Christiane Wiesenfeldt

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Christiane Wiesenfeldt, 2018

Christiane Wiesenfeldt (* 1972 in Schönberg (Holstein)) ist eine deutsche Musikwissenschaftlerin und Professorin für Musikwissenschaft am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgewachsen in Lübeck, studierte Wiesenfeldt Musikwissenschaft, Pädagogik und Psychologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (2005 Promotion bei Friedhelm Krummacher mit einer Arbeit zur Cellosonate im 19. Jahrhundert), war von 2003 bis 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck sowie von 2009 bis 2011 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin ("Eigene Stelle" der Deutschen Forschungsgemeinschaft) am Musikwissenschaftlichen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 2011 erfolgte die Habilitation in Münster (Jürgen Heidrich) mit einer Arbeit zur Marienmesse im 16. Jahrhundert. Nach einer Vertretungsprofessur (Oliver Huck) an der Universität Hamburg (2011 bis 2012) war sie von Oktober 2012 bis März 2020 Lehrstuhlinhaberin für Historische Musikwissenschaft – als Nachfolgerin von Detlef Altenburg – am gemeinsamen Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena. Seit April 2020 ist sie Professorin am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg (Ordinaria des Seminars).

Ihre Publikationen und aktuelle Forschungsprojekte umfassen das 15. bis 20. Jahrhundert, mit Schwerpunkten auf der Musik der Frühen Neuzeit sowie des 19. Jahrhunderts. Christiane Wiesenfeldt ist Gründerin und Schriftleiterin des musikwissenschaftlichen Fachmagazins Die Tonkunst,[1] ordentliches Mitglied in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und Senatsmitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt,[2] Direktoriumsmitglied der International Musicological Society,[3] Mitglied im DFG-Graduiertenkolleg GK 2041 „Modell Romantik“ in Jena,[4] Kuratoriumsmitglied des Max-Reger-Instituts[5] sowie Mitglied im Editionsbeirat und wissenschaftlichen Beirat der MGG online Die Musik in Geschichte und Gegenwart.[6]

Bücher (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schriftleitung Die Tonkunst
  2. Präsidium und Senat der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt
  3. Direktorium der IMS
  4. GK 2041 Modell Romantik
  5. Kuratorium des Max-Reger-Instituts
  6. MGG online – Editionsbeirat Beiräte der MGG online