Chris Moneymaker

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Chris Moneymaker
Chris Moneymaker (2008)
Chris Moneymaker (2008)
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 21. November 1975
Geburtsort Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta
Nickname Money800
Wohnort Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nashville
Preisgelder
Höchstes Live-Preisgeld 2.500.000 $
Gesamtes Live-Preisgeld 3.591.400 $
Erfolge bei der World Series of Poker
Bracelets 1
Money finishes 4
Höchster Main-Event-Cash Sieg (2003)
Erfolge bei der World Poker Tour
Titel keine
Money finishes 2
Erfolge bei der European Poker Tour
Titel keine
Money finishes 4
Letzte Aktualisierung: 10. März 2016

Christopher „Chris“ Bryan Moneymaker (* 21. November 1975 in Atlanta, Georgia) ist ein professioneller US-amerikanischer Pokerspieler, der 2003 das Main Event der World Series of Poker gewann.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moneymaker studierte an der University of Tennessee und erhielt dort den Master in Accounting (Rechnungswesen). Er arbeitete als Buchhalter in Tennessee, als er einen Platz im Hauptturnier der 2003 WSOP gewann, indem er 39 Dollar auf Pokerstars zahlte, um ein Aufstiegsturnier in einem Online-Turnier zu spielen. Er gewann schließlich das Main Event bei der World Series of Poker in Las Vegas, seinem ersten Live-Turnier, den mit 2.500.000 Dollar dotierten ersten Preis und erhielt dadurch den Status eines Poker-Superstars. Seine denkwürdigste Hand spielte er im Heads Up gegen Sam Farha, als er auf dem River mit nur einem König als höchster Karte all-in ging. Farha passte daraufhin sein Neunerpärchen, was den Verlauf des Zweikampfes drastisch veränderte. Moneymaker gewann schließlich das Turnier, als er mit 5 4 die Hand J 10 von Farha auf einem Tisch mit J 5 4 8 5 besiegte, wodurch Moneymaker ein Full House hatte.[1] Farha gewann jedoch einen Monat später einen Revanchekampf auf PokerStars. Bei der World Series of Poker 2011 besiegte Moneymaker Sam Farha erneut.[2]

Moneymaker hat seitdem auch auf der World Poker Tour gespielt und dort beim Shooting Stars den zweiten Platz belegt, der ihm ein Preisgeld von 200.000 US-Dollar einbrachte.

Nachdem er die World Series of Poker gewonnen hatte, kündigte er seine Arbeit, um als Sprecher für Harrah's Entertainment und PokerStars zu arbeiten und um in größeren Turnieren spielen zu können.

Sein Nachname ist kein Künstlername, wie er u. a. bei Stefan Raabs Fernsehsendung TV total verriet. Er ist vielmehr eine Abwandlung eines deutschen Nachnamens, der ungefähr Nurmacher lautet.

In der Filmkomödie All in – Alles oder nichts aus dem Jahr 2008 hatte er einen Cameo-Auftritt als Pokerspieler.

Autor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Autobiografie, Moneymaker: How an Amateur Poker Player Turned $40 into $2.5 Million at the World Series of Poker (zu deutsch etwa Moneymaker: Wie ein Pokeramateur aus 40 Dollar bei der World Series of Poker zweieinhalb Millionen machte) wurde im März 2005 veröffentlicht (ISBN 006076001X).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Chris Moneymaker – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aufnahme der letzten Hand vom WSOP Main Event 2003: YouTube
  2. WSOP News: Moneymaker says, ‚Play it again, Sam‘ von 2. Juni 2011. Abgerufen am 16. Juni 2011.