Christian Starck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Starck 2011

Christian Starck (* 9. Januar 1937 in Breslau) ist emeritierter Professor für Öffentliches Recht an der Universität Göttingen und ehemaliger Richter des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Studium der Rechtswissenschaften in Kiel, Freiburg und Würzburg legte Starck 1960 sein erstes Staatsexamen ab und wurde 1963 in Würzburg zum Dr. iur. utr. promoviert. Im darauffolgenden Jahr legte er in München sein zweites Staatsexamen ab und war im Anschluss daran bis 1967 als Wissenschaftliche Hilfskraft am Bundesverfassungsgericht tätig. Nachdem Starck 1968 zunächst die Beamtenlaufbahn in der bayerischen Innenverwaltung eingeschlagen hatte, habilitierte er 1969 für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie in Würzburg. Von 1971 bis zu seiner Emeritierung 2005 war er Professor für Öffentliches Recht an der Universität Göttingen. Von 1991 bis 2006 war er zudem Richter des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs.

Vom 1. April 2008 bis zum 31. März 2012 war er Präsident der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, der er seit 1982 als ordentliches Mitglied angehört.

Zu seinen Schülern zählen Karl-Eberhard Hain, Volker Schlette, Thorsten Ingo Schmidt, Thomas Schmitz, Gunnar Folke Schuppert, Christian Winterhoff, Rainer Grote und Ines Härtel.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Juristen bekannt ist er vor allem durch seine Mitarbeit am Grundgesetz-Kommentar von „von Mangoldt/Klein“ sowie den „Götz/Starck“, einer handlichen Sammlung studienrelevanter niedersächsischer Landesgesetze. Darüber hinaus ist er Mitherausgeber der Juristenzeitung (JZ).

  • Vom Grund des Grundgesetzes. Zürich 1979, ISBN 3-7201-5113-1.
  • Christian Starck, Jean Imbert, Helmut Lecheler, René Epp (Hrsg.): Staat, Schule, Kirche in der Bundesrepublik Deutschland und in Frankreich – Etat, Ecole et Eglises en France et en République fédérale d' Allemagne. (= Deutsch-Französische Kolloquien Kirche Staat Gesellschaft – Straßburger Kolloquien. Band 3). N.P. Engel Verlag, Kehl am Rhein und Straßburg 1982, ISBN 3-88357-013-3.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Starck, in: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 2003. 19. Ausgabe. Band III: Schr – Z. Bio-bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart. K. G. Saur, München 2003, ISBN 3-598-23607-7, S. 3259

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]