC zur Halbzeit bereits mit 2:1 in Führung lag, wurde das Endspiel mit 2:4 verloren.[3]

Die Saison 2013/14, dritte Saison für den CFC in der 3. Liga, war die bis dahin schwächste. Nachdem die Mannschaft zwischenzeitlich in Abstiegsgefahr geriet und der langjährige Trainer Gerd Schädlich am 12. Spieltag, nach einer desaströsen Mannschaftsleistung bei der 0:4-Heimniederlage gegen Preußen Münster, auf der Pressekonferenz direkt nach dem Spiel seinen Rücktritt erklärte, belegte die Mannschaft unter ihrem neuen Cheftrainer Karsten Heine am Saisonende noch den 12. Platz. Auch aufgrund der Verpflichtung des neuen Sportdirektors Stefan Beutel, welcher in der Winterpause Jörg Emmerich ablöste, schrieb der Club sportlich wieder positive Schlagzeilen. Neben dem Klassenerhalt feierte der Verein mit einem 3:2 nach Verlängerung gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf den mittlerweile siebten Gewinn des Sachsenpokals.

In die Drittliga-Saison 2014/15 startete der CFC zunächst erfolgversprechend. Auch im DFB-Pokal 2014/15 sorgten die Chemnitzer für Furore: Im legendären Erstrundenspiel gegen den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 stand es nach 90 Minuten 3:3, zum Ende der Verlängerung 5:5. Das Elfmeterschießen gewann der Club mit 5:4.[4] In der zweiten Runde unterlagen die Chemnitzer Werder Bremen mit 0:2. Zu Beginn der Rückrunde verlor der CFC im Punktspielbetrieb seine gute Ausgangsposition. Am Ende reichte es mit Platz 5 für das bisher erfolgreichste Abschneiden in der 3. Liga. Der Sachsenpokal konnte bereits zum 8. Mal gewonnen werden.

Eine durchwachsene Saison erlebten die Anhänger der Himmelblauen im Spieljahr 2015/16. Im DFB-Pokal wurde für die erste Hauptrunde Borussia Dortmund zugelost. Das Heimspiel verloren die Chemnitzer trotz ansprechender Leistung mit 0:2. Im Sachsenpokal schied man im Achtelfinale gegen Dynamo Dresden aus. In den Punktspielen konnte die Mannschaft ebenfalls nur wenig überzeugen. Nach dem 28. Spieltag und der 0:2-Niederlage gegen die SG Sonnenhof Großaspach wurde Trainer Karsten Heine aufgrund von Erfolglosigkeit entlassen; die Mannschaft war mittlerweile auf Tabellenplatz 17 abgerutscht. Sven Köhler übernahm seinen Posten und durch einen starken Endspurt konnte am Ende noch der 6. Tabellenplatz erreicht werden.

Die Saison 2016/17, in welcher sich der Gewinn der DDR-Meisterschaft 1966/67 zum 50. Mal jährte, verlief sportlich entgegen den Erwartungen[5] eher bescheiden. Die erste volle Saison unter Cheftrainer Sven Köhler und seinem Co-Trainer Ulf Mehlhorn endete mit dem 8. Tabellenplatz, wobei der Verein im Saisonverlauf zwar niemals auf einem Abstiegsplatz stand, aber mit nur zwei Spieltagen auf Tabellenplatz 3 auch nicht nachhaltig in das Aufstiegsrennen eingreifen konnte. Am 2. August 2016 wurde das neue Stadion mit einem Freundschaftsspiel gegen Borussia Mönchengladbach offiziell eröffnet. Unruhe im Umfeld kam zum einen durch immer lauter werdende Kritik an Cheftrainer Sven Köhler auf[6], einzelne Äußerungen von Spielern ließen auch ein gestörtes Verhältnis zur Mannschaft vermuten. Weitere Unruhe gab es aus finanziellen Gründen, als der neue kaufmännische Geschäftsführer Dirk Kall ein großes finanzielles Defizit bei den Himmelblauen aufdeckte. Der Spielbetrieb konnte fortgesetzt werden, nachdem der Stadtrat eine Zahlung von 1,26 Millionen Euro wegen der vorzeitigen Auflösung eines Erbpachtvertrages im Zuge des Stadionneubaus genehmigte und der Energieversorger eins energie in sachsen Eigenkapital in Höhe von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung stellte, welches innerhalb von 10 Jahren zurückzuzahlen ist. Vorstand und Aufsichtsrat traten zurück und wurden neu gewählt. Steffen Ziffert wurde neuer Vorstand Sport und beurlaubte den bisherigen Sportdirektor Stefan Beutel gegen Saisonende. Der Chemnitzer FC und Cheftrainer Sven Köhler einigten sich nach gemeinsamer Abstimmung darauf, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Die Lizenz für die Saison 2017/18 geriet in große Gefahr und konnte nur durch einen immensen Kraftakt aller Beteiligter unter strengen Auflagen erhalten werden. Immerhin konnte der Sachsenpokal im Finale gegen den 1. FC Lok Leipzig mit 2:1 gewonnen werden, welcher für die Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt. Als Glückslos wurde für die erste DFB-Pokalrunde der Deutsche Rekordmeister FC Bayern München gezogen.

Insolvenz 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. April 2018 gab der Verein die Insolvenz bekannt. Die laufende Saison war sportlich schwierig. Der Verein befand sich in der 3. Liga auf Platz 18 im Abstiegskampf mit 7 Punkten Rückstand auf Platz 17 und fünf ausstehenden Spieltagen.[7][8] Als Insolvenzverwalter wurde der Chemnitzer Rechtsanwalt Klaus Siemon bestimmt. Der nach Paragraf 6 der DFB-Spielordnung fällige Abzug von 9 Punkten wurde am 23. April 2018 vom DFB verhängt und am 2. Mai rechtskräftig. Dies hat den Abstieg in die Regionalliga zur Folge.[9] Als neuer sportlicher Leiter wurde Thomas Sobotzik am 3. Mai 2018 bekannt gegeben.[10]

Namen und Zahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meisterschaftsplatzierungen seit 1950[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende:
blau und fett → (ost-)deutscher Meister

  • ↓ abgestiegen
  • ↑ aufgestiegen
  • Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Regional[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    SachsenSachsen SFV

    Pokal

    • Sachsenpokal-Sieger: 1997, 1998, 2006, 2008, 2010, 2012, 2014, 2015, 2017 – Sächsischer Rekordpokalsieger

    National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DFV

    Liga

    Pokal

    DeutschlandDeutschland DFB

    Liga

    Pokal

    Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
    1967/68 Europapokal der Landesmeister 1. Runde BelgienBelgien RSC Anderlecht 2:5 1:3 (H) 1:2 (A)
    1989/90 UEFA-Pokal 1. Runde PortugalPortugal Boavista Porto 3:2 1:0 (H) 2:2 n. V. (A)
    2. Runde SchweizSchweiz FC Sion 5:3 1:2 (A) 4:1 (H)
    Achtelfinale ItalienItalien Juventus Turin 1:3 1:2 (A) 0:1 (H)
    1990/91 UEFA-Pokal 1. Runde Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Borussia Dortmund 0:4 0:2 (H) 0:2 (A)

    Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

    Gesamtbilanz: 10 Spiele, 2 Siege, 1 Unentschieden, 7 Niederlagen, 11:17 Tore (Tordifferenz −6)

    Trainerhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nr. Trainer Amtszeit
    01 Karl Haueisen 1952–1953
    02 Heinz Hartmann 1953–04/1955
    03 Rolf Kukowitsch 08/1955–12/1955
    04 Walter Fritzsch 02/1956–12/1957
    05 Fritz Wittenbecher 02/1958–05/1958
    06 Hans Höfer 05/1958–09/1960
    07 Siegfried Seifert 09/1960–02/1961
    08 Heinz Werner (1) 03/1961–1963
    09 Horst Scherbaum 1963–1968
    10 Bringfried Müller 1968–1970
    11 Heinz Weber 1970–1971
    12 Gerhard Hofmann 1971–12/1974
    13 Dieter Erler 12/1974–08/1975
    14 Herbert Naumann 09/1975–03/1976
    15 Manfred Kupferschmied 04/1976–12/1980
    16 Manfred Lienemann (1) 01/1981–1985
    17 Heinz Werner (2) 1985–1988
    18 Hans Meyer 1988–1993
    19 Reinhard Häfner 1993–05/1996
    20 Christoph Franke (1) 05/1996–09/2000
    Nr. Trainer Amtszeit
    21 Josip Kuže 09/2000–11/2000
    22 Manfred Lienemann (2) 11/2000–12/2000
    23 Dirk Karkuth 12/2000–08/2001
    24 Matthias Schulz 08/2001–10/2002
    25 Dirk Barsikow (1) 10/2002–11/2002
    26 Joachim Müller (1) 11/2002–2003
    27 Frank Rohde 2003–09/2004
    28 Dirk Barsikow (2) 09/2004–03/2005
    29 Dietmar Demuth 03/2005–12/2005
    30 Joachim Müller (2) 12/2005–04/2007
    31 Tino Vogel 04/2007–04/2008
    32 Christoph Franke (2) 04/2008–06/2008
    33 Gerd Schädlich 07/2008–10/2013
    34 Karsten Heine 10/2013–03/2016
    35 Sven Köhler 03/2016–06/2017
    36 Horst Steffen 07/2017–01/2018
    37 David Bergner seit 01/2018

    Präsidentenhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nr. Präsident Amtszeit
    01 Alfred Bernhardt
    02 Erich Baumgärtel
    03 Herbert Voigtländer
    04 Werner Günther
    05 Heinz Gensel bis 1956
    06 Karl Schneider 1956–1959
    07 [N.N.] Illing 1959–1966
    08 Werner Thomßen 1966–1970
    09 Karl-Heinz Müller 1970–1976
    10 Hans Groschwald 1976–1981
    11 Roland Hauschild 1981–1990
    12 Karl-Heinz Friedrich 1990–09/1990
    Nr. Präsident Amtszeit
    13 Werner Thomßen 1991–1994
    14 Winfried Maier 1994–07/1997
    15 Lutz Waszik (1) 07/1997–02/2000
    16 Klaus Schreiter 05/2000
    17 Claus-Peter Nofri 06/2000–11/2000
    18 Eberhard Langer 11/2000
    19 Lutz Waszik (2) 11/2000–12/2001
    20 Bernd Robert Leichthammer 12/2001–06/2002
    21 Frank Kapp 05/2003–10/2006
    22 Mathias Hänel 10/2006–11/2017
    23 Andreas Georgi seit 02/2018

    Sponsorenhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Überblick über die Trikotsponsoren seit 1990:

    Erste Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nr. Nat. Name Geburtstag Im Verein seit
    Tor
    01 TschechienTschechien SlowakeiSlowakei Jakub Jakubov 01.02.1989 2018
    19 DeutschlandDeutschland Lucas Hiemann 19.03.1999 2016
    32 DeutschlandDeutschland Florian Sowade 06.01.1997 2018
    Abwehr
    03 OsterreichÖsterreich Niklas Hoheneder 17.08.1986 2018
    04 DeutschlandDeutschland Michael Blum 25.12.1988 2018
    05 BulgarienBulgarien Kostadin Velkov 26.03.1989 2018
    20 DeutschlandDeutschland Pascal Itter 03.04.1995 2018
    21 DeutschlandDeutschland Fabian Müller 06.11.1986 2018
    23 DeutschlandDeutschland Kristian Taag 19.11.1999 2018
    29 DeutschlandDeutschland Matti Langer 27.02.1990 2018
    31 DeutschlandDeutschland Tom Scheffel 20.09.1994 2005
    Mittelfeld
    06 DeutschlandDeutschland GriechenlandGriechenland Joannis Karsanidis 25.06.1993 2018
    07 DeutschlandDeutschland Dennis Grote 09.08.1986 2016
    08 DeutschlandDeutschland Paul Milde 25.01.1995 2018
    14 DeutschlandDeutschland Tim Campulka 28.04.1999 2014
    15 DeutschlandDeutschland Paul-Luis Eckhardt 14.11.2000 2007
    17 DeutschlandDeutschland Erik Tallig 10.01.2000 2009
    22 DeutschlandDeutschland Jakob Gesien 11.01.1998 2018
    38 DeutschlandDeutschland Tobias Müller 31.05.1993 2018
    Angriff
    09 FinnlandFinnland Kimmo Hovi 31.05.1994 2018
    11 DeutschlandDeutschland Daniel Frahn 03.06.1987 2016
    13 DeutschlandDeutschland Valentino Schubert 29.05.2000 2013
    16 DeutschlandDeutschland SpanienSpanien Rafael García Doblas 27.09.1993 2018
    24 DeutschlandDeutschland Timo Mauer 26.05.1997 2018
    33 DeutschlandDeutschland Dejan Bozic 22.01.1993 2018

    Trainer- und Betreuerstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Name Funktion
    David Bergner Cheftrainer
    Sreto Ristić Co-Trainer
    Thomas Köhler Torwarttrainer
    Torsten Bittermann Mannschaftsbetreuer
    Dirk Harlos Mannschaftsarzt
    Jörg Leibiger Mannschaftsarzt
    Sebastian Lange Physiotherapeut
    Olaf Renn Physiotherapeut
    Florian Braband Physiotherapeut

    Transfers zur Saison 2018/19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Zugänge
    Nat. Name abgebender Verein Transferperiode
    Tor
    TschechienTschechien SlowakeiSlowakei Jakub Jakubov Berliner AK 07 Sommer 2018
    DeutschlandDeutschland Lucas Hiemann eigene Jugend
    DeutschlandDeutschland Florian Sowade FC Viktoria Köln
    Abwehr
    DeutschlandDeutschland Pascal Itter SC Paderborn 07 Sommer 2018
    BulgarienBulgarien Kostadin Velkov Slawia Sofia
    DeutschlandDeutschland Michael Blum Wuppertaler SV
    DeutschlandDeutschland Fabian Müller Dynamo Dresden
    DeutschlandDeutschland Matti Langer SpVgg Greuther Fürth II
    DeutschlandDeutschland Maximilian Christl (Abgang vor Ende der Transferperiode) eigene Jugend
    DeutschlandDeutschland Kristian Taag Werder Bremen II
    OsterreichÖsterreich Niklas Hoheneder Holstein Kiel
    Mittelfeld
    ArgentinienArgentinien Santiago Aloi (Abgang vor Ende der Transferperiode) Inter Leipzig Sommer 2018
    DeutschlandDeutschland Jakob Gesien Hansa Rostock II
    DeutschlandDeutschland Paul Milde FSV Budissa Bautzen
    DeutschlandDeutschland Tobias Müller FC Viktoria Köln
    DeutschlandDeutschland Erik Tallig eigene Jugend
    DeutschlandDeutschland Tim Campulka eigene Jugend
    DeutschlandDeutschland Paul-Luis Eckardt eigene Jugend
    DeutschlandDeutschland GriechenlandGriechenland Joannis Karsanidis Würzburger Kickers
    Angriff
    DeutschlandDeutschland Dejan Bozic TuS Koblenz Sommer 2018
    FinnlandFinnland Kimmo Hovi Inter Leipzig
    DeutschlandDeutschland Valentino Schubert eigene Jugend
    DeutschlandDeutschland SpanienSpanien Rafael García Doblas Rot-Weiß Oberhausen
    DeutschlandDeutschland Timo Mauer SC Paderborn 07
    Abgänge
    Nat. Name aufnehmender Verein Transferperiode
    Tor
    DeutschlandDeutschland Kevin Kunz SC Austria Lustenau Sommer 2018
    DeutschlandDeutschland Kevin Tittel VfB Lübeck
    Abwehr
    DeutschlandDeutschland KamerunKamerun Emmanuel Mbende SC Cambuur Leeuwarden Sommer 2018
    DeutschlandDeutschland Marc Endres SpVgg Unterhaching
    DeutschlandDeutschland Jan Koch Berliner AK 07
    FinnlandFinnland Mikko Sumusalo HJK Helsinki
    DeutschlandDeutschland Marcus Mlynikowski Berliner AK 07
    DeutschlandDeutschland Maurice Trapp VfL Osnabrück
    DeutschlandDeutschland Laurin von Piechowski SV Rödinghausen
    DeutschlandDeutschland Fabio Leutenecker unbekannt
    DeutschlandDeutschland Marcus Hoffmann FC Viktoria 1889 Berlin
    DeutschlandDeutschland Maximilian Christl (Leihe) BSG Wismut Gera
    Mittelfeld
    DeutschlandDeutschland Julius Reinhardt FSV Zwickau Sommer 2018
    DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei Okan Aydin unbekannt
    DeutschlandDeutschland Janik Bachmann Würzburger Kickers
    DeutschlandDeutschland Florian Trinks 1. FC Schweinfurt 05
    DeutschlandDeutschland Jamil Dem SG Sonnenhof Großaspach
    DeutschlandDeutschland Alexander Dartsch ZFC Meuselwitz
    DeutschlandDeutschland Tom Baumgart FC Erzgebirge Aue
    ArgentinienArgentinien Santiago Aloi BSV Rehden
    Angriff
    DeutschlandDeutschland Björn Kluft SV Straelen Sommer 2018
    DeutschlandDeutschland Florian Hansch SV Sandhausen
    DeutschlandDeutschland Myroslaw Slawow Vendsyssel FF (kurzzeitig VfR Aalen)
    DeutschlandDeutschland Marvin Thiele VfB Glauchau
    DeutschlandDeutschland Danny Breitfelder Sportfreunde Lotte

    Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    SC / FC Karl-Marx-Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    siehe auch: Liste der DDR-Oberligaspieler des FC Karl-Marx-Stadt

    Eberhard Vogel war der FCK-Spieler mit den meisten Länderspieleinsätzen

    DDR-Nationalspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Folgende Spieler trugen während ihrer Zeit beim Verein das Trikot der DDR-Nationalmannschaft:

    Ulf Mehlhorn, 1990

    Weitere bedeutende Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Michael Ballack war bis 1997 Spieler des CFC

    Chemnitzer FC[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Frauenfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Wurzeln der Frauenfußballabteilung des Chemnitzer FC liegen bei der BSG Wismut Karl-Marx-Stadt. Die Mannschaft gewann 1980 die „Bestenermittlung“, die inoffizielle Meisterschaft der DDR. In den Jahren 1983, 1985, 1987 und 1990 wurde man Vizemeister und 1988 gewann man den „Pokal des demokratischen Frauenbundes“. Als Fünfter der Oberligasaison 1990/91 verpasste man den Sprung in die Bundesliga. Nach der Saison wurde die Sektion vom Chemnitzer FC übernommen und stieg gleich in der ersten Saison aus der Oberliga Nordost ab. In den folgenden Jahren wurde die Frauenmannschaft des CFC zur Fahrstuhlmannschaft und stieg insgesamt viermal in die Regionalliga auf und ebenso oft wieder ab. Lediglich zwischen 2004 und 2007 konnte sich die Mannschaft in der Regionalliga Nordost über einen längeren Zeitraum halten.

    In der Saison 2010/11 spielte die Mannschaft in der Landesliga Sachsen, die man auf dem ersten Rang abschloss, und stieg nach den folgenden Relegationsspielen gegen den SC 1903 Weimar zum insgesamt sechsten Mal in der Vereinsgeschichte in die Regionalliga Nordost auf. 2011/12 konnte man nach einem Trainerwechsel in der Winterpause, Markus Seiler wurde neuer Cheftrainer, und einer starken Rückrunde noch den Klassenerhalt erzielen. Die Saison 2012/13 wurde auf dem zwölften und damit letzten Platz in der NOFV Regionalliga abgeschlossen. Erst am letzten Spieltag wurde der Abstieg mit einer 1:2-Niederlage beim BSC Marzahn besiegelt.

    Im Juli 2011 wurden die CFC-Damen Deutscher Meister im Beachsoccer. Im Sommer 2012 verlor man das Finale und wurde Vizemeister.

    Jeweils ein Juniorinnenteam vertritt den Chemnitzer FC in den Altersklassen B- und C-Juniorinnen.

    Erfolgreichste und bekannteste Fußballerin, die in Diensten der „Himmelblauen“ stand, ist die Nationalspielerin und Weltmeisterin Anja Mittag, die heute beim VfL Wolfsburg aktiv ist.

    Weitere Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Die zweite Herren-Mannschaft (U23) des Vereins wurde zur Saison 2015/16 vom Spielbetrieb abgemeldet. Sie spielte zuletzt in der fünftklassigen Fußball-Oberliga Nordost.
    • Die A-Junioren stiegen in der Saison 2012/13 aus der U19-Bundesliga in die Regionalliga Nordost ab. Seit der Saison 2017/2018 spielen sie jedoch wieder in der U19-Bundesliga.
    • Die B-Junioren spielen ebenfalls in der zweitklassigen Regionalliga Nordost.
    • Außerdem gibt es neun weitere Nachwuchsmannschaften aller Altersklassen, von denen der ältere Jahrgang jeweils in der höchstmöglichen Spielklasse antritt.
    • Daneben hat man seit 2008 auch eine Blindenfußballmannschaft, die in der Blindenfußball-Bundesliga aktiv ist und seit 2009 als eigene Abteilung des Chemnitzer FC e. V. geführt wird.[11]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Gerhard Claus: 100 Jahre Chemnitzer Fussball. Bilder, Geschichten, Tabellen. Chemnitzer Verlag, Chemnitz 1999, ISBN 3-928678-58-2.
    • Norman Schirmer: Bin beim Club. Chemnitzer FC und seine Fans. Geschichten aus dem wilden Fußballosten. Books on Demand, Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8370-0039-9.

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Commons: Chemnitzer FC – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. CFC-Mitgliedschaft. Abgerufen am 4. Mai 2018.
    2. Lutz Bartel: Grauer Herbst, himmelblauer Frühling und Aprilwetter. Website des Chemnitzer FC, 16. Mai 2012, abgerufen am 19. Mai 2017.
    3. Guido Schäfer: RB Leipzig nach Gala im DFB-Pokal. kicker Online, 16. Mai 2013, abgerufen am 19. Mai 2017.
    4. Chemnitz schießt Mainz aus dem Pokal raus – 10:9! Fink setzt dem Wahnsinn die Krone auf. kicker online, 15. August 2014, abgerufen am 19. Mai 2017.
    5. Trainer-Umfrage: Das sind die Top-Favoriten auf den Aufstieg. liga3-online.de, abgerufen am 30. Juni 2017.
    6. Chemnitz unter Druck, Köhler bemängelt fehlendes Vertrauen. liga3-online.de, abgerufen am 30. Juni 2017.
    7. Chemnitzer FC stellt Insolvenzantrag In: Kicker, 10. April 2018, abgerufen am 10. April 2018.
    8. Chemnitzer FC meldet Insolvenz an In: MDR Sachsen, 10. April 2018, abgerufen am 10. April 2018.
    9. 'PUNKTABZUG FÜR CHEMNITZER FC RECHTSKRÄFTIG'
    10. 'Thomas Sobotzik wird Sportdirektor des Chemnitzer FC'
    11. Blindenfussballteam. Chemnitzer FC, archiviert vom Original am 7. März 2014; abgerufen am 19. Mai 2017.
      Zum aktuellen Team: Blindenfußballmannschaft. Website des Chemnitzer FC, abgerufen am 19. Mai 2017.

    Koordinaten: 50° 48′ 16,4″ N, 12° 56′ 19,5″ O