Christian Schaft

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Christian Schaft (* 7. April 1991 in Bad Salzungen) ist ein deutscher Politiker (Die Linke) und seit 2014 Mitglied im Thüringer Landtag.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Schaft besuchte das Gymnasium zunächst bis 2007 in Bad Liebenstein und anschließend in Bad Salzungen, wo er 2009 die Abiturprüfung ablegte. Er schloss an der Universität Erfurt ein Studium der Kommunikations- und Staatswissenschaften an, das er 2012 als Bachelor abschloss. Das Masterstudium der Kommunikationswissenschaften schloss er im September 2014 erfolgreich als Master of Arts ab. Thema Schafts Masterarbeit war: Die politische (Ohn-)Macht von Protestbewegungen im neoliberalen System: Eine kritische Diskursanalyse der deutschen Bildungsproteste 2009/10.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schaft gehört der Partei Die Linke seit 2007 an. Von 2010 bis 2014 hatte er ein Mandat im Gemeinderat von Barchfeld-Immelborn inne. Bei der Landtagswahl in Thüringen 2014 zog er über die Landesliste seiner Partei in den Landtag ein. In der Fraktion ist Schaft wissenschafts- und hochschulpolitischer Sprecher. Seit 2016 ist er Mitglied im Bundesvorstand von DIE LINKE.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Schaft war Sprecher der Konferenz Thüringer Studierendenschaften[1]. Er ist Beisitzer im Vorstand des Flüchtlingsrates Thüringen e.V.[2] und Mitglied im Kuratorium der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT).

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gohlke, Nicole & Schaft, Christian (2016). Völkisch, reaktionär und elitär: Ein Blick auf das Hochschul- und Wissenschaftsprogramm der AfD, in: BdWi Forum Wissenschaft (Hg.): Sieg der Unvernunft? Analyse und Kritik der "Exzellenzstrategie", Ausgabe 3/2016.
  • Miriam Aced, Tamer Düzyol, Arif Rüzgar & Christian Schaft (Hg.) (2014). Migration, Asyl und (Post-)Migrantische Lebenswelten in Deutschland: Bestandsaufnahme und Perspektiven migrationspolitischer Praktiken, LIT Verlag: Berlin.  (http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-12463-0)
  • Benjamin-Immanuel Hoff & Christian Schaft (2014). Campus Thüringen – Perspektive durch Kooperation, im Auftrag der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag (www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/.../Campus-Thueringen.pdf)
  • Christian Schaft (2014). Politische Kämpfe der Kommunistischen Partei Deutschlands in Erfurt 1929 bis 1933, in: Stadt und Geschichte – Zeitschrift für Erfurt, Jg. 14, Nr. 1.
  • Steffen Dittes, Katharina König, Martina Renner, Christian Schaft, Steffen Trostorff & Paul Wellsow (2013). Was war der NSU? Thesen zum rechten Terror und dem systembedingten „Versagen“ der Behörden, in: Bodo Ramelow (Hg.) Schreddern, Spitzeln, Staatsversagen: Wie rechter Terror, Behördenkumpanei und Rassismus aus der Mitte zusammengehen, VSA Verlag: Hamburg. (http://www.vsa-verlag.de/nc/buecher/detail/artikel/schreddern-spitzeln-staatsversagen/)
  • Christian Schaft (2013). Wenn Menschen zu Dönern werden: Wie Stereotype in der journalistischen Berichterstattung verankert sind, in: Bodo Ramelow (Hg.) Schreddern, Spitzeln, Staatsversagen: Wie rechter Terror, Behördenkumpanei und Rassismus aus der Mitte zusammengehen, VSA Verlag: Hamburg.
  • Elisabeth Addicks, Alina Beck, Anja Reith, Alina Sauer, Christian Schaft & Christiane Scharf (2012). Stereotype Berichterstattung über ethnische Gruppen in deutschen Tageszeitungen, FES Thüringen: Erfurt. (http://www.fes.de/cgi-bin/gbv.cgi?id=09509&ty=pdf)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Universität Erfurt: KTS wählt Christian Schaft zum neuen Sprecher. Universität Erfurt, 13. August 2012, abgerufen am 15. Januar 2019.
  2. Flüchtlingsrat Thüringen e. V.: Über uns. 24. April 2015, abgerufen am 15. Januar 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]