Chloranilsäure

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Strukturformel
Strukturformel von Chloranilsäure
Allgemeines
Name Chloranilsäure
Andere Namen
  • 2,5-​Dichlor-​3,6-​dihydroxy-p-benzochinon
  • 2,5-​Dichlor-​3,6-​dihydroxy-​2,5-​cyclohexadien-​1,4-​dion
  • NSC 6108
  • NSC 97383
Summenformel C6H2Cl2O4
CAS-Nummer 87-88-7
PubChem 66604
Kurzbeschreibung

roter Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 208,98 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Schmelzpunkt

≥300 °C[1]

Löslichkeit

gering löslich in Wasser[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 302+352​‐​304+340​‐​305+351+338 [3]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Chloranilsäure ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der chlorierten Benzochinone.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chloranilsäure kann durch basische Hydrolyse aus Chloranil gewonnen werden.[4]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chloranilsäure ist ein dunkeloranger bis roter Feststoff, der wenig löslich in Wasser ist.[2]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chloranilsäure wird zur Papierchromatographie von Metallen wie Calcium, Strontium, Zirconium und Molybdän verwendet.[1][5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Datenblatt Chloranilic acid, puriss. p.a., for the determination of Ca, Sr, Zr, ≥99.0% (T) bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 22. Juli 2013 (PDF).
  2. a b Datenblatt Chloranilsäure (PDF) bei Merck, abgerufen am 22. Juli 2013.
  3. a b Eintrag zu Chloranilsäure in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 23. Juli 2016 (JavaScript erforderlich).
  4. von Karl-Heinz Lautenschläger: Taschenbuch der Chemie - Karl-Heinz Lautenschläger. Harri Deutsch Verlag, 2007, ISBN 978-3-8171-1760-4, S. 296 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. Datenblatt Chloranilic acid, 98+% bei AlfaAesar, abgerufen am 22. Juli 2013 (JavaScript erforderlich).