Chet Faker

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Chet Faker bei den Rolling Stone Awards, 2013
Chet Faker bei den Rolling Stone Awards, 2013
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Thinking in Textures
  AU 38 11.02.2013 (4 Wo.)
Built on Glass
  CH 49 20.04.2014 (1 Wo.)
  US 158 03.05.2014 (1 Wo.)
  AU 1 21.04.2014 (… Wo.)
iTunes Session
  AU 18 08.12.2014 (1 Wo.)
Singles[1]
Drop the Game (mit Flume)
  AU 18 02.12.2013 (14 Wo.)
Talk Is Cheap
  AU 6 24.02.2014 (… Wo.)
Gold
  AU 40 14.07.2014 (1 Wo.)
Bend
  AU 48 29.06.2015 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Chet Faker (* 1988 in Melbourne; bürgerlicher Name Nicholas James Murphy) ist ein australischer Soul-Sänger.

Karriere[Bearbeiten]

Chet Faker studierte am St Kevins College in Sydney. Im Jahr 2012 unterschrieb er einen Vertrag beim Musiklabel Downtown.[2] Im Oktober des Jahres gewann er den Breakthrough Artist of the Year und den australischen Independent Records Award.[3] Sein Debütalbum Thinking in Textures kam Anfang 2013 jedoch nicht über Platz 38 hinaus. Trotzdem gewann er anschließend in der Kategorie Best Independent Release den Rolling-Stone-Australien-Award.[4]

Ende 2012 war er bereits bei dem Song Left Alone als Gast auf dem Nummer-eins-Album des australischen DJs Harley Streten alias Flume vertreten gewesen. Im Herbst 2013 nahmen sie gemeinsam die EP Lockjaw auf, die Faker dann zum Durchbruch verhalf. Der Song Drop the Game kam bis auf Platz 18, nachdem er vom Sender Triple J in die Rückschau der Hottest 100 von 2013 aufgenommen worden war. Sein zweites Album Built on Glass erreichte daraufhin im April 2014 Platz eins in den australischen Albumcharts. Das Album war auch in Neuseeland und in Europa von Frankreich bis in die Niederlande erfolgreich. Auch in den USA konnte er sich platzieren. Dort war Chet Faker durch seine Coverversion des Blackstreet-Songs No Diggity bekannt geworden, das in einem TV-Werbespot während des Superbowls 2013 verwendet wurde. Der Superbowl ist das größte jährliche Fernsehereignis in den USA und wurde weltweit von 108 Millionen Menschen verfolgt.[5] Der erfolgreichste Song des Albums war Talk Is Cheap, der ursprünglich Platz 31 erreichte. Nachdem er am Australia Day in den Triple J Hottest 100 auf Platz eins gewählt wurde, stieg er Ende Januar 2015 auf Platz sechs der Singlecharts. Zwei weitere Lieder von ihm kamen unter die Top 10 und das Album erreichte Platin-Status.[6]

Chet Faker selbst bezeichnet sein Genre als Future Beat kombiniert mit Modern Soul.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben

  • Thinking in Textures (2012)
  • Built on Glass (2014)
  • iTunes Session (2014)

Lieder

  • Terms and Conditions (2012)
  • I’m into You (2012)
  • Left Alone (mit Flume, 2013)
  • Drop the Game (mit Flume, 2013)
  • Talk Is Cheap (2014)
  • 1998 (2014)
  • Gold (2014)
  • Bend (2015)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: CH AU US
  2. The rise and rise of Melbourne's soul scene. Faster Louder, 10. Januar 2013, abgerufen am 4. März 2013 (englisch): „Little more than a year ago Melbourne’s Chet Faker was just another bearded dude making beats in his garage; now he’s signed to Downtown Records“
  3. Chet Faker wins big at music awards. Sydney Morning Herald, 16. Oktober 2012, abgerufen am 4. März 2013 (englisch).
  4. Tame Impala win at Rolling Stone Awards. Sky News, 16. Januar 2013, abgerufen am 4. März 2013 (englisch): „Other winners on Wednesday night included Melbourne singer/producer Chet Faker who claimed best independent release for his acclaimed Thinking In Textures EP.“
  5. Künstlerinfo Chet Faker. 7. Februar 2014, abgerufen am 8. August 2014 (deutsch).
  6. Omi makes it two weeks at #1 with 'Cheerleader'. 31. Januar 2015, abgerufen am 31. Januar 2015 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]