Christian Schuchardt (Politiker)

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Christian Schuchardt (* 29. Januar 1969 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU) und Oberbürgermeister von Würzburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schuchardt wurde 1969 als Sohn eines Chemikers und einer Ärztin geboren und wuchs in Dreieich auf. Nach dem Abitur leistete er 1988 seinen Wehrdienst und begann anschließend eine Lehre bei der Hessischen Landesbank in Frankfurt. Gleichzeitig engagierte er sich politisch und wurde für die CDU in den Stadtrat von Dreieich gewählt. Nach Abschluss der Lehre begann Schuchardt ein Studium der Verwaltungswissenschaften in Konstanz. 1995 kehrte er als Diplom-Verwaltungswissenschaftler zur Helaba zurück. Er stieg zum stellvertretenden Abteilungsleiter und Prokuristen auf und war für die Kreditvergaben an die Kommunen zuständig.[1]

2004 wechselte er als Kämmerer in das Rathaus der Stadt Schwerte im Ruhrgebiet, 2007 wurde er Kämmerer in Würzburg. Bei der Wahl zum Oberbürgermeister am 16. März 2014 trat Schuchardt als gemeinsamer Kandidat von CSU, FDP und Würzburger Liste an. In einer Stichwahl am 30. März 2014 gewann er mit einer absoluten Mehrheit von 55,73 % der abgegebenen Stimmen.[2] Er ist der erste CDU-Oberbürgermeister einer bayerischen Großstadt.[3]

Er ist Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Gothia Würzburg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Würzburg:Porträt zur OB-Wahl: Christian Schuchardt – Mann der Zahlen, Main-Post, 26. März 2014
  2. Entscheidung: Schuchardt neuer Oberbürgermeister. In: wuerzburgerleben.de. 30. März 2014, abgerufen am 25. Dezember 2015.
  3. mainpost.de: Würzburg: Einzige Großstadt Bayerns mit CDU-OB