chrismon (Zeitschrift)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
chrismon
Chrismon UZ RBG.png
Beschreibung Kirchenzeitschrift
Sprache Deutsch
Verlag Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) (Deutschland)
Hauptsitz Frankfurt am Main
Erstausgabe Oktober 2000
Erscheinungsweise monatlich
Verbreitete Auflage 1.445.294 Exemplare
(IVW Q2/2022)
Reichweite 1,52 Mio. Leser
(AWA 2022)
Chefredakteure Ursula Ott
Claudia Keller (stellvertr.)
Herausgeber Anna-Nicole Heinrich
Annette Kurschus
Geschäftsführer Jörg Bollmann
Weblink chrismon.evangelisch.de
ZDB 2027709-X
chrismon plus (inkl. chrismon plus baden und chrismon plus rheinland)
logo chrismon plus
Beschreibung Kirchenzeitschrift (daneben Regionalausgaben chrismon plus Baden ISSN 1867-8637 und chrismon plus Rheinland ZDB-ID 2143124-3)
Sprache Deutsch
Verlag Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) (Deutschland)
Erstausgabe Oktober 2000
Verkaufte Auflage 19.246 Exemplare
(IVW Q2/2022)
Verbreitete Auflage 23.559 Exemplare
(IVW Q2/2022)
ISSN (Print)
chrismon spezial, das evangelische Magazin zum Reformationstag
Logo chrismon spezial
Beschreibung Kirchenzeitschrift
Sprache Deutsch
Verlag Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) (Deutschland)
Erstausgabe 31. Oktober 2012
Erscheinungsweise jährlich zum 31. Oktober
Chefredakteure Ursula Ott
Claudia Keller (stellvertr.)
Herausgeber Anna-Nicole Heinrich u. a., im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland
ZDB 2757082-4

chrismon (mit dem Untertitel „Das evangelische Magazin“) ist eine monatlich erscheinende Zeitschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland, verlegt im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, Frankfurt am Main.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift kam erstmals im Oktober 2000 heraus (bis Dezember 2000 unter dem Namen Chrisma) und ging aus dem Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt (1997–2000) hervor; zuvor hieß es Das Sonntagsblatt (1948–1967; 1995–1997). Die EKD subventioniert chrismon mit jährlich vier Millionen Euro. Ursula Ott ist Chefredakteurin, Claudia Keller stellvertretende Chefredakteurin. Dirk Artes ist Art-Direktor und Andreas Fritzsche Chef vom Dienst (CvD). Die Geschäftsleitung haben Direktor Jörg Bollmann und Verlagsleiter Bert Wegener inne. Die Reichweite der Zeitschrift beträgt laut Feststellungen der AWA 2022 (Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse) 1,52 Millionen Leser.[1]

Profil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Projekt mit Reportagen, Ratgebern, Fotos u. a. von Geo-Reportern liegt monatlich mit 1,6 Millionen Exemplaren[2] der Wochenzeitung Die Zeit sowie den Tageszeitungen Altmark Zeitung, Die Welt, Dresdner Neueste Nachrichten, Frankfurter Allgemeine Zeitung (Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, sowie als ePaper im FAZ Kiosk), Hannoversche Allgemeine, Kölner Stadt-Anzeiger/Kölnische Rundschau, Kreiszeitung (Syke), Leipziger Volkszeitung, Märkische Allgemeine Zeitung, Neue Presse, Süddeutsche Zeitung, General-Anzeiger, Neue Osnabrücker Zeitung, Rheinische Post (Teilauflage), Welt am Sonntag (nur Norddeutschland), Westdeutsche Allgemeine Zeitung (gelegentlich, Teilauflage) und Westfälischer Anzeiger (nur Hamm) als Supplement bei.[2]

Das Magazin ist darüber hinaus als erweiterte Ausgabe im Abonnement erhältlich: chrismon plus (verantwortlicher Redakteur: Burkhard Weitz[3]) bundesweit und in speziellen Ausgaben für die Landeskirchen in Baden und im Rheinland enthält insgesamt über 80 Seiten, und somit 24 Seiten mehr. Auf diesen sind vor allem kirchen- und gemeindebezogene Themen zu finden, beispielsweise die literarische Serie Zehn Gebote, zehn Geschichten, die Serie „revidiert“, für die Christoph Kähler, Leiter der Revision der Lutherbibel, Änderungen der Lutherbibel 2017 erläutert.

Laut Selbstbeschreibung versteht sich das Magazin „als publizistische Heimat aller Leser, die sich für christliche Themen und Werte interessieren“. Thema sind „Menschen, die das Leben in allen seinen Herausforderungen zuversichtlich und verantwortlich meistern. Die sich ihren jeweiligen Lebenssituationen stellen und daran wachsen, die sich in unterschiedlichen Situation mit der tröstenden Kraft von Liebe, Glauben und Kirche auseinandersetzen“.[2]

Zusätzlich zur Zeitschrift gibt es ein Buch-, CD- und Kalenderprogramm unter dem Namen edition chrismon, welches seit 2016 von der Evangelischen Verlagsanstalt (EVA) betreut wird.[4]

Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeber sind die Präses der EKD Anna-Nicole Heinrich und die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus.[5] Der Verlag gehört zum Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik in Frankfurt am Main.[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Printmedien. In: ifd-allensbach.de. Allensbach Institut, 2020, abgerufen am 30. Oktober 2020.
  2. a b c Wir über uns. Herausgeber und Redaktion. In: chrismon.evangelisch.de. Abgerufen am 11. Januar 2021.
  3. Burkhard Weitz. In: chrismon.evangelisch.de. Abgerufen am 6. Dezember 2017.
  4. edition chrismon. In: eva-leipzig.de. Evangelische Verlagsanstalt, abgerufen am 14. Oktober 2019.
  5. Herausgeber und Redaktion. In: chrismon.de. Abgerufen am 5. August 2022.
  6. Anika Riegert: „Chrismon“ zieht nach Frankfurt. In: Hamburger Abendblatt. 12. Juli 2005, abgerufen am 8. August 2013.