Christian Buckard

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Christian Buckard (* 6. August 1962) ist ein deutscher Autor und Journalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Buckard studierte Judaistik und Niederlandistik in Berlin, Jerusalem und Amsterdam, promovierte 2002 an der Gerhard-Mercator Universität Duisburg. 2004 veröffentlichte er die Biographie Arthur Koestler. Ein extremes Leben 1905-1983. Im selben Jahr erhielt Buckard die Ernst Cramer & Teddy Kollek Fellowship des Internationalen Journalistenprogramms. Buckard arbeitet vor allem als Autor von Radiofeatures und publiziert im Print-Bereich Rezensionen, Interviews, Reportagen und Essays. 2012 erhielt er (zusammen mit Daniel Guthmann) den Deutsch-Französischen Journalistenpreis für das Radiofeature Ma grande, meine Liebe, mein Leben. Jean Gabin und Marlene Dietrich.[1] 2015 erschien Buckards Biographie Moshé Feldenkrais. Der Mensch hinter der Methode.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitschriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tief im Feindesland. Zum 20. Todestag Arthur Koestlers. In: Aufbau, 20. Januar 2003.
  • Der Briefträger. Ein Interview mit Amos Oz. In: Israel Nachrichten – Chadashot Israel, 10. Dezember 2004.
  • „Ich kann sehr gut ohne Heimat leben“. Mit Georg Kreisler sprach Christian Buckard. In: Tages-Anzeiger, 5. Dezember 2005.
  • „Habe ganz vergessen, warum ich mich eigentlich umbringe.“ Arthur Koestlers bislang unveröffentlichtes Suizid-Protokoll, Lissabon 1940. In: Freitag, 8. September 2006.
  • „Wir nannten ihn den Waldgeist“. Die Übersetzerin Lore Krüger über Walter Benjamin und andere prominente Nachbarn in der Pariser Emigration. In: Jüdische Allgemeine, Nr. 46/06, 16. November 2006.
  • Löwenhonig. Ein Interview mit dem israelischen Schriftsteller David Grossman. In: Kalonymos. Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut, 9. Jahrgang 2006, Heft 4.
  • „Unsere Armut fiel mir nie auf“. Der Schauspieler Chaim Topol über seine Kindheit im Arbeiterviertel Florentin. In: Jüdische Allgemeine, Nr. 8/09, 19. Februar 2009.
  • Vom Bankräuber zum Märchenonkel. Ludwig Lugmeier entdeckt in Berlin den Stummfilm neu und wird sechzig. In: Berliner Zeitung, 31. Juli 2009.
  • „Man stirbt nicht so oft.“ Der israelische Schriftsteller Yoram Kaniuk hat seine Todeserfahrung als Krebskranker literarisch festgehalten. Ein Abschied vom deutschen Leser. In: Jüdische Zeitung, Februar 2010, Nr. 48.
  • Der Geschichtenerzähler. Gad Granach wird 95 Jahre alt – ein Besuch in Jerusalem. In: Jüdische Allgemeine, Nr. 12/10, 25. März 2010.
  • Wohnzimmer der Intellektuellen. Nach fast 60 Jahren schließt das legendäre Café Tamar in Tel Aviv. In: Jüdische Allgemeine, Nr. 23/15, 4. Juni 2015.
  • Wo Kafka doch nie Kaffee trank. Mor Kaplansky setzt dem scheinbar legendären Berliner Haus in ihrem Dokumentarfilm ein Denkmal. In: Jüdische Allgemeine, Nr. 23/16, 9. Juni 2016.
  • David Ben Gurion. „Er war völlig humorlos.“ Tom Segev über eine neue Biografie, den Preis für Israels Staatsgründung und die Sehnsucht nach echten Staatsmännern In: Jüdische Allgemeine, Nr. 21/18, 24. Mai 2018.

Hörfunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arthur Koestler – ein extremes Leben. (mit Daniel Guthmann), Regie: Jochen Nix, NDR/SWR/ORF 2005.
  • Das andere Gesicht der Ferieninsel. (mit Daniel Guthmann), Regie: Burkhard Ax, WDR 2006.
  • Der Tod im Inselgarten. Deutschsprachige Schriftsteller im Exil auf Mallorca. (mit Daniel Guthmann), Regie: Iris Drögekamp, SWR 2007.
  • Ich, von außen betrachtet. Ein Porträt des israelischen Schriftstellers Yoram Kaniuk. Regie: Iris Drögekamp, SWR 2008.
  • Café Tamar. Leben in Tel Aviv. Regie: Hartwig Tegeler, NDR/RBB 2009.
  • Mr. Hokuspokus. Das abenteuerliche Leben des Moshé Feldenkrais. Regie: Thomas Wolfertz, WDR/SWR 2010.
  • Der Traum ist aus. Fortsetzung folgt. Der israelische Kibbutz im Wandel. Regie: Nikolai von Koslowski, RBB 2010.
  • Ma Grande, meine Liebe, mein Leben. Jean Gabin und Marlene Dietrich. Regie: Iris Drögekamp, SWR/RBB/NDR 2011 (mit Daniel Guthmann, Deutsch-Französischer Journalistenpreis 2012).
  • 12, Avenue Montaigne. Marlene Dietrichs letztes Exil. (mit Daniel Guthmann), Regie: Philippe Bruehl, WDR 2012.
  • Bewusstheit durch Bewegung. Moshé Feldenkrais und seine Methode. Regie: Tobias Krebs, SWR 2013.
  • Die Geschichte von Aya und Koni. Regie: Gabriela Hermer, RBB 2013 (ARD Radiofestival).
  • Lampedusa in Tel Aviv. Regie: Gabriela Hermer, RBB/DLF 2014.
  • Think Big! Der Weltenmacher Ken Adam. Regie: Nikolai von Koslowski, RBB/SWR 2014.
  • Winston Churchill – Auf dem Schlachtfeld der Worte. Regie: Nikolai von Koslowski, RBB/DLF 2015.
  • Ziemlich unkontrollierbar. Die Liedermacherin Bettina Wegner. (mit Daniel Guthmann), Regie: Thomas Wolfertz, DLF 2016.
  • Ben-Gurion und seine Erben. (mit Gabriela Hermer), Regie: Nikolai von Koslowski, RBB/NDR 2018.
  • Mr.Gay Syria. Regie: Thomas Wolfertz, DLF 2018.

Fernsehen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Utopie mit Milch und Zucker. Das Café Tamar in Tel Aviv (Buch u. Regie mit Daniel Guthmann), Dokumentation, ORF 2009.
  • Eine unvollendete Liebe. Marlene Dietrich und Jean Gabin (Buch u. Regie mit Daniel Guthmann), Dokumentation, WDR/Arte 2012.
  • ZDF-History: Mallorca – Eine deutsche Liebe (Buch u. Regie mit Daniel Guthmann), Dokumentation, ZDF 2018. Ausgezeichnet mit dem Journalistenpreis der Mallorca-Zeitung 2018.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsch-Französischer Journalistenpreis
  2. Journalistenpreis der Mallorca-Zeitung