Christian Keysers

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Christian Keysers, 2007

Christian Keysers (* 27. Juni 1973 in Belgien) ist ein deutsch-französischer Neurowissenschaftler.

Leben[Bearbeiten]

Christian Keysers, Sohn eines deutsch-französischen Vaters und einer deutschen Mutter, wuchs im französischsprachigen Belgien auf. Von 1987 bis 1991 besuchte er die Europäische Schule in München. Ab 1991 studierte er Psychologie und Biologie an der Universität Konstanz, an der Ruhr-Universität Bochum und in Boston. Seine Promotion schloss er im Jahr 2000 an der University of St Andrews in Schottland ab, wo er am Institut von David Perrett arbeitete. Von 2000 bis 2004 forschte er als Post-Doktorand bei Giacomo Rizzolatti an der Universität Parma und entdeckte dort die Rolle der Spiegelneuronen bei Berührungen und Ekel.[1]

Keysers ist Full Professor for the Social Brain an der Medizinischen Fakultät der Reichsuniversität Groningen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Neuroimaging, Neurowissenschaften und biologische Psychologie.[2] Außerdem leitet er die Forschungsgruppe „Neurobiologie der Empathie“ am Social Brain Lab am Institut für Neurowissenschaft in Amsterdam, welches ein Grundlagenforschungsinstitut der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften ist. Im Januar 2013 erhielt er einen ERC Starting Grant des Europäischen Forschungsrates.[3]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Rezeption[Bearbeiten]

  • „Eine fast mystische Verbindung“, SPIEGEL-Gespräch mit Christian Keysers, Der Spiegel 29/2013 vom 15. Juli 2013

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Judith Rauch: Christian Keysers Der Spiegelprinz. Bild der Wissenschaft. 15. März 2005. Abgerufen am 15. Juli 2013.
  2. Mitarbeiterprofil an der Universität Groningen
  3. Pressemitteilung 15. Januar 2013: ERC funds its 3000th top scientist (PDF-Datei; englisch; 143 kB)