Chris Willis

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Chris Willis 2008

Christopher Willis ist ein US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Musikproduzent. Ursprünglich produzierte er hauptsächlich Gospelmusik, internationale Bekanntheit erlangte er jedoch durch House-Kollaborationen mit dem weltbekannten DJ David Guetta. Besonders erfolgreich waren die Singles Love Don’t Let Me Go (Walking Away) (2006), Love Is Gone (2007) und Gettin’ Over You (2010). Im August 2011 veröffentlichte er mit Louder (Put Your Hands Up) seine erste offizielle Single.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abschluss am College in Alabama tourte er mit einer Gruppe, die innerhalb von zwei Jahren über hundert Mal in Kirchen auftrat.[1] Mitte der 1990er Jahre war er Backup-Sänger für die Band Twila Paris.[2] Im Jahr 1996 veröffentlichte er sein Debüt-Album Chris Willis, auf dem er selbst acht der elf Songs schrieb.[3] Bei den Nashville Music Awards wurde es für den Titel Best R&B Album 1996 nominiert.[4] Im selben Jahr eröffnete er auch die Tournee von Mark Lowry und war einer von mehreren Sängern in dem Musical Emmanuel.[5] Zusammen mit Nashville-Produzent Norman Miller ging er auf nationale Tour.[6] Die Tournee hat ein Album hervorgebracht, für das er einen GMA Dove Award 1998 für das beste Special Event Album des Jahres gewonnen hat.[7] Er sang bis 1998 meist unter dem Genre Gospel, bis er von einem kleinen Musiklabel unter Vertrag genommen wurde. Das Label wurde von einem großen Unternehmen gekauft und Willis nahm das als Chance auf, mehr Bekanntschaften zu machen.[1]

Im Jahr 2000 arbeitete er mit der französischen Band 2BE3 und machte dabei weiter auf sich aufmerksam. Während weiterer Arbeit auf ihrem Album machte einer der Bandkollegen ihn mit ihrem Landsmann David Guetta bekannt. Der House-DJ und Produzent lud Willis ins Studio ein und am nächsten Tag schrieben sie den Song Just a Little More Love. Willis war Co-Autor und Sänger mehrerer Songs auf Guettas Debüt-Album Just a Little More Love einschließlich des Titelsongs.

Willis ist auf sozialen Netzwerken wie MySpace, Facebook und Twitter aktiv, auf die er oftmals Live-Fotos und Videos von seinen Tourneen hochlädt. Im Jahre 2009 tourte er mit David Guetta durch ganz Europa. Im November 2009 trat er bei der zweijährigen Jubiläums-Party im Danceclub C4 in Steyer, Österreich auf.[8]

Am 3. August 2009 wurde der Song Gettin’ Over als Single veröffentlicht. Er konnte sich in den UK-Charts platzieren. Eine Remix-Version mit LMFAO und Fergie, die 2010 erschien, erreichte fast weltweit die Charts.

Seine Solo-Single Louder (Put Your Hands Up) wurde am 12. Oktober 2010 veröffentlicht.[9] Willis schrieb den Song zusammen mit Cutfather und Jonas Jeberg. Die Video-Premiere auf Dailymotion war am 26. Oktober 2010.[10] Es wurde in Los Angeles gedreht, der Video-Direktor war Regie Billie Woodruff. Der Song erreichte den ersten Platz der Billboard’s Hot Dance Club Songs vom 8. Januar 2011.[11]

Seine zweite Single Too Much In Love erschien digital am 16. August 2011.[12] Der Song benutzt ein Sample von Lenny Kravitz’ Single Are You Gonna Go My Way. Das offizielle Musikvideo wurde ebenfalls in Los Angeles gedreht und erschien am 10. Januar 2012.

Am 29. November 2011 wurde eine Acht-Song-EP mit dem Titel Premium – Songs From The Love Schiff, Vol. 1 veröffentlicht. Sie verfügt über einige seiner Solo-Singles.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[13] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2001 Just a Little More Love
Just a Little More Love
59
(11 Wo.)
19
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Juli 2001
(mit David Guetta)
2002 Love Don’t Let Me Go (Walking Away)
Just a Little More Love
13
(36 Wo.)
46
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. März 2002
(mit David Guetta)
People Come, People Go
Just a Little More Love
54
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. September 2002
(mit David Guetta)
2004 Money
Guetta Blaster
52
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Mai 2004
(mit David Guetta & Moné)
Stay
Guetta Blaster
82
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. September 2004
(mit David Guetta)
2006 Love Don’t Let Me Go (Walking Away)
Fuck Me I’m Famous International
50
(9 Wo.)
74
(1 Wo.)
19
(20 Wo.)
3
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. August 2006
(mit David Guetta vs. The Egg)
2007 Love Is Gone
Pop Life
36
(36 Wo.)
15 Gold
(42 Wo.)
11 Gold
(75 Wo.)
9
(15 Wo.)
98
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Mai 2007
(mit David Guetta)
2008 Tomorrow Can Wait
Pop Life
56
(7 Wo.)
47
(7 Wo.)
43
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Juli 2008
(mit David Guetta vs. Tocadisco)
2009 Everytime We Touch
Pop Life
97
(1 Wo.)
68
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Januar 2009
(mit David Guetta, Steve Angello & Sebastian Ingrosso)
Gettin’ Over
One Love
41
(2 Wo.)
Albumveröffentlichung: 3. August 2009
(mit David Guetta)
Sound of Letting Go
One Love
Erstveröffentlichung: 2009
(mit David Guetta & Tocadisco)
2010 Gettin’ Over You
One Love
15 Gold
(30 Wo.)
4 Gold
(32 Wo.)
11
(24 Wo.)
1 Gold
(18 Wo.)
31
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. April 2010
(mit David Guetta, Fergie & LMFAO)
Louder (Put Your Hands Up)
Premium – Songs from the Love Ship, Vol. 1
Erstveröffentlichung: 2010
2011 Too Much In Love
Premium – Songs from the Love Ship, Vol. 1
Erstveröffentlichung: 2011
2014 This Is Your Life Erstveröffentlichung: 2014
(mit Psyko Punkz feat. Mc Lyte)
2016 Would I Lie to You 2 Platin
(28 Wo.)
2
(… Wo.)
24
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. September 2016
(mit David Guetta & Cedric Gervais)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Interview auf Windy City
  2. „For the love of God: Twila Paris’ Christian music electrifies crowd“. Zeitungsartikel in The Post-Standard. S. 4.
  3. Chris Willis bei All Music
  4. „Nashville Music Awards taps eclectic collection“. Zeitungsartikel in Nashville Banner. S. 1.
  5. „Higher ground“. Zeitungsartikel in Billboard 108. S. 46.
  6. „Emmanuel: A seasonal showcase for Christian singers“. Zeitungsartikel in Star Tribune. S. 1.
  7. „Dove list“. Zeitungsartikel in The Times-Picayune. S. 4.
  8. Fotos vom Auftritt der Jubiläums-Party in Österreich
  9. Veröffentlichung von Louder (Put Your Hands Up) auf iTunes
  10. Video-Premiere von Louder (Put Your Hands Up) auf Dailymotion
  11. Billboard Dance-Songs vom 8. Januar 2011
  12. Veröffentlichung von Too Much In Love auf iTunes
  13. Auszeichnungen für Musikverkäufe: DEATCHUK