Choenkännchen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Herakles wirbt um eine Frau, Phlyakenszene, Chous (größere Form der Choe) der Choes-Gruppe, um 370/60 v. Chr.

Das Choenkännchen, auch Choenkanne, ist eine kleine, gedrungene Kanne mit einer Kleeblattmündung. Das Gefäß aus dem griechischen Altertum fand besonders während des Choenfestes (Kannanfest) Verwendung. Zum Anlass des Festes wurden sie am zweiten Tag der Feierlichkeiten an dreijährige Kleinkinder verschenkt. Deshalb zeigen die Darstellungen auch meist spielende Kinder. Eine größere Form ist der Chous.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andrea Gorys: Wörterbuch der Archäologie (= dtv 32504). Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1997, ISBN 3-423-32504-6, S. 107.
  • Wolfgang Schiering: Die griechischen Tongefässe. Gestalt, Bestimmung und Formenwandel (= Gebr.-Mann-Studio-Reihe). 2., wesentlich veränderte und ergänzte Auflage. Mann, Berlin 1983, ISBN 3-7861-1325-4, S. 142.