Christian W. Staudinger

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Christian W. Staudinger

Christian W. Staudinger (* 19. Dezember 1952 in Erfurt) ist ein deutscher Künstler, der nach seiner Flucht aus der DDR, und dem Versuch eines bürgerlichen Lebens 1986 ganz in die Kunst ging. Er widmet sich der bildenden Kunst (Bildhauerei, Malerei), der Aktions- und Konzeptkunst, der Lyrik und der politischen Kunst, ist Performer und Video-Künstler und arrangiert Rauminstallationen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit in Waltershausen (1952–1968)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elternhaus Bayerischer Hof in Waltershausen
Früh übt sich… Staudinger mit der Filmkamera des Vaters

Staudinger wuchs als Sohn des Gastwirtes Gerhard Staudinger (* 20. April 1923 in Erfurt; † 3. Februar 1988 in Waltershausen) und seiner Ehefrau Edeltraut (* 30. Januar 1927 in Wandersleben; † 11. Dezember 2011 in Waltershausen) zunächst in Schmira bei Erfurt und seit 1956 im thüringischen Waltershausen auf, wo die Eltern den Bayerischen Hof in der Handelsorganisation Gaststätten (HOG) betrieben. Das Hotel Gasthaus Willkommen in Erfurt, noch als selbstständige Gaststätte geführt, gaben die Eltern 1956 auf, etwa zu der Zeit, als sein Bruder Ulrich geboren wurde. Ihre Lizenz mussten die Eltern nun abgeben und der HOG beitreten, andernfalls hätten sie ihre Gaststätte nicht weiter betreiben dürfen. Die Kindheit war unbeschwert. Die Eltern rühmten sich, ihre Kinder „nicht erzogen“ zu haben und gaben ihnen, was sie nur konnten. Streit allerdings gab es immer über die Politik. Mutter und Vater hatten aus der Zeit des Nationalsozialismus Lehren gezogen und waren der DDR gegenüber äußerst kritisch und nie staatstreu. Die Fahne wurde nicht raus gehängt, wenn es gefordert war und die Eltern gingen nicht wählen. Beides war Pflicht in der DDR. Am Stammtisch wurde gelästert und doch gingen wegen der guten Küche die damals sog. „Stasi-Bonzen“ in der elterlichen Gaststätte ein und aus. Christian W. Staudinger aber war begeistert von der Idee des Kommunismus, verschlang die einschlägige Literatur und war begeisterter Fass- und später Marschtrommler im Fanfarenzug in Waltershausen, geführt von seinem Lehrer Otto Müller.

Der Vater des Vaters, Wilhelm Staudinger, war deutsch-national, betrieb in Schmira bei Erfurt mit seiner Frau Paula das Gasthaus Willkommen und gab im Nationalsozialismus Brot und Milch an die Zwangsarbeiter in einer Menge, die von den Nationalsozialisten nicht zugelassen war. Der Dorflehrer verriet ihn. Er wurde verhaftet, auf dem Petersberg in Erfurt gefoltert und starb wenige Tage später an den Folgen. Der Vater der Mutter, Phillip Ort, war Reichsbahner und hat in Neudietendorf kurz nach dem Ersten Weltkrieg die kommunistische Partei mitbegründet. Zum Schutz der Familie schickte er seine Tochter in der Zeit des Nationalsozialismus in den Bund Deutscher Mädel. Er blieb unbehelligt und starb, als Staudinger 16 Jahre alt war. Der Bruder des mütterlichen Vaters, Sigmar Ort †, war Verbindungsoffizier zwischen der Kriminalpolizei und dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) und trug viel zur Begeisterung des Künstlers am Aufbau des Sozialismus und an der Geschichte bei.

Jugend und Flucht aus der DDR (1968–1972)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 16 Jahren verließ Staudinger das Elternhaus und ging nach Erfurt, wo er seine Gastronomie-Facharbeiterlehre begann, nachdem seine ursprünglichen Berufswünsche des Matrosen bei der Handelsmarine und, danach, des Binnenschiffers von der Stasi abgelehnt worden waren. In Erfurt geriet er in Kreise um Eberhard Häfner und andere[1], die leidenschaftlich über Politik und Kunst diskutierten, die Musik des sog. imperialistischen Staatsfeindes hörten und er kam mit THC und LSD in Kontakt. Er las Massenpsychologie und Ich-Analyse und Totem und Tabu von Freud, die er von Eberhard Häfner bekommen hatte. Die neuen Erkenntnisse band er in seine Examensarbeit für die Gesellenprüfung ein – damals mindestens ein Affront. Die Lehrerin, Frau Richter, äußerte sich hinter vorgehaltener Hand begeistert, konnte die Arbeit aber nicht bewerten, weil Literatur des Staatsfeindes zitiert worden war. Am Tag nach seiner praktischen Prüfung, aus der er eine Persiflage machte und sie deshalb nicht bestand, trat er seine Flucht aus der DDR an. Zu seinem Wunsch, die geliebte Heimat zu verlassen, haben aufkommende und schnell wachsende Zweifel an der Redlichkeit des Systems geführt. Er hatte die Klassiker gelesen, aber all das hielt einem Vergleich mit der Wirklichkeit nicht stand. Zudem wollte er Fallschirmspringer werden. Er war in der GST, doch um springen zu können musste man, wie er annahm, in der NVA oder beim MfS sein.[2] Die Stasi begann, sich für ihn zu interessieren und versuchte ihn anzuwerben im Rahmen der OPK. Er fühlte sich geehrt und liebte jene Diskussionen mit den Stasi-Offizieren, die zuhause stets auf heftige Gegenargumente stießen. Bald aber wurde die Stasi es leid, wollte Namen, die der Künstler verweigerte und am Ende stand die nie vergessene Drohung, die viele ehemalige DDR-Bürger in gleichem Wortlaut erhielten: „Entweder Sie sind für uns oder gegen uns. Machen Sie mit und aus Ihnen kann etwas werden. Wenn nicht, werden Sie an der Maschine verrecken!“[3]

Entlassungsschein aus der DDR

Staudinger machte sich 18-jährig im Jahr 1971 zusammen mit einem Freund auf den Weg nach Bulgarien, um das Land Richtung Türkei zu verlassen. Diesen Weg suchten damals viele DDR-Flüchtlinge, wie der Politologe Stefan Appelius recherchiert hat.[4] Nur der Bruder war informiert, um die Familie nicht zu gefährden. An der Veleka, einem bulgarischen Fluss, den die beiden Flüchtlinge irrtümlich für den Grenzfluss hielten, scheiterte die Flucht, weil die Karten falsch waren.[5] Es kam zur Verhaftung und Folter in den bulgarischen Gefängnissen.[6] Aber er blieb am Leben, anders als andere Flüchtlinge.[7] Die in Bulgarien stationierte Stasi brachte ihn zurück in die DDR, er kam in der Andreasstraße in Erfurt[8] in U-Haft und wurde wegen „versuchten ungesetzlichen Grenzübertritts“ und „staatsfeindlicher Hetze“ zu einem Jahr und sieben Monaten Gefängnis verurteilt, die er in Cottbus verbüßte. Mit Hilfe des Rechtsanwaltsgespanns Vogel und Stange kam er direkt aus dem Gefängnis in die Bundesrepublik. Durch ein tragisches Geschehen ist er, anders als viele andere, in der DDR wegen politischer Delikte Verurteilte, in den Besitz wenigstens der Kopien von Anklageschrift und Urteil gelangt.[9]

Kurz vor seiner Flucht hatte Staudinger ein Kind gezeugt, von dem er erst in Haft erfuhr, als es schon längst geboren war. Es gelang ihm, Mutter und Kind im Wege der damals sogenannten Familienzusammenführung nach Berlin zu holen. Der Westen und die Geschehnisse der damals jüngsten Vergangenheit zerstörten alles, woran er geglaubt hatte, so dass er sich 1974 mit 250 Schlaftabletten umzubringen versuchte. Aus dem klinischen Tod gelang den Ärzten seine Rettung.

Sein Bruder, Ulrich Staudinger, wurde später wegen angeblich staatsfeindlicher Hetze inhaftiert und zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt. Vorzeitig entlassen sprang er 1981 in der West-Berliner U-Bahn in den Tod.[10]

Erwachsen in Berlin (seit 1972)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Untergekommen im Evangelischen Johannesstift in Berlin nahm ihn Pfarrer Helmut Gwiasda[11] unter seine Fittiche. Er ließ Staudinger den diakonischen Grundkurs absolvieren. Den aber trieb es weiter. Er machte das Abitur nach und studierte Sozialpädagogik und Philosophie. Die eigene Hafterfahrung führte ihn beruflich in den Strafvollzug, wo er von 1981 bis 1986 im Frauenstrafvollzug Berlin, damals in der Lehrterstraße, später im Friedrich-Olbricht-Damm als Gruppenleiter mit drogenabhängigen erwachsenen Frauen arbeitete. Schwere Migräne-Attacken zwangen ihn schließlich zur Aufgabe. Er wechselte in die Kunst und schafft seit dem sein Werk. Sein Bemühen, im damaligen Berufsverband bildender Künstler in Berlin (BBK) Fuß zu fassen, scheiterten – er wurde abgelehnt, weil er sich nicht auf die bildende Kunst reduzieren lassen wollte. Er antwortete mit einer öffentlichen Diskussion im damaligen Offenen Kanal Berlin – heute AlexTV.

Die Verbindung Kunst & Sport ist dem Künstler wichtig. Im Jahr 1977 absolvierte er auf Texel/Niederlande seine Ausbildung zum Fallschirmspringer und 1992 in DeLand/USA zum Jumpmaster. 2001 begann er in Tunesien damit, Overalls im freien Fall zu bemalen.[12]

Künstlerischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abstraktes Gemälde aus Kindertagen
Göttin des Rausches – Radierung

Die ersten abstrakten Gemälde entstanden, als er höchstens zehn Jahre alt war – er nannte sie Kinderarbeiten.[13] Drei gegenständliche Gemälde aus dieser Zeit mit den Titeln Die LPG, Das Klaustor und Die Mondlandung wurden in der Schule (POS) Waltershausen ausgestellt, aber nie zurückgegeben und sind seit der Wende verschollen. Russisch- und Zeichen-Lehrer Thiem förderte das künstlerische Talent und sah das fehlende Fremdsprachentalent nach. Fotografie und das Filmen wurde dem Künstler vom Vater nahegebracht, der begeisterter Hobby-Fotograf war und schon früh mit bescheidener Technik Normal- und Super-8-Filme herstellte, so dass die Kindheit des Künstlers gut dokumentiert ist. Die ersten Fotos verkaufte er in der Schule und häufte auf diese Weise ein gutes, von der Mutter verwaltetes Taschengeld an. Einen Teil dessen verbrannte er im Rahmen einer seiner ersten Kunstaktionen vor dem Theater der Freundschaft in Waltershausen. In seiner Schule war der Künstler von der 5. bis zur 10. Klasse in der AG Film im Theater der Freundschaft.[14] 1968 entstanden die ersten Gedichte. Das illegale Westfernsehen im elterlichen Haushalt brachte Staudinger zur Begeisterung an Joseph Beuys und in Kontakt mit in der DDR verbotenen Autoren, wie Erich Fromm, Freud, Laotse, Nietzsche, C.G.Jung und anderen.

1980 bezog er in Berlin bei seiner späteren Ehefrau sein erstes Atelier. Er arbeitete zunächst autodidaktisch und war auch jetzt immer, wie schon in Kindertagen, ein Bücherwurm.[15] 1981, kurz nach Beginn seiner Arbeit im Strafvollzug, machte er bei der damaligen Landesbildstelle Berlin einen Video-Kurs und bewarb sich danach zum ersten Mal an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Auch eine weitere Bewerbung blieb ohne Erfolg. 1983 gründete er den Zwielicht-Verlag[16] und veröffentlichte seine beiden, inzwischen entstandenen Lyrik-Bände. Im selben Jahr nahm er erstmals und ab da bis zu ihrem Ende an der Freien Berliner Kunstausstellung (FBK) teil,[17] die lange Jahre von Ernst Leonhardt geleitet wurde, aber fast ohne Spuren im Netz blieb.[18] Dabei hat er der von Norbert Wirth geleiteten Künstlergruppe Blindflug angehört und später als Einzelkünstler ausgestellt.

1986 begann die hauptberufliche Tätigkeit als Künstler und die Mitarbeit im Offenen Kanal Berlin. In den folgenden 8 Jahren gab es zahlreiche künstlerische Projekte, erste Performances und die Entwicklung von Konzeptkunst.[19] Einige Videos wurden auf dem Hamburger Kurzfilmfestival veröffentlicht, andere beim Kurzfilmfestival Tokyo vorgestellt, darunter Die Mutter, Revolution, Heimat und Impressionen aus Nord-Ost-Deutschland.[20] 1994 nahm Staudinger am künstlerischen Wettbewerb Denkmal für die ermordeten Juden Europas teil[21] und begann an der Freien Kunstschule Berlin (FKB) sein Studium von Siebdruck und Bildhauerei, das er später bei Peter Rosenzweig[22] in Campo dell'Altissimo[23] fortsetzte. 2005 stellte er sich der damaligen Landesbeauftragten Thüringen[24] für die Stasi-Unterlagen, Hildigund Neubert, als Zeitzeuge zur Verfügung. Dabei kam es zu einer künstlerischen Aktion in seiner ehemaligen Zelle der Stasi-Haftanstalt Andreasstraße in Erfurt. Zwischenzeitlich gab es zwei Umzüge mit dem Atelier in größere Räume und die Einrichtung zweier Bildhauer-Ateliers in Berlin und Waltershausen. 2007 stellte er die Ergebnisse seiner 10-jährigen Auseinandersetzung mit der ersten deutschen Diktatur unter dem Titel Adolf Hitler 007 der Öffentlichkeit vor[25] – unter Polizeischutz, aber außer einem kleinen Veranstaltungshinweis[26] von den Medien beschwiegen. 2008 begann seine Auseinandersetzung mit der zweiten deutschen Diktatur unter dem Titel Haft & Folter in Bulgarien & der DDR.[27] Ergebnis dessen sind zwei Ausstellungen Ende 2014 in Erfurt, eine im ehemaligen Gefängnis des Künstlers[28] und eine im Speicher in Erfurt.[29] Last not least gibt es Pläne für ein Kunsthaus Waltershausen im ehemaligen Bayerischen Hof der Eltern.

Künstlerisches Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abstraktes Gemälde
Abstraktes Gemälde

Das künstlerische Werk[30] umfasst Gemälde in verschiedenen Stilen, Formaten & Techniken, Zeichnungen, Collagen, Radierungen, Ölkreidezeichnungen, Siebdrucke, Aquarelle und BookArt – i. e. Zeichnungen, die beim Lesen in Büchern und beeinflusst durch das Gelesene entstehen. Daneben gibt es Skulpturen, Plastiken, Gebrauchskunst und Objekte, aber auch Installationen und Assemblagen. Einen seit 1994 wachsenden Raum nimmt seine Politische Kunst mit ihrer Auseinandersetzung mit den beiden deutschen Diktaturen ein. Es gibt ein umfangreiches Archiv mit Konzeptkunst und einiges im Bereich LandArt unter dem Titel Erdensteine. Zum Werk gehören Natur- und Kunstfotos, aber auch Lyrik und Postkarten. Die Video-Arbeiten begleiten oft andere künstlerische Projekte von Staudinger und dokumentieren sie oder zeigen begleitende Performances. Die Cover für DVDs werden entworfen und von Hand hergestellt. Seit 2011 werden die Videos, oft stark gekürzt, auf seinem YouTube-Kanal[31] veröffentlicht. Im Zusammenhang mit einem künstlerischen Video über die von ihm erlebte Zweigeschlechtlichkeit Berlins, das vor vielen Jahren im Offenen Kanal Berlin veröffentlicht wurde, war Staudinger über einen Zeitraum von 3 Wochen Morddrohungen ausgesetzt.[32] Nachdem Catherine David 1997 als Kuratorin auf der Dokumenta X in Kassel die Malerei hinter der Menge an Internet- und Videokunst nach dem Eindruck von Staudinger fast zum Verschwinden gebracht hatte und sie in der Reihe „100 Tage – 100 Gäste“ nicht einen Künstler zu Wort kommen ließ, sah er sich veranlasst, ihr im selben Jahr auf der Internationalen Funkausstellung Berlin (IFA) öffentlich zu antworten[33] und sie zu porträtieren.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lyrik

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Über mir bin Es. Gedichte, Zeichnungen, Fotos, Collagen. Zwielicht, Berlin 1989, ISBN 3-924031-01-0.
  • Zustände eines Grenzverletzers. Gedichte und Zeichnungen. Zwielicht, Berlin 1983, ISBN 3-924031-00-2.

Filmographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Kurzvideos wurden bis 2011 in voller Länge (40-120 Min.) im Offenen Kanal Berlin (heute AlexTV) veröffentlicht. Seit dem liegen sie, in der Regel gekürzt, auf YouTube[31]. Eine Auswahl:

  • Abstrakte Gemälde
  • Adolf Hitler 007
  • Adolf Hitler 007 (englisch)
  • AktArt 2000
  • Bei Albert Hofmann
  • Bei Albert Hofmann (Persiflage)
  • Bei Beuys
  • Bulgarischer Kerker
  • Die Veleka
  • Diodenzeichnungen
  • DocumentaX (I–VII)
  • Ein Gesicht in der Zeit
  • EX
  • Flucht aus der DDR
  • Fresko in Vernichtung
  • Kunst in Amerika
  • Kun§tKaos in Köpenick
  • Massenmordident
  • Mauerbesteigung 1988
  • Outgeburtboxschlachtung
  • Produzentenportrait
  • Quantenphysik 2009
  • Raum-Zeit-Licht
  • Scherung
  • Schwarz-Weiss
  • Skydiving-freestyle
  • Staudingerrocks
  • Surrealistische Gemälde

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staudinger-Rocks im Closed Canyon im Sinai

Auswahl:[34]

  • 1964: Polytechnische Oberschule, Waltershausen/DDR
  • 1983–1995: Freie Berliner Kunstausstellung – jährliche Teilnahme
  • 1986: Offener Kanal Berlin/AlexTV – fortlaufende Veröffentlichungen
  • 1987: Galerie Goltzstr. 32, Berlin
  • 1987: Die Anweisung, Berlin
  • 1989: Kunsthaus Lütjenwestedt, Schleswig-Holstein
  • 1991: Gesinnungstat Kunst, Mediathek Köpenick, Berlin
  • 1995: Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin
  • 1996: Kun§tKaos in Köpenick, Berlin
  • 1998: Staudingerrocks, Sinai
  • 1999: Abstraktionen, Berlin
  • 2001: Camera obscura, Berlin
  • 2002: Köpfe & Abstraktionen, Berlin
  • 2007: Adolf Hitler 007 – Unerträgliches ertragen, Berlin
  • 2014: so nah … weit fern, Erfurt
  • 2014: Das Grauen – Haft & Folter in Bulgarien und DDR, Erfurt

Performances[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunstaktion IFA 91

Auswahl:[35]

  • 1988: Die Mauer muss weg
  • 1988: Hommage an Joseph Beuys
  • 1991: Kunstaktion IFA91
  • 1994: Das Bild sind Sie selbst
  • 1997: Hommage an die Christo’s
  • 1997: Soma
  • 2013: MACHT BANK KUNST ???

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christian W. Staudinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Michael: Unabhängige Literatur in der DDR. Bundeszentrale für Politische Bildung, 6. September 2012, abgerufen am 6. Dezember 2015.
  2. Ausführliches Interview auf YouTube über Fallschirmspringen in der DDR. Anlass: Erster sog. Wiedervereinigungsboogie der Skydiver nach der Wende am Flugplatz Oppin/DDR vom 20. bis 23. September 1990. Abgerufen am 7. Januar 2016.
  3. Christian Staudinger: Was geschah damals – 1971 – in den bulgarischen Kerkern und in der Stasi-Haft? Erinnerungen 30 Jahre danach. 2000, abgerufen am 6. Juli 2017.
  4. Stefan Appelius: Auf der Flucht erschossen. In: Frankfurter Allgemeine. 28. Dezember 2006, abgerufen am 6. Juli 2017.
  5. Dorothee Rätsch: Geheime und gefälschte Karten. In: Planet Wissen. 6. November 2014, abgerufen am 6. Juli 2017.
  6. Siehe
  7. Stefan Appelius: Tod in Bulgarien. Bouvier, Bonn 2007, ISBN 978-3-416-03161-5.
  8. Siehe
  9. Siehe
    • Anklageschrift. Abgerufen am 6. Juli 2017.
    • Urteil. Abgerufen am 6. Juli 2017. Mit Hinweis auf das „tragische Geschehen“.
  10. Christian W. Staudinger: Bruder Ulrich. Abgerufen am 6. Juli 2017.
    Christian W. Staudinger: Ulrich’s Tod. Abgerufen am 6. Juli 2017.
    Ulrich’s Tod auf YouTube
  11. Siehe
    • Helmut Gwiasda: Demokratie – eine christliche Staatsform. Kreuz-Verlag, 1987.
    • Helmut Gwiasda: Glauben kann man lernen. Claudius-Verlag, München 1973, ISBN 3-532-71607-0.
  12. Christian W. Staudinger: Der Schnell-Langsame. Abgerufen am 7. Juli 2017.
  13. Christian W. Staudinger: Kinderarbeiten. Abgerufen am 7. Juli 2017.
  14. Staudinger zeigt auf seiner Website das Plakat zu einem Film, der unter seiner Mitwirkung im Theater der Freundschaft in Waltershausen lief, als er bereits verboten war. Zum Verbot siehe: Spur der Steine. Abgerufen am 7. Januar 2016.
  15. Christian W. Staudinger: BookArt. Abgerufen am 7. Juli 2017.
    Siehe auch Kunst im Buch auf YouTube. Abgerufen am 8. Januar 2016.
  16. Zwielicht-Verlag
  17. alle Kataloge ohne Angaben zu Verlag und Herausgeber.
    • 13. Freie Berliner Kunstausstellung 1983, S. 88–90.
    • 14. Freie Berliner Kunstausstellung 1984, S. 72–75.
    • 15. Freie Berliner Kunstausstellung 1985, S. 87–89.
    • 16. Freie Berliner Kunstausstellung 1986, S. 83–85.
    • 17. Freie Berliner Kunstausstellung 1987, S. 85–87.
    • 18. Freie Berliner Kunstausstellung 1988, S. 82–84.
    • 19. Freie Berliner Kunstausstellung 1989, S. 91.
    • 20. Freie Berliner Kunstausstellung 1990, S. 91–93.
    • 21. Freie Berliner Kunstausstellung 1991, S. 79.
    • 23. Freie Berliner Kunstausstellung 1993, S. 110, S. 163.
    • 24. Freie Berliner Kunstausstellung 1994, S. 111.
    • 25. Freie Berliner Kunstausstellung 1995, S. 149, S. 235.
  18. Ausnahme:
    Christian W. Staudinger: 1983–1995 Teilnahme an FBK. Abgerufen am 7. Juli 2017 (mit Bildern von Cover und einzelnen Seiten der Kataloge).
  19. Christian W. Staudinger: Konzeptkunst. Abgerufen am 7. Juli 2017.
  20. Siehe
    • Christian W. Staudinger: Die Mutter. BRD, 1996, 15 Minuten. In: Anke Schwede (Hrsg.): Verzeichnis Dokumentarvideo 96. querblick, Konstanz 1997, ISBN 3-931731-34-0, S. 55.
    • Christian W. Staudinger: Revolution in Bild und Ton. Deutschland, 1997, 3 Minuten. In: KurzFilmAgentur e. V (Hrsg.): 13. Internationales Kurzfilmfestival 1997. Katalog. Hamburg 1997, S. 94.
    • Christian W. Staudinger: Impressionen aus Nord-Ost-Deutschland. In: JVC (Hrsg.): Report on the 15th Tokyo Video Festival. Tokyo 1992, S. 27.
  21. Siehe Weder dort, noch an anderem Ort im Netz finden sich die Namen der 528 Teilnehmer an der Ausschreibung für den künstlerischen Wettbewerb. Siehe auch
  22. Website Peter Rosenzweig. Abgerufen am 7. Juli 2017.
  23. Peter Rosenzweig. Campo dell' Altissimo. Abgerufen am 7. Juli 2017.
  24. Landesbeauftragter Thüringen. Abgerufen am 7. Juli 2017.
  25. Siehe
  26. Veranstaltungshinweis unter Tegeler Weg 104. In: Der Tagesspiegel. 8. November 2007, abgerufen am 7. Juli 2017.
  27. Siehe
  28. so nah … weit fern:
  29. Christian W. Staudinger: Das Grauen. Haft & Folter in Bulgarien und DDR. Dokumentation der Ausstellung. Abgerufen am 7. Juli 2017.
  30. Siehe
    • Christian W. Staudinger: Gemälde. Abgerufen am 7. Juli 2017.
    • Christian W. Staudinger: Bildhauerei. Abgerufen am 7. Juli 2017.
    • Christian W. Staudinger: Fotos. Abgerufen am 7. Juli 2017.
    • Christian W. Staudinger: Politische Kunst. Abgerufen am 7. Juli 2017.
    • Christian W. Staudinger: Konzeptkunst. Abgerufen am 7. Juli 2017.
    • Christian W. Staudinger: Lyrik. Abgerufen am 7. Juli 2017.
    • Christian W. Staudinger: Videos. Abgerufen am 7. Juli 2017.
  31. a b YouTube-Kanal Staudinger auf YouTube
  32. Siehe: Impressum. Abgerufen am 7. Juli 2017.
  33. Selbst & Kunstkritik auf YouTube
  34. Siehe
  35. Performances auf YouTube