Christian G. Pätzold

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Christian G. Pätzold 2014

Christian G. Pätzold (* 17. August 1951 in Berlin) ist ein deutscher Ökonom und Essayist. Früher veröffentlichte er auch unter den Namen Jan Pätzold und Christian Pätzold.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian G. Pätzold verbrachte seine Jugend in West-Berlin und beteiligte sich dort an der Studentenbewegung von 1968. Beeindruckt haben ihn damals die Persönlichkeiten von Rudi Dutschke, Fritz Teufel und Herbert Marcuse. Nach einer Ausbildung als Offset-Drucker in Kreuzberg studierte er von 1975 bis 1979 Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin mit dem Abschluss Diplom-Volkswirt. 1988 wurde er mit einer Dissertation über den Arbeitsbegriff an der Freien Universität Berlin bei Hajo Riese und Heiner Ganßmann zum Dr. rer. pol. promoviert.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang der 1990er Jahre arbeitete er mit dem Sexualwissenschaftler Erwin J. Haeberle im Bundesgesundheitsamt zusammen (Information und Dokumentation zu Aids). In den 1990er Jahren unterrichtete er Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft in Berlin. In den 2000er Jahren arbeitete er an Pätzolds Ökonomischem Thesaurus (POET), einem umfangreichen ökonomischen Nachschlagewerk.[1] Besonderes Gewicht haben darin die Themen Alternativökonomie und Ökonomie der Nachhaltigkeit. Seit 2015 gibt er den Berliner Kulturblog "kuhlewampe.net" heraus. Mitautorinnen und Mitautoren sind zum Beispiel Jenny Schon, Rudolph Bauer, Ingo Cesaro und Hans-Albert Wulf.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jan Pätzold: Ökologische Krise und gesellschaftliche Alternativen – Ein Beitrag zur politischen Ökologie. in: Jan Peters (Hrsg.), Die Geschichte alternativer Projekte, Berlin 1980, Verlag Klaus Guhl.
  • Jan Pätzold. Beiträge in: energisch leben – Ein Handbuch der AlltagsÖkologie für Selbstversorger, Berlin 1983, Stattbuch Verlag.
  • Jan Pätzold: Schlaraffenland oder Rezepte wie einem gebratene Tauben ins Maul fliegen – Probiert beim Betrachten von Bruegels Bild. Berlin 1986, Stattbuch Verlag.
  • Jan Pätzold (Übersetzung und Nachwort): William Morris. Kunst und die Schönheit der Erde – Vier Vorträge über Ästhetik. Berlin 1986, Stattbuch Verlag.
  • Christian Pätzold: Von der menschlichen Arbeit. Berlin 1988, Dissertation Freie Universität Berlin.
  • Erwin J. Haeberle, Christian Pätzold, Sabrina Hausdörfer, Siegfried Anders: HIV/AIDS-Aufklärung in der Arbeitswelt – Materialien und Materialbeschreibungen. Berlin 1991, Bundesgesundheitsamt.
  • Pätzolds Ökonomischer Thesaurus (POET). Berlin 2012, Dokumentenserver der Freien Universität Berlin (Open Access).
  • Querdenkerartikel – Essays zwischen Kunst, Geschichte und Politik- Berlin 2014, TEIA Verlag.
  • Tigergeschichten – Essays zwischen Friedenau, Berghain und Tiergarten. Berlin 2015, TEIA Verlag.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pätzolds Ökonomischer Thesaurus (POET)