Christian Klar

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Christian Georg Alfred Klar (* 20. Mai 1952 in Freiburg im Breisgau) ist ein ehemaliger deutscher Terrorist der Rote Armee Fraktion (RAF) und gilt als eine der Schlüsselfiguren deren zweiter Generation. Er wurde in mehreren Prozessen wegen gemeinschaftlich verübten, mehrfachen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt und war von 1982 bis 2008 inhaftiert. Am 19. Dezember 2008 wurde Klar aus der Haft entlassen.

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klars Mutter war Gymnasiallehrerin für Physik in Karlsbad, sein Vater Alfred Klar Vizepräsident des Oberschulamtes Karlsruhe. Der zweitgeborene[1] Klar hat eine Schwester und drei Brüder, von denen einer bereits verstorben ist.[2] Christian Klar besuchte zunächst das Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach. Nach seinem Wechsel auf das Eichendorff-Gymnasium in Ettlingen legte er dort im Jahr 1972 sein Abitur ab. Im Anschluss studierte er kurzzeitig Geschichte und Philosophie in Heidelberg ohne Abschluss („Ich bin ein paar Mal hingegangen, habe auch die Bibliothek benutzt, war aber desillusioniert von Nährwert und Zurichtung sozusagen.“),[2] war für kurze Zeit Mitglied der FDP und der Jungdemokraten.[3] 1973 verweigerte er den Wehrdienst mit der Begründung, er habe eine „zutiefst lebensbejahende Haltung“, wodurch ihn nichts veranlassen könne, „einen Menschen zu verletzen oder zu töten“.[4]

RAF-Aktivitäten und Verhaftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1973 zog Christian Klar zusammen mit seiner Freundin Adelheid Schulz und Günter Sonnenberg in eine Wohngemeinschaft nach Karlsruhe, später zog auch Knut Folkerts dort ein. Am 30. Oktober 1974 nahm er, um gegen die Haftbedingungen von RAF-Terroristen zu protestieren, an der Besetzung des Hamburger Büros von Amnesty International durch das dortige Folterkomitee teil, einem „Talentschuppen“ der RAF.[5] Von den beteiligten 32 Personen ging eine Reihe in den Untergrund und schloss sich der zweiten Generation der RAF an, darunter auch Klar, der spätestens im Herbst 1976 Mitglied wurde.[6] Er gilt neben Brigitte Mohnhaupt und Peter-Jürgen Boock als eine der „Schlüsselfiguren“ der zweiten RAF-Generation und war an einer Reihe von Anschlägen beteiligt.[7] Für Butz Peters war Klar ein „eiskalter Macher“: „Immer die nächste «Aktion» im Sinn.“[8] Der Historiker Tobias Wunschik bezeichnet Klar als „Macher“ mit Schwächen in der Ausführung; sein „wenig ausgeprägter ideologischer Hintergrund“ sei mit dafür verantwortich, dass er nur in Abwesenheit Mohnhaupts in der Gruppenhierarchie herausragte.[9] Laut Stefan Aust bildete Klar ab 1979 mit Mohnhaupt die „Doppelspitze“ der RAF.[10]

Spätestens seit April 1977 wurde nach Christian Klar wegen der Ermordung des Generalbundesanwalts Siegfried Buback öffentlich gefahndet.[11] Im Jahr 1977 ging es der RAF-Führung laut Klar darum, „den revolutionären Prozess in Gang zu setzen“; nach dem Deutschen Herbst und der Todesnacht von Stammheim wurde die Strategie geändert hin zu einer Integration militärischer und politischer Kämpfe, die durch die Verhaftung und Tode großer Teile der zweiten RAF-Generation in den nächsten Jahren nicht zur Ausführung kam.[12] Klar war an den meisten Anschlägen der RAF zwischen 1977 und 1982 beteiligt (zu Einzelheiten siehe #Gerichtsverfahren). Sein Beitrag ist vor allem deshalb weitgehend geklärt, weil er eine Reihe von Fingerabdrücken hinterließ und einige RAF-Aussteiger in der DDR nach ihrer Enttarnung 1990 umfassende Aussagen machten. In mehrwöchigen Aufenthalten in der DDR wurde Klar Anfang der 1980er Jahre mit anderen RAF-Mitgliedern militärisch geschult, unter anderem mit Schießübungen, in Sprengstofftechnik und in der Bedienung der Panzerfaust RPG-7.[13] Am 16. November 1982 wurde er bei Friedrichsruh im Sachsenwald bei Hamburg verhaftet, wo sich ein Waffendepot („Daphne“) der RAF befand. Das BKA hatte dieses Erddepot bewusst aus der Liste der gefundenen entfernt.

Gerichtsverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptverhandlung gegen Klar beim Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart – angeklagt gemeinsam mit Brigitte Mohnhaupt – begann im Februar 1984.[14] Er wurde am 2. April 1985 vom wegen neunfachen, gemeinschaftlich begangenen Mordes und elffachen Mordversuchs verurteilt, im Einzelnen:[15]

Klar wurde zu einer fünffachen lebenslangen Freiheitsstrafe und zusätzlich 15 Jahren zeitiger Strafe verurteilt. Dabei wurde die „besondere Schwere der Schuld“ festgestellt. 1992 wurde er in einem weiteren Prozess vor dem Oberlandesgericht Stuttgart, der wegen neuer Erkenntnisse nach Aussagen von RAF-Aussteigern in der DDR gegen ihn und Peter-Jürgen Boock wegen deren Beteiligung an dem Banküberfall in Zürich am 19. November 1979 geführt wurde, wiederum zu lebenslanger Haft verurteilt.[17] Es war als erwiesen angesehen worden, dass Klar im Anschluss an einen Banküberfall in einem Einkaufszentrum Schüsse auf Polizisten und eine Passantin „in Tötungsabsicht“ abgab.

Haft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klar war zunächst in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart inhaftiert, wo er weitgehend ohne Kontaktmöglichkeiten mit anderen RAF-Mitgliedern blieb,[18] und wurde nach einem Hungerstreik 1989 in die Justizvollzugsanstalt Bruchsal verlegt.[19] Eva Haule übernahm in der ersten Zeit Klars Häftlingsbetreuung, bis sie kurz nach Beginn der Hauptverhandlung gegen Klar im Februar 1984 untertauchte.[20] Als sich die RAF in der Frage, ob auf Gesprächsangebote des Staates eingegangen werden solle, 1992/93 in zwei verfeindete Lager spaltete, stand Klar an der Seite Mohnhaupts im Lager der „Hardliner“.[21]

Da Klars Strafmaß inzwischen durch die Bildung einer Gesamtstrafe abgelöst worden war, entschied das Oberlandesgericht Stuttgart 1997, dass die Mindestverbüßungsdauer 26 Jahre betrage.[22]

Kontroverse um eine mögliche Entlassung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab wiederholt öffentliche Kontroversen darüber, ob Klar vorzeitig aus der Haft entlassen werden solle. Am 22. November 2001 führte Günter Gaus mit Klar ein Gespräch, das als „eines der denkwürdigsten Interviews der deutschen Fernsehgeschichte“ bezeichnet worden ist.[23] Anschließend ermutigte Gaus Klar, ein Gnadengesuch zu stellen.[24] In dem Interview erklärte Klar, gefragt zum Thema „Schuldbewusstsein und Reuegefühle“:

„In dem politischen Raum, vor dem Hintergrund von unserem Kampf sind das keine Begriffe.“
„Aber es könnten persönlich doch Begriffe sein, die Bedeutung haben, wegen der Opfer? […]“
„Ich überlasse der anderen Seite ihre Gefühle und respektiere die Gefühle, aber ich mache sie mir nicht zu eigen. Das sitzt zu tief drin, dass gerade hier in den reichen Ländern zu viele Menschenleben nichts zählen. Vor der Trauer müsste sich sehr viel ändern. Belgrad wird bombardiert. […] In vielen Ländern werden Verhältnisse hergestellt, wo ein Menschenleben nicht mal einen Namen hat.“[25]

In seinem Gnadengesuch an den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau schrieb Klar 2003 jedoch: „Selbstverständlich muss ich eine Schuld anerkennen. Ich verstehe die Gefühle der Opfer und bedauere das Leid dieser Menschen.“[26] Das Gnadengesuch ging auch auf die Bemühungen von Rolf Becker, der von 2003 bis 2006 ehrenamtlicher Betreuer Klars war, zurück. 2003 hatte Becker beim Intendanten Claus Peymann um einen Praktikumsplatz für Klar nachgefragt; dieser bot ihm 2005 einen Ausbildungsplatz zum Bühnentechniker am Berliner Ensemble an.[27] Die dafür notwendige Verlegung nach Berlin und der Status als Freigänger wurden ihm zunächst nicht bewilligt.

Im Januar 2007 entwickelte sich das Gnadengesuch Klars zum Gegenstand einer lebhaften Debatte, in der sich unter anderem der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) und der Regisseur Volker Schlöndorff[28] für eine mögliche Haftentlassung Klars aussprachen. Dagegen sprachen sich neben Waltrude Schleyer, der Witwe Hanns Martin Schleyers, Guido Westerwelle, Günther Beckstein und Markus Söder aus. Kritisiert wurde, dass Klar keine Signale gebe, die ein Entgegenkommen des Staates rechtfertigen könnten, etwa ein öffentliches Reue- und Schuldbekenntnis oder klärende Aussagen zu unaufgeklärten Morden. Eine auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz am 13. Januar 2007 verlesene kapitalismuskritische Grußbotschaft Klars[29] erhielt öffentliche Beachtung, als am 26. Februar 2007 das ARD-Fernsehmagazin Report Mainz darüber auszugsweise berichtete. Erneut wurde über eine Begnadigung, aber auch über Klars Recht auf freie Meinungsäußerung diskutiert. Der baden-württembergische Justizminister Ulrich Goll (FDP) gab am 28. Februar 2007 bekannt, dass Klar vorerst keine Haftlockerungen erhalte.[30] Am 7. Mai 2007 lehnte Bundespräsident Horst Köhler ein Gnadengesuch Klars ab, nachdem sie am 4. Mai an einem geheimen Ort in Süddeutschland ein Gespräch geführt hatten.[31]

Nach Ablehnung des Gnadengesuches bemühte sich Klar um eine Aussetzung des Strafrestes zur Bewährung (§ 57a StGB) nach Ablauf der Mindestverbüßungszeit von 26 Jahren. Dafür ist eine vorhergehende Hafterleichterung Voraussetzung, die ihm am 24. April 2007 das Landgericht Karlsruhe gewährt hatte.[32] Die Hafterleichterungen wurden zeitweilig aufgehoben, als der Bundesgerichtshof Anfang 2008 Beugehaft für Klar anordnete, um Einzelheiten der Ermordung Siegfried Bubacks zu erfahren. Am 24. November 2008 setzte das Oberlandesgericht Stuttgart die Freilassung Klars – nach Ablauf der Mindestverbüßungsdauer – auf den Januar 2009 fest, woraufhin die mediale Debatte wieder einsetzte. Es wurde kritisiert, dass Klar keine hinreichende Reue gezeigt, für seine Taten nicht um Verzeihung gebeten und keine Informationen über die verübten Anschläge preisgegeben habe, was aber rechtlich keine Voraussetzungen für eine vorzeitige Entlassung aus der Haft sind.[33] Klar hatte sich bereits 1997 von Gewalttaten losgesagt: „An die Wiederbelebung einer Strategie des bewaffneten Kampfes denke ich nicht.“[34] Der Kriminologe Helmut Kury, der ein Gutachten über Klar erstellte, kam zum Ergebnis, dass spätestens seit der Auflösungserklärung der RAF 1998 keine Gefahr mehr von ihm ausgehe; er habe sich in der Haft unauffällig und jahrelang kooperativ gezeigt.[35] Nach Ansicht des Oberlandesgerichts bestand bei Klar keine Rückfallgefahr; es wurde eine Bewährungzeit von fünf Jahren festgesetzt.[36] Aus Protest gegen die Haftentlassung gab Jürgen Vietor, Copilot während der Entführung des Flugzeugs Landshut durch ein palästinensisches Terrorkommando, sein Bundesverdienstkreuz zurück, da Klars Freilassung „alle Opfer der RAF, seien sie tot oder noch am Leben“, verhöhne.[37]

Debatte um die Täterschaft im Mordfall Buback[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Interview mit dem Spiegel im April 2007[38] gab Ex-RAF-Mitglied Peter-Jürgen Boock an, dass nach seinen Informationen Christian Klar als „unmittelbar Beteiligter“ an der Ermordung Siegfried Bubacks und seiner Begleiter ausscheide, und bestätigte die Aussage der ehemaligen RAF-Angehörigen Verena Becker gegenüber dem Verfassungsschutz, dass Stefan Wisniewski vom Soziussitz eines Motorrads die tödlichen Schüsse auf den Generalbundesanwalt abgegeben habe.[39] Der Sohn des Getöteten, Michael Buback, wies auf seiner Meinung nach unzureichend ausgewertete Zeugenaussagen hin, die auf eine Frau als Mörderin seines Vaters hingewiesen hätten. Kurz nach den Buback-Morden war Verena Becker im Mai 1977 zusammen mit Günter Sonnenberg festgenommen und bei ihr die Tatwaffe sichergestellt worden.[40] Im folgenden Prozess gegen Verena Becker, bei dem Christian Klar wegen einer Bemerkung in der Haft als Zeuge geladen war und die Aussage verweigerte,[41] konnte ihr die Täterschaft nicht nachgewiesen werden.

Freilassung und spätere Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. Dezember 2008 wurde Christian Klar auf Bewährung entlassen. Die Entlassung erfolgte vor dem festgesetzten Termin, da sich Klar in der Haft Freistellungstage erarbeitet hatte, die ihm angerechnet wurden.[42]

2011 wohnte er in Berlin und arbeitete als Kraftfahrer.[43] Am 18. Februar 2016 wurde bekannt, dass Diether Dehm, Bundestagsabgeordneter der Partei Die Linke, Christian Klar seit längerer Zeit als freien Mitarbeiter für die technische Websitebetreuung seines Bundestagsbüros beschäftigt. Der Sachverhalt wurde bekannt, als Dehm für Klar einen Hausausweis des Bundestages beantragte und dies abgelehnt wurde.[44]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tobias Wunschik: Baader-Meinhofs Kinder. Die zweite Generation der RAF. Westdeutscher Verlag, Opladen 1997, ISBN 3-531-13088-9 (Vorschau).
  • Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1, siehe Register, S. 853, Kapitel „Vier-Sterne-General Kroesen“, S. 522–527.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikinews: Christian Klar – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tobias Wunschik: Baader-Meinhofs Kinder. Die zweite Generation der RAF. Westdeutscher Verlag, Opladen 1997, S. 203.
  2. a b Stefan Amzoll: „Ich bin nicht bereit, die RAF als Kriminalfall zu besprechen“. Im Gespräch: Das ehemalige RAF-Mitglied Christian Klar. In: Der Freitag, 21. Dezember 2007.
  3. Von Inge Meysel bis Christian Klar. In: Die Tageszeitung, 22. März 2005.
  4. Willi Winkler: Ein Kriegsdienstverweigerer, der zum Krieger wurde. In: Süddeutsche Zeitung, 28. Mai 2007.
  5. Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1, S. 315 und S. 381 f.
  6. Tobias Wunschik: Baader-Meinhofs Kinder. Die zweite Generation der RAF. Westdeutscher Verlag, Opladen 1997, S. 203. Willi Winkler spricht davon, dass sich Klar „bald“ nach dem Oktober 1974 der RAF angeschlossen habe; ders.: Ein Kriegsdienstverweigerer, der zum Krieger wurde. In: Süddeutsche Zeitung, 28. Mai 2007.
  7. Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1, S. 33.
  8. Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1, S. 488 f., Zitat S. 489.
  9. Tobias Wunschik: Baader-Meinhofs Kinder. Die zweite Generation der RAF. Westdeutscher Verlag, Opladen 1997, S. 372. Ähnlich Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1, S. 481 f. für die Zeit ab Sommer 1978.
  10. Stefan Aust: Der Baader-Meinhof-Komplex. Hoffmann und Campe, Hamburg 1985, zitiert nach der Neuausgabe 2008, ISBN 978-3-455-50029-5, S. 874.
  11. Tagesschau vom 9. April 1977; Bild vom 9. April 1977 (Seite 1); Stern vom 14. April 1977 (Seite 22); Süddeutschen Zeitung, Wochenendausgabe vom 9./10./11. April 1977 (Seite 1)
  12. Erklärung Klars vom 4. Dezember 1984, zitiert nach Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon, Berlin 2004, S. 735.
  13. Stefan Aust: Der Baader-Meinhof-Komplex. Hoffmann und Campe, Hamburg 1985, zitiert nach der Neuausgabe 2008, ISBN 978-3-455-50029-5, S. 875; ausführlich Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon, Berlin 2004, S. 578–581 und S. 588–591.
  14. Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1, S. 623.
  15. Majid Sattar: RAF-Terrorist Christian Klar: Neun Morde, elf Mordversuche. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. April 2007.
  16. Martin Roeber: Hintergrund: Das Attentat auf Siegfried Buback von 1977. In: Landesschau Aktuell Baden-Württemberg des Südwestrundfunk. 7. April 1977, abgerufen am 29. Juli 2016.
  17. Urteil. Christian Klar und Peter-Jürgen Boock. In: Der Spiegel. Nr. 46, 1992 (online).
  18. Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1, S. 645 f., ausführlich zu Klars Haftbedingungen.
  19. Oliver Tolmein: Geschichten aus 1001 RAF. In: Konkret Ausgabe 7/1991, S. 18. Zum Kontext des Hungerstreiks Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1, S. 642–650, zur Klar besonders S. 649 f.
  20. Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1, S. 623.
  21. Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF. Argon, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1, S. 703–706. Verschiedene Äußerungen Klars in der Debatte sind dokumentiert in: ID-Archiv im IISG (Hrsg.): „wir haben mehr fragen als antworten“. RAF. diskussionen 1992–1994. Edition ID-Archiv, Berlin und Amsterdam 1995, ISBN 3-89408-044-2 (PDF).
  22. Porträt Christian Klar: Im inneren Führungszirkel der RAF. In: Südwestrundfunk, Landesschau, 19. Dezember 2008.
  23. Lars Bergmann: Der Ex-Terrorist aus Freiburg. Christian Klar kommt frei – ein Stück deutsche Geschichte. In: Chilli (Stadtmagazin), Dezember/Januar 2008/2009, S. 8–10, hier S. 9 (PDF).
  24. Bettina Gaus: Über die Gnade. In: Die Tageszeitung, 31. Januar 2007.
  25. Philipp Wittrock: Gaus-Interview mit Christian Klar: Doku-Drama hinter Gittern. In: Der Spiegel, Heft 5/2007, 1. Februar 2007.
  26. RAF-Gnadendebatte. Christian Klar bekennt seine Schuld. In: Spiegel Online, 27. Januar 2007.
  27. Rolf Becker: Über seine Besuche beim und seinen Eindruck vom früheren RAF-Terroristen Christian Klar: „Er bereitet sich auf ein anderes Leben vor“. Abendblatt, 11. Februar 2007, abgerufen am 25. November 2008.
  28. Martin Wolf: „Begnadigt wird nicht die Tat, sondern der Mensch“. In: Der Spiegel, 31. Januar 2007. Weiteres Beispiel eines Meinungsbeitrags in der Debatte ist Peggy Parnass: Wenn wir schon von Mord sprechen. In: Stern, 29. März 2007.
  29. Christian Klar: „Das geht anders“. Erklärung an die Teilnehmer der Rosa-Luxemburg-Konferenz. In: n-tv.de, 2007.
  30. Klar will weitere Hafterleichterungen einklagen. In: Der Tagesspiegel, 9. Mai 2007.
  31. Bundespräsident Horst Köhler hat über die Gnadengesuche von Herrn Christian Klar und von Frau Birgit Hogefeld entschieden. bundespraesident.de, archiviert vom Original am 9. Mai 2007, abgerufen am 25. November 2008.
  32. Klar bekommt Hafterleichterung. In: Spiegel Online, 24. April 2007.
  33. Ex-RAF-Terrorist Klar kommt frei: Zypries verteidigt Entlassung. In: n-tv.de, 25. November 2008.
  34. Thorsten Schmitz: Klar-Text. Gespräch mit Christian Klar vom 25. April 1997. In: Süddeutsche Zeitung, wieder veröffentlicht in Heft 11/2007 des SZ-Magazins (S. 2).
  35. Porträt Christian Klar: Im inneren Führungszirkel der RAF. In: Südwestrundfunk, Landesschau, 19. Dezember 2008.
  36. Fünf Jahre Bewährung: Klar kommt frei. n-tv, 24. November 2008, abgerufen am 28. November 2008.
  37. Interview: „Landshut“-Pilot gibt Bundesverdienstkreuz zurück. In: Augsburger Allgemeine, 24. November 2008.
  38. Der Spiegel, Nr. 17, 23. April 2007.
  39. Wisniewski soll Buback-Mörder sein. Spiegel Online, 21. April 2007, abgerufen am 25. November 2008.
  40. RAF: Hat Verena Becker Buback erschossen? Stern, 2. Mai 2007, abgerufen am 25. November 2008.
  41. Fall Buback: Klar soll Becker als Mörderin genannt haben. In: Die Welt, 9. Oktober 2009 (AP-Meldung); Rüdiger Soldt: Buback-Mord: Christian Klar verweigert Aussage im Becker-Prozess. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. September 2011.
  42. Ex-RAF-Terrorist aus Haft entlassen. In: Rheinische Post, 19. Dezember 2008.
  43. Das kontrollierte Schweigen eines Ex-Terroristen. In: Die Welt, 15. September 2011.
  44. Bundestagsabgeordneter der Linken: Diether Dehm beschäftigt früheren RAF-Terroristen Christian Klar. In: www.tagesspiegel.de. 18. Februar 2016, abgerufen am 18. Februar 2016 (deutsch).