Christiane Rösinger

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Christiane Rösinger
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Lieder ohne Leiden
  DE 99 03.03.2017 (1 Wo.)

Christiane Rösinger (* 6. Januar 1961 in Rastatt) ist eine deutsche Musikerin und Journalistin.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christiane Rösinger wuchs in Hügelsheim bei Rastatt auf und zog 1985 nach West-Berlin, wo sie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft studierte und als Hilfskraft am Peter-Szondi-Institut arbeitete.[2] Dort bewegte sie sich Mitte der 1980er Jahre im Umfeld des Fischbüros.[3] 1988 gründete sie zusammen mit Almut Klotz und Funny van Dannen die Band Lassie Singers, die sich 1998 auflöste. 1998 gründete sie ebenfalls mit Almut Klotz das Label Flittchen Records. Seit 1998 ist Christiane Rösinger der Kopf der Band Britta, die sie zusammen mit Britta Neander und Julie Miess gründete. Daneben schreibt sie für verschiedene Zeitungen (u. a. taz, Tagesspiegel, Berliner Zeitung, „Berliner Seiten“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung) vor allem über Themen, die mit Popmusik und Popkultur in Verbindung stehen.

Im März 2008 erschien ihr erstes Buch, „Das schöne Leben“, in dem sie in kurzen autobiografischen Texten vom Leben auf dem Dorf und vom Leben in der Stadt erzählt. Seit August 2008 schreibt sie eine wöchentliche Kolumne für den österreichischen Radiosender fm4. Im Oktober 2010 veröffentlichte Rösinger ihr erstes Soloalbum „Songs Of L. And Hate“, auf dem Andreas Spechtl von Ja, Panik für die Arrangements verantwortlich zeichnet.[4]

In den 1990er Jahren betrieb sie die wöchentliche Veranstaltungsreihe Flittchenbar in der Maria am Ostbahnhof. Seit Dezember 2010 veranstaltet sie diese musikalische Themen-Gala monatlich im Kreuzberger Südblock. 2016 war sie bei dem Fussical "Der Spielmacher" im HAU Berlin beteiligt. Für das Stück "Feminista Baby" -Premiere 2017 im Deutschen Theater - schrieb sie die Musik, und spielte auch mit. Im Herbst 2019 hatte ihr erstes Musical Stadt unter Einfluss[5] Premiere im Hebbel am Ufer. Für das wohnungspolitische Musical schrieb sie den Text und die Songs, führte Regie und spielte selbst mit.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2011 war sie mit ihrem Album „Songs of L. and Hate“ für den Echo-Kritikerpreis nominiert.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lassie Singers: Die Lassie Singers helfen Dir. 1991, Sony Music/Columbia.
  • Lassie Singers: Sei À Go Go. 1992, Sony BMG.
  • Lassie Singers: Stadt, Land, Verbrechen. 1995, Sony BMG.
  • Lassie Singers: Hotel Hotel. 1996, Sony BMG.
  • Lassie Singers: Rest Of. 1998, Flittchen Records.
  • Lassie Singers: Best Of. 1998, Flittchen Records.
  • Britta: Irgendwas ist immer. 1999, Flittchen Records.
  • Britta: Kollektion Gold. 2001, Flittchen Records.
  • Britta: Lichtjahre voraus. 2003, Flittchen Records.
  • Britta: Das schöne Leben. 2006, Flittchen Records.
  • Britta: Best of Britta. 2018 Staatsakt
  • Christiane Rösinger: Songs of L. and Hate. 2010, Staatsakt.
  • Christiane Rösinger: Lieder ohne Leiden. 2017, Staatsakt.

Bibliografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater

2016 Der Spielmacher- Ein Fussical. HAU Berlin

2017 Feminista Baby!- Deutsches Theater Berlin

2019 Stadt unter Einfluß- Ein wohnungspolitisches Musical. HAU Berlin.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Christiane Rösinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christiane Rösinger in den deutschen Charts
  2. Wege zum Hüttenweg. Abgerufen am 15. November 2019.
  3. Artikel „Fischbüro – Teil 1“ von Christiane Roesinger [sic!] in der „Kreuzberger Chronik“, Ausgabe 34, Februar 2002.
  4. Christiane Rösinger. Abgerufen am 12. Januar 2020.
  5. Christiane Rösinger / HAU. Abgerufen am 12. Januar 2020.