Christa Murken

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Christa Murken (* 1944 in Mengen; geb. Altrogge) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Malerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christa Murken wurde 1944 in Mengen als Tochter des Flugpioniers Werner Altrogge geboren. 1964 schloss sie das Gymnasium in Euskirchen mit dem Abitur ab. Zwischen 1965 und 1967 absolvierte sie eine kaufmännische Ausbildung in Köln. Von 1967 bis 1971 folgte ein Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Psychologie an der Universität zu Köln, das sie mit dem Magister Artium abschloss. 1990 promovierte sie an der RWTH Aachen zum Dr. phil. mit einer kunsthistorischen Untersuchung über das Leben und Werk der österreichischen Malerin Maria Lassnig. Sie ist verheiratet mit dem Medizinhistoriker Axel Hinrich Murken und hat drei Kinder.

Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach eineinhalbjähriger Tätigkeit an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (1971–1972) begann sie ihre kunstschriftstellerische Tätigkeit. 1976 Gründung des Verlages Murken-Altrogge in Münster. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit kuratierte sie mehrere Museums-Ausstellungen, u.a. „Kinder des 20. Jahrhunderts“ (2000). Seit 1984 ist sie auch als Malerin und Illustratorin tätig und hatte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen für Kinder. Düsseldorf 1972.
  • Paula Modersohn-Becker - Kinderbildnisse. München 1977 (5. Aufl 1988).
  • Werbung, Mythos, Kunst am Beispiel Coca-Cola. Tübingen 1977.
  • Die kleinen Stadtbummler. Eine Architekturgeschichte für Kinder. Münster 1978.
  • Barfuß in die Kunst. Moderne Malerei anschaulich erklärt. Münster 1980 (2. erw. Aufl. 1993).
  • Paula Modersohn-Becker. Leben und Werk. Köln 1980 (8.Aufl. 2007).
  • mit Axel Hinrich Murken: Prozesse der Freiheit. Vom Expressionismus bis zur Soul and Body-Art. Köln 1985.
  • Maria Lassnig. Ihr Leben und ihr malerisches Werk. Mit einem Werkverzeichnis der Gemälde. Herzogenrath 1990.
  • mit Axel Hinrich Murken: Von der Avantgarde bis zur Postmoderne. Die Malerei des 20. Jahrhunderts. München 1991.
  • Coca-Cola - Konsum, Kult, Kunst. München 1991.
  • Abenteuer Klinikum. Ein Tag in einem Großklinikum. Aachen 1992.
  • mit Axel Hinrich Murken: Power for life. Ein Gesundheitsratgeber für junge Leute. Ravensburg 1998.
  • Paula Modersohn-Becker, Kinderbildnisse. Ostfildern-Ruit 2004 (2. Aufl. 2009).
  • Animal Turn. Auf der Suche nach einem neuen Umgang mit Tieren. Herzogenrath 2015.

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984 Kulturzentrum Burg Rhode, Herzogenrath
  • 1999 Produzentengalerie Passau (Katalog ISBN 3-921-801-99-0)
  • 2001 Cultureel Centrum Scharpoord, Knokke-Heist/Belgien
  • 2001 Galerie Open Art, Borken/Westfalen
  • 2002 Deutsche Bank, Köln
  • 2003 Galerie Jorispoort, Antwerpen/Belgien
  • 2003 Praxisgalerie Erlangen
  • 2004 Alter Bahnhof Mariagrube, Alsdorf (Katalog ISBN 3-935791-09-7)
  • 2005 Planungsbüro Dr. Pawlik & Partner, Berlin
  • 2005 Forum für Kunst und Kultur Herzogenrath und der Euregio (zusammen mit Julian Murken)
  • 2007 Galerie Jean-Paul Flament, Brüssel
  • 2007 BBK Galerie, Aachen (Katalog ISBN 978-3-935791-27-4)
  • 2008 Galerie Bernack, Kunstzentrum Worpswede
  • 2010 Inloopcentrum De Hemelse Vrede, Cadzand-Dorp/ Niederlande

Öffentliche Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hanns Egon Wörlen. In: Christa Murken. Malerei. Ausstellungskatalog. Passau 1999.
  • Silvia Szymanski: Catch your dreams. In: Christa Murken. Natur und Mythos. Ausstellungskatalog. Herzogenrath 2004.
  • Hinrich van Damme: Natur und Mythos. Verbindende Elemente menschlichen Daseins. In: Christa Murken. Natur und Mythos. Herzogenrath 2004.
  • Anita Nardon: Sérénité. In: Christa Murken. Réalisme Magique. Ausstellungskatalog. Herzogenrath 2007.
  • Lexikon der Phantastischen Künstler. 2. Auflage. Hrsg.: Gerhard Habarta. Wien 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]