Chmiellowitz
| Chmiellowitz Chmielowice | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Opole | |
| Powiat: | Kreisfreie Stadt | |
| Stadtteil von: | Opole | |
| Geographische Lage: | 50° 36′ N, 17° 52′ O | |
| Einwohner: | 1571 (2007[1]) | |
| Postleitzahl: | 45-940 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OP (OPO) | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | DW 435 Opole–Sosnówka | |
| Eisenbahn: | Opole–Nysa | |
| Nächster int. Flughafen: | Breslau | |
Chmiellowitz (polnisch Chmielowice, 1936–1945 Hopfental O.S., schlesisch Chmjelowicy) ist ein Stadtteil der Stadt Opole. Bis 2016 gehörte es zur Gemeinde Comprachtschütz im Powiat Opolski.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Straßendorf Chmiellowitz liegt drei Kilometer nordöstlich von Comprachtschütz und acht Kilometer südwestlich von Opole in der Schlesischen Tiefebene. Östlich fließt die Olszanka und im Westen der Proskebach (Prószkowski Potok).
Nachbarorte von Chmiellowitz sind im Norden Zirkowitz (Żerkowice), im Osten die Oppelner Stadtteile Sczepanowitz (Szczepanowice) und Vogtsdorf (Wójtowa Wieś), im Süden Dziekanstwo (Dziekaństwo) und im Südwesten Rothhaus (Osiny).
Geschichte
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Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Chmiellowitz mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Chmiellowitz ab 1816 zum Landkreis Oppeln, mit dem sie bis 1945 verbunden blieb. 1861 zählte der Ort 187 Einwohner. Für das Jahr 1865 sind belegt: 14 Gärtner, drei Ackerhäusler und sechs Einlieger. Im Ort befand sich eine eigene Schule.[2] 1874 wurde der Amtsbezirk Chmiellowitz gebildet.[3]
Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 146 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 27 für Polen[4]. Chmiellowitz verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 530 Einwohner. Am 8. März 1934 wurde Chmiellowitz in Hopfental umbenannt. 1939 wurden 727 Einwohner gezählt.[5] Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Oppeln.
1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Chmielowice umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen und 1950 in die Woiwodschaft Opole umgegliedert. Seit 1999 gehört es zum Powiat Opolski. Am 1. Dezember 2009 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Chmiellowitz. Zum 1. Januar 2017 wurde Chmiellowitz in die Stadt Oppeln eingemeindet.[6][7]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Anna-selbdritt-Kirche wurde 1984–1990 erbaut. Der Glockenturm wurde 1993 fertiggestellt[8].
- Gutshaus der Familie von Donant mit angrenzendem Park
- Gedenkstein zum 80. Bestehen der Feuerwehr
- Glockenkapelle
- Steinernes Wegekreuz
- Hölzernes Wegekreuz
Vereine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Deutscher Freundschaftskreis
- Freiwillige Feuerwehr OSP Chmielowice
- Sportverein SKS Chmielowice
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Julius Großmann (1845–1910), deutscher Historiker und Archivar
- Max von Wedel (1849–1914), preußischer Militärschriftsteller
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Einwohnerzahl
- ↑ Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865, S. 87
- ↑ Amtsbezirk Chmiellowitz
- ↑ Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 ( vom 15. Januar 2017 im Internet Archive)
- ↑ Michael Rademacher: Verwaltungsgeschichte Landkreis Oppeln. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 21. Oktober 2023.
- ↑ opolenowe.pl: Mapa – Nowe Opole ( vom 25. Dezember 2016 im Webarchiv archive.today)
- ↑ Verordnung des Ministerrats. über die Festlegung der Grenzen bestimmter Gemeinden und Städte, die Verleihung des Stadtstatus an bestimmte Ortschaften und die Änderung des Namens einer Gemeinde, Dz.U. poz. 1134. 19. Juli 2016 (polnisch).
- ↑ Geschichte der Pfarrei in Chmiellowitz ( vom 19. Januar 2016 im Internet Archive)
