Chiasma

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Als Chiasma (gr. χίασμα chíasma „Kreuzung“, nach dem griechischen Buchstaben Χ, Chi) wird in der Genetik eine Überkreuzung zweier Chromatiden homologer Chromosomen bezeichnet.

In der Prophase I der Meiose kommt es zur Verkürzung der Chromosomen, so dass diese lichtmikroskopisch sichtbar werden. Die homologen Chromosomen paaren sich in der zygotänen Phase dieses Stadiums. Sie legen sich parallel aneinander (Synapsis), so dass sie mit den einander entsprechenden Genorten exakt nebeneinander liegen. An manchen Stellen überkreuzen sich die Schenkel von paternalen und maternalen Chromosomenarmen. Im Diplotän dieser Prophase lockert sich die Parallelkonjugation auf und die Stellen der Überkreuzungen werden zytologisch sichtbar. Diese Stellen nennt man Chiasmata, sie sind die Folge von Crossing-over.

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