Chorschranke

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Die Chorschranke (in Kirchen ohne ausgeprägten Chor auch Altarschranke) trennt die für die Laien zugänglichen Teile der Kirche vom Chorraum (Altarraum), der für den Chorgesang der Geistlichen bestimmt und diesen vorbehalten ist. In der Architektur frühchristlicher und mittelalterlicher Kirchenbauten ist die Chorschranke oft als reich verzierte Brüstung ausgeführt.

Ebenso wie der Lettner diente die Chorschranke zur Trennung des Kirchenraumes. Als Ikonostase ist sie in der Orthodoxie bis heute in Verwendung.

Ab dem 15. Jahrhundert wurde häufig die Chorschranke durch ein hohes, oft kunstvoll geschmiedetes Gitter ersetzt und als Chorgitter bezeichnet.[1] Erhaltene mittelalterliche Chorschranken und -gitter finden sich unter anderem noch in der Marien-, Jakobi- und Petrikirche von Stendal.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Chorschranke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann: Chorgitter; abgerufen am 1. März 2017