Christian Moser-Sollmann

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Christian Moser-Sollmann im Theresienpark (2019)
Christian Moser-Sollmann bei einer Lesung in Lienz (2020)

Christian Moser-Sollmann (* 7. Juni 1972 in Lienz) ist ein österreichischer Kulturwissenschaftler und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Moser-Sollmann besuchte das neusprachliche Gymnasium in Lienz. Anschließend studierte Moser-Sollmann Publizistik, Politikwissenschaft, Philosophie, Rechtswissenschaften und Kulturwissenschaft an der Universität Wien und in London an der Middlesex University. 2001 promovierte Moser-Sollmann beim Philosophen Konrad Paul Liessmann, beim Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Langenbucher und beim Kulturwissenschaftler Johannes Domsich mit einer Studie zur Ästhetik der Popkultur.

Christian Moser-Sollmann arbeitete während seines Studiums als Journalist für den Osttiroler Boten und den ORF (Radio FM 4) und organisierte den ersten Wiener Jungle & Drum and Bass Club Alien Bass[1]. Zwischen 2004 und 2010 war er Lehrbeauftragter an der Universität Wien und zwischen Juni 2009 und Juni 2019 arbeitete er als Geschäftsführer des Friedrich Funder Instituts für Publizistik und Medienforschung. Moser-Sollmann veröffentlichte journalistische Gebrauchstexte für Die Zeit, De:Bug, Falter, den ORF, Die Furche, Kurier und Datum. Neben seinen journalistischen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen begann Moser-Sollmann mit den Vorstudien zum Roman Tito, die Piaffe und das Einhorn, die 2016 in der Literaturzeitschrift Lichtungen veröffentlicht wurden. Sein gleichnamiger Debütroman wurde von der Literaturkritik positiv aufgenommen,[2][3][4] ebenso sein zweiter Roman Blaue Schatten.[5][6]

In seinem dritten Roman Ohne Wham! und Abba von 2020 beschäftigt sich Moser-Sollmann mit dem Aufwachsen in der österreichischen Provinz in Tirol und beschreibt die Nöte eines Jugendlichen beim Erwachsenwerden.[7][8][9]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belletristik
Monografien
  • Image und Popkultur. Imagedifferenzen als vorherrschendes Narrativ der Popmusik der 1990er Jahre, Edition Fatal, München 2004, ISBN ‎978-393514716.
  • (Hg.) Schlüsselbegriffe der Demokratie, Brill Böhlau, Wien 2008, ISBN ‎978-3205781981.
  • Der unsichtbare Text, der erschöpfte Leser. Eine Methodenkritik der Inhaltsanalyse und eine Einführung in die Kunst des Schreibens und Lesens, Brill Böhlau, Wien 2023, ISBN 978-3205216544.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Paul Lohberger: D‘n‘B: Der Sound der Urbanität. In: wiener-online.at. 13. Juni 2017, abgerufen am 5. März 2021.
  2. Hannah Schwittmann: Einhörner machen das Leben auch nicht leichter - Christian Moser-Sollmann liefert mit seinem Debütroman eine ironisch erfrischende Männersicht auf die Wiener (Liebes-)Welt des 21. Jahrhunderts. In: literaturkritik.de. 4. Oktober 2018, abgerufen am 5. März 2021.
  3. Lese-Empfehlungen der News-Redakteure. In: news.at. 7. November 2017, abgerufen am 5. März 2021.
  4. Neue Bücher - Drei Romane aus Österreich. In: Tiroler Tageszeitung Online. 27. November 2017, abgerufen am 5. März 2021.
  5. Miriam Krammer: Schattenwirtschaft - Wiener Autor: „Schnitzel müsste 20 Euro kosten“. In: krone.at. 14. Mai 2019, abgerufen am 5. März 2021.
  6. Elisabeth Freundlinger: Buchkritik - Christian Moser-Sollmanns Spießer aus der Unterwelt. In: wienerzeitung.at. 10. August 2019, abgerufen am 5. März 2021.
  7. Irene Prugger: Buchkritik - „Ohne Wham! und Abba“: Reifeprüfung auf Osttirolerisch. In: wienerzeitung.at. 6. Dezember 2020, abgerufen am 5. März 2021.
  8. Florian Eder: Christian Moser-Sollmann: Ein Buch über die wilden 90er in Osttirol. In: kleinezeitung.at. 3. September 2020, abgerufen am 5. März 2021.
  9. Mixtapes und Doc Martens. In: nachrichten.at. 2. Januar 2021, abgerufen am 5. März 2021.