Christian Raulin

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Christian Raulin

Christian Ernst Raulin (* 16. Dezember 1958 in Berlin) ist ein deutscher Facharzt für Dermatologie, Allergologie und Venenheilkunde, der vor allem in der ästhetisch-chirurgischen Medizin tätig ist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Raulin ist in Ludwigsburg aufgewachsen. 1977 erlangte er sein Abitur am Friedrich-Schiller-Gymnasium Ludwigsburg.

Von 1977 bis 1979 studierte er an der Ruhr-Universität in Bochum. Von 1979 bis 1983 folgte ein Studium an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 1983 wurde Raulin als Arzt approbiert. Während seines Studiums war Raulin Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. 1984 promovierte er zum Thema Insulitis bei AKR-Mäusen unter dem Einfluß von Alloxan und unspezifischer Aktivierung des Immunsystems durch Fremdeiweiß. 2002 erfolgte die Habilitation über das Thema Laser und IPL-Technologie - Entwicklungen, Resultate und Evaluation innovativer Therapieverfahren in der Dermatologie.

Von 1983 bis 1988 war Christian Raulin Assistenzarzt an der Universitäts-Hautklinik Heidelberg. Seit 1988 ist er Facharzt für Dermatologie, Venerologie und Allergologie. 1988 erlangte er die Zusatzbezeichnung „Naturheilverfahren“ und 1995 die Zusatzbezeichnung „Phlebologie“. Seit 1989 ist er als Hautarzt in eigener Praxis in Karlsruhe niedergelassen, mit einem Schwerpunkt in dermatologischer Lasertherapie. Zudem ist er seit 2006 apl. Professor der Universität Heidelberg[1].

Christian Raulin war 2016 Gründungsmitglied des eingetragenen Vereins „Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinum- und Filler-Therapie“, dessen zweiter Vorsitzender er ist.[2][3]

Laut Datenbank Scopus hat Raulin (Stand Dezember 2019) einen h-Index von 30.[4]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beiträge (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • S. Karsai, W. Bäumler, C. Raulin: Laser tattoo removal: is there light at the end of the tunnel or is it just the light of an oncoming train?. In: British Journal of Dermatology. 175, 2016, S. 1338, DOI:10.1111/bjd.14696
  • S. Karsai, M. Jäger, A. Oesterhelt, C. Weiss, S.W. Schneider, M. Jünger, C. Raulin: Treating onychomycosis with the short-pulsed 1064-nm-Nd:YAG laser: results of a prospective randomized controlled trial. In: Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology. 31, 2017, S. 175, DOI:10.1111/jdv.13798
  • F. Pinto, S. Große‐Büning, S. Karsai, C. Weiß, W. Bäumler, S. Hammes, M. Felcht, C. Raulin: Neodymium‐doped yttrium aluminium garnet (Nd:YAG) 1064‐nm picosecond laser vs. Nd:YAG 1064‐nm nanosecond laser in tattoo removal: a randomized controlled single‐blind clinical trial. In: British Journal of Dermatology. 176, 2017, S. 457, DOI:10.1111/bjd.14962
  • L. Pohl, S. Karsai, C. Raulin: Rhinophym. In: Der Hautarzt. 69, 2018, S. 853, DOI:10.1007/s00105-018-4162-1.
  • Stefan Hammes, Christian Raulin: Tiefe Verbrennungsverletzung durch Nd:YAG-Laser zur Tätowierungsentfernung. In: Deutsches Aerzteblatt Online. 2018, DOI:10.3238/arztebl.2018.0610a

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Mit dem CO2-Laser aufweichen, dann butterweich exkochleieren“. Springer Verlag (2016). Information zu Raulin: Prof. Dr. med. Christian Raulin apl. Professor der Universität Heidelberg, Leiter der Laserklinik Karlsruhe. Abgerufen am 4. Dezember 2019
  2. DGBT Homepage
  3. Gründung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie. abgerufen am 25. Oktober 2019
  4. Raulin, Christian. In: scopus.com. Scopus, abgerufen am 10. Dezember 2019 (englisch).