Chiavenna

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Chiavenna
Wappen
Chiavenna (Italien)
Chiavenna
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Sondrio (SO)
Koordinaten 46° 19′ N, 9° 24′ OKoordinaten: 46° 19′ 0″ N, 9° 24′ 0″ O
Höhe 333 m s.l.m.
Fläche 11 km²
Einwohner 7.330 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte 666 Einw./km²
Fraktionen Campedello, Loreto, Pianazzola, San Carlo
Postleitzahl 23022
Vorwahl 0343
ISTAT-Nummer 014018
Volksbezeichnung Chiavennaschi
Schutzpatron San Lorenzo (10. August)
Website www.comune.chiavenna.so.it
Chiavenna 1.JPG
Gemeinde Chiavenna in der Provinz Sondrio

Chiavenna (lateinisch und rätoromanisch Audio-Datei / Hörbeispiel Clavenna?/i, lombardisch: Ciavéna, deutsch: Cläven, Cleven oder Kleven) ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 7330 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Provinz Sondrio, die der Region Lombardei angehört.

Chiavenna ist heute für den historischen Stadtkern und seine Restaurants bekannt. Es ist Mitglied der Cittàslow, einer 1999 in Italien gegründeten Bewegung zur Entschleunigung und Erhöhung städtischer Lebensqualität.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chiavenna an der Mera

Das von der Mera durchflossene Chiavenna liegt rund 17 km nördlich des Comer Sees. Aus dem San Giacomo-Tal fließt der Liro, der bei Chiavenna in die Mera einmündet.

Das Gemeindegebiet umfasst die Berghänge auf beiden Seiten des Tales mit dem Pizzo Parandone im Norden und der Alp Mondate im Süden. Bei Cleven liegen die Bergdörfer Pianazzola und Uschione.

Valchiavenna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chiavenna ist Zentrum des Valchiavenna[2], das aus dem unteren Bergell (bis Castasegna), dem Val San Giacomo und dem eigentlichen Val Chiavenna (südlich von Chiavenna bis Pian di Spagna) besteht.

Einbettung in umliegende Gebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Chiavenna verzweigt sich die Talstrasse in zwei schon von den Römern genutzte Alpenübergänge. Der eine führt nördlich durch das Valle San Giacomo über den Splügenpass nach Chur; diese Passstraße wurde 1822 eröffnet. Der andere führt zunächst nach Osten durch das Bergell (Val Bregaglia) und verzweigt dann: die von den Römern genutzte Strecke führte von Casaccia am Fuße des letzten Aufstiegs des Malojapasses über den Septimerpass (bis heute nur ein Saumpfad) nach Bivio auf der Julierroute. Als Straße ausgebaut ist dagegen die Strecke über den Malojapass und dann weiter über den Julierpass nach Chur und durch das Engadin. Chiavennas größte Nachbargemeinden sind Piuro und Prata Camportaccio. Mit diesen beiden Orten bildet Chiavenna ein Siedlungsgebiet von rund 12.000 Einwohnern.

In Chiavenna befindet sich der nördliche Endbahnhof der von der Rete Ferroviaria Italiana betriebenen Bahnstrecke Colico–Chiavenna.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Römerzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clavenna, wie Chiavenna zur Römerzeit hieß, wurde 16 vor Christus von Augustus' Truppen erobert. Die Römer bauten von dort zwei Straßen über die Alpen, über den Splügen- und den Septimerpass, nach Chur. Bis in die Spätantike gehörte Chiavenna zur Provinz Gallia Transpadana, dann wurde sie im Rahmen der Reichsreform von Diokletian nach 295 n. Chr. der Provinz Liguria et Aemilia zugeteilt. Wie die benachbarte Provinz Raetia blieb sie Teil der Dioecesis Italiae bzw. der Dioecesis Italiae Annonariae.

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit dem Veltlin und Rätien wurde Chiavenna nach dem Ende des Römischen Reiches Teil des Reiches der Ostgoten. Nach 552 übernahm das Oströmische Reich die Herrschaft, die erst im 7. Jahrhundert durch die Langobarden beendet wurde. In den 770er Jahren fiel die gesamte Region ans Frankenreich. Der ostfränkische König Otto I. zog um 960 die Grenze zwischen dem Bistum Como und dem Bistum Chur bei Villa nahe Chiavenna, wobei das Bergell an Chur und Chiavenna an Como fielen. Otto hielt sich wahrscheinlich selbst 961 in der Stadt auf, als er über den Septimerpass nach Rom zur Kaiserkrönung zog.

1030 erhielt Chiavenna vom Bischof von Como das Stadtrecht. Im Streit zwischen den Konsuln von Chiavenna und dem Bischof entschied Kaiser Friedrich I. am Ulmer Hoftag 1157, dass Chiavenna ein Reichslehen sei und dem Herzogtum Schwaben unterstehe.[3] Im Jahre 1176 soll hier der angebliche Kniefall von Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) vor seinem Vetter Heinrich dem Löwen stattgefunden haben.[4] 1178 stießen Truppen des Churer Bischofs über die Alpen bis nach Plurs vor und beanspruchten Chiavenna ab 1194 für sich. Bis über die Stauferzeit hinaus war der Ort Bestandteil des Herzogtums Schwaben.

1335 ging das Veltlin an die Visconti in Mailand über, die den Contado von Chiavenna vom Churer Bischof erwarben. Während des 15. Jahrhunderts war Chiavenna Lehensgebiet der Balbiani aus Varenna. Ausgelöst durch einen Aufruf von Papst Innozenz VIII. bekämpfte 1486 ein Bündnerheer die Sforza, die die Visconti abgelöst hatten, und sie steckten Chiavenna in Brand. Ludwig der Mohr, Herzog von Mailand, kam zu Hilfe und ließ 1488 bis 1492 Befestigungsmauern um Chiavenna und weitere Zentren des Veltlins errichten. In den Mailänderkriegen gelang 1512 bis 1531 den Drei Bünden unter Conrad von Planta die Eroberung von Cläven zusammen mit Bormio (Worms) und dem Veltlin (Valtellina) als gemeinsames Untertanengebiet. Dabei wurde zuerst die Burg zerstört, und danach wurde die Landwirtschaft ausgebaut, so dass die Bevölkerung zunehmen konnte.

Reformation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1542 bildete sich in Chiavenna eine evangelische Gemeinde unter dem Lehrer Francesco Negri und dem aus Mailand geflüchteten Theologen und Reformator Agostino Mainardi, der in engem Kontakt mit dem Zürcher Reformator Heinrich Bullinger und unter dem Schutz der Herren von Salis stand.[5] Viele von der katholischen Inquisition verfolgte evangelische Glaubensflüchtlinge aus Italien kamen ins Veltlin, weil hier seit 1526 die Religionsfreiheit galt. Etliche schlossen sich der neuen reformierten Kirche an, der zeitweilig ein Drittel der Bevölkerung angehörten. Zu den Flüchtlingen gehörten auch Rationalisten, Unitarier und Täufer, was zu weiteren Auseinandersetzungen, Streitigkeiten und Spaltungen führte. So kam auch der italienische Lehrer und antitrinitarische Täufer Camillo Renato nach Chiavenna, der Sonderlehren vertrat, das Abendmahl nur als Erinnerungszeichen verstanden haben wollte und 1550 ausgeschlossen wurde.[6] 1554 war der Reformator Bernardino Ochino Prediger, 1563–1567 der Reformator Girolamo Zanchi Pfarrer in der Stadt.[7] Nach dem Ilanzer Edikt von 1557 wurde in drei Kirchen der Stadt der reformierte Gottesdienst eingeführt. Der Reformator Locarnos und des Misox Giovanni Beccaria weilte 1561–1571 hier.[8][9]

Die Stadt Chiavenna wurde zunehmend zur Zwischenstation des Textil- und Lebensmittelhandels von Venedig und Bergamo nach Zürich und umgekehrt. Die Patrizierfamilie Pestalozzi mit ihren Kontakten nach Zürich und Glaubensflüchtlinge aus Locarno spielten dabei eine wesentliche Rolle.[10]

Seit dem Veltliner Mord von 1620 an Protestanten konnten sich die Katholiken im Rahmen der Gegenreformation wieder durchsetzen. 1629 brachten Landsknechte die Pest ins Gebiet. Ab 1639 waren gemäß dem Mailänder Kapitulat Nichtkatholiken der Aufenthalt in Chiavenna nicht mehr gestattet.[11] Danach wurden die Stadtkirchen wieder aufgebaut und zwei Klöster gegründet.

18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1715 löste Österreich die Spanier im Herzogtum Mailand ab. Das Herzogtum schloss 1762 mit Graubünden einen Vertrag ab, der den Geheimartikel enthielt, dass die Protestanten doch die Niederlassungsfreiheit erhalten sollten.

Die Talschaften von Chiavenna wurden 1797 Teil der Cisalpinischen Republik und sodann des 1802 gegründeten Regno d’Italia unter Eugène de Beauharnais.

Österreichische Lombardei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Sturz Napoleon I. wurde Chiavenna von 1815 bis 1859 Teil der österreichischen Lombardei (Regno Lombardo-Veneto). Von 1818 bis 1822 dauerte der Bau der neuen Straße über den Splügenpass. Wenig später begann die industrielle Entwicklung mit Bierbrauereien und Baumwollspinnereien. 1835 waren in Chiavenna zehn Speditionshäuser ansässig. In der österreichischen Zeit wurden in jedem Dorf Schulen gebaut und der Schulunterricht wurde auch für Mädchen obligatorisch: die lombardischen Untertaninnen der österreichischen Monarchie waren somit die ersten alphabetisierten italienischen Frauen, lange vor jenen in den andern italienischen Regionen.

In dieser Zeit konnte ein Bürger aus Cleven in Innsbruck, Wien, Prag und Budapest studieren und promovieren; er konnte Offizier im Kaiserlichen Heer oder Beamter in der österreichischen Administration werden; und seine Adelstitel konnten authentifiziert und bestätigt werden.[12]

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 20. Jahrhundert befand sich in Chiavenna der Schreibmaschinenhersteller Industria Meccanica di Chiavenna S.p.A. Das Unternehmen wurde 2010 aus dem Handelsregister gestrichen.[13]

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Italienischen Linguisten interpretieren den Namen Chiavenna aus dem lateinische CLAVIS = Schlüssel, der den Zugang zwischen Norden und Süden öffnet. Das ist eine Paretymologie. Das lateinische CLAVIS beschreibt eine Holzstange, welche von innen eine Tür sperren konnte und hat mit der moderne Bedeutung "Schlüssel" im Sinne von Öffner / Schliesser von Schlössern nichts zu tun. CLAV-ENNA enthält das vorlateinische (nicht keltische) Etymon *KLAVA "Bergsturz, Geröllhalde". Die Stadt CLAVENNA wurde nach dem prähistorischen Bergsturz des Monte Conto auf dem hinterlassenen Schutthügel gebaut.[14] Die Mera, der stürmische Fluss der die Stadt durchströmt kommt ebenfalls vom vorlateinischen (nicht keltischen) *MARA, ein Flussname den man in Norditalien und im Tessin oft wiederfindet (so die Mara, welche sich in Maroggia in den Luganersee stürzt, Val Mara in Poschiavo, Locarno, Verzasca, Blenio).[15] Der Sufix -ENNA hat nichts mit dem Etruskischen zu tun – wie die italienischen Linguisten behaupten – da sich zahlreiche norditalienische Siedlungen (VARENNA auf dem Komersee, SCARENNA; SESVENNA im Piemont) und sogar (CLARENNA, Tabula Peutigeriana) in Südschwaben diesen vorlateinischen am wahrscheinlichten ligurischen Suffix tragen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am bekanntesten ist das Castello, der alte Palazzo Balbiani. Chiavenna hat einen monumentalen Friedhof, enge Straßen und Gässchen und mehrere Kirchen (San Lorenzo, Santa Maria, San Bertolomeo). Eine Altstadtgasse endet am Torbogen Santa Maria. Der botanische Garten Paradiso lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein, die besonders im Frühjahr reizvoll sind und die von dem hohen Felsen einen schönen Blick über die Stadt bieten. Im Kreuzgang von San Lorenzo steht ein Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert, und in der Nähe ist das Museum del Tesoro. Auf der Merabrücke steht eine Nepomukstatue.

In der Umgebung Chiavennas befinden sich die Wasserfälle von Borgonuovo. Die naturnahe Landschaft ringsum bietet sowohl botanische als auch zoologische Besonderheiten. Nördlich der Stadt können einige eiszeitliche Gletschermühlen besichtigt werden.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Agostino Mainardi (1482–1563), Reformator und evangelischer Pfarrer 1542–1563 in Chiavenna
  • Bernardino Ochino (1487–1564), Reformator, evangelischer Pfarrer 1554 in Chiavenna
  • Francesco Negri (1500–1563), italienischer Benediktinermönch, Humanist, Lehrer, Schriftsteller und Reformator
  • Johann Baptist Stoppa (* 1624 in Chiavenna; † 1692 in Steenkerke), Militär, Brigadier[16]
  • Johannes de Clera 1168 und 1193, als Vermittler des Comune di Chiavenna im Cartario pagense di Chiavenna, Ahnherr der Familie Della Clara (17. Jahrhundert)
  • Maurizio Quadrio (1800–1876), Journalist, Politiker, Freiheitskämpfer
  • Francesco Stancaro (1501–1574), italienischer Humanist, Mediziner, Hebraist, unitarischer Theologe und Reformator, weilte als Glaubensflüchtling 1542–1544 und 1547–1548 in Chiavenna
  • Giovanni Beccaria (1508–1580), Reformator, evangelischer Pfarrer 1561–1571 in Chiavenna
  • Girolamo Zanchi (1516–1590), Reformator, evangelischer Pfarrer 1563–1567 in Chiavenna
  • Francesco Mitta (1662–1721), Barockbaumeister, ging etwa 1690 nach Norddeutschland; eine Straße in Chiavenna ist nach ihm benannt
  • Johann von Salis (Soglio) (* 28. Januar 1776 in Chiavenna; † 23. August 1855 in Modena), Landammann des Oberen Bergell, Bündner Grossrat, Klein Rat, Oberhofmeister in den Dienst des Erzherzogs von Österreich-Este in Modena[17]
  • Rudolf Maximilian von Salis Soglio (* 5. Februar 1785 in Chiavenna; † 16. Mürz 1847 in Chur), Landammanndes Bergells-Unterporta[18]
  • Giovanni Bertacchi (1869–1942), Dichter, Romanist, Italianist und Literaturwissenschaftler.
  • Clyde Geronimi (1901–1989), ausgewandert 1908, Trickfilmzeichner und Regisseur der Walt Disney Studios
  • Ima Agustoni (1935–2017), Schauspielerin und Moderatorin
  • Guido Manusardi (* 1935), Jazz-Pianist

Andere Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Camillo Renato (latinisiert: Camillius Siculus; um 1500–1575), ein Franziskaner, katholischer Theologe, später evangelischer Lehrer und antitrinitarischer Täufer aus Italien, der 1547–1551 vorwiegend im Chiavenna wirkte.
  • Girolamo Zanchi (1516–1590), reformierter Theologe, Reformator und Prediger in Chiavenna.
  • Francesco Robbiano (* um 1585 in Lugano; † um 1620 ebenda), Priester, Musiker, Organist und Komponist, 1605–1610 war er Organist in Chiavenna[19][20]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Chiavenna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Valchiavenna auf ethorama.library.ethz.ch/de/node
  3. Hansmartin Schwarzmaier et al. (Hg.): Handbuch der baden-württembergischen Geschichte, Bd. 1, Klett-Cotta, 2002, S. 451f.
  4. Hansmartin Schwarzmaier et al. (Hg.): Handbuch der baden-württembergischen Geschichte, Bd. 1. Klett-Cotta, 2002, S. 534.
  5. Emidio Campi: Mainardi, Agostino. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 14. August 2008.
  6. Lukas Vischer: Die Abendmahlsschwierigkeiten in Chiavenna. Artikel in Bündner Monatsblatt, Zeitschrift für Bündner Geschichte, Landeskunde und Baukultur 1956, Heft 8–9, Seiten 269–278
  7. Conradin Bonorand: Geschichte der Reformation in den ehemaligen Bündner Untertanenlanden, insbesondere im Gebiet von Chiavenna. Artikel in Bündner Monatsblatt, Zeitschrift für Bündner Geschichte, Landeskunde und Baukultur. Heft 1–2, 1979, Seiten 31 und 32
  8. Emidio Campi: Beccaria, Giovanni.. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2. Mai 2002.
  9. Manfred Edwin Welti: Kleine Geschichte der italienischen Reformation, Band 193, Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte, Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn, Gütersloh 1985, digitalisiert 2006 University of Michigan, ISBN 978-3-5790-1663-4, S. 91–134: Das Exil
  10. Leo Weisz: Die wirtschaftliche Bedeutung der Tessiner Glaubensflüchtlinge für die deutsche Schweiz. Berichthaus, Zürich 1958, Seiten 165–170: Die Beziehungen der Pestalozzi zu den Flüchtlingsfamilien
  11. 450 Jahre Reformation im Bergell. Artikel in der NZZ 8. August 2002
  12. Guido Scaramellini: Chiavenna. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 14. Februar 2007.
  13. Robert Messenger: Engadine and Primavera portable typewriters: Spring Beauty and The Beast. Abgerufen am 3. Februar 2018.
  14. Remo Bracchi: Chiavenna, città costruita sulla ganda. Clavenna XXX. 1991.
  15. Franco Abis de' Clari: Sull' etimologia del fiume Mera. Clavenna XXXIII (1994), S. 245–258.
  16. Adolf Collenberg: Johann Baptist Stoppa. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. Juli 2012, abgerufen am 22. Februar 2020.
  17. Cristina Maranta: Johann von Salis (Soglio). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 12. Januar 2012, abgerufen am 19. April 2020.
  18. Jürg Simonett: Rudolf Maximilian von Salis (Soglio). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 7. Januar 2011, abgerufen am 18. Dezember 2019.
  19. Francesco Robbiano (italienisch) auf ricercamusica.ch/dizionario/ (abgerufen am: 28. Dezember 2017.)
  20. Carlo Piccardi (Musikwissenschaftler): Francesco Robbiano. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 12. Februar 2010, abgerufen am 19. Februar 2020.