Christin Henkel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Christin Henkel (* 11. Oktober 1984 in der DDR) ist eine deutsche Komponistin, Autorin, Liedermacherin und Musikkabarettistin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christin Henkel studierte an der Hochschule für Musik und Theater München Filmkomposition bei Enjott Schneider und Gerd Baumann und schrieb während dieser Zeit Lieder, die sie zunächst in Livemusikclubs und mit Erfolg bei verschiedenen Song-Slams darbot.[1] Seit 2014 folgten Auftritte in verschiedenen Fernsehsendungen wie z. B. NightWash, PufPaffs Happy Hour, Ladies Night, Nuhr ab 18, NDR Comedy Contest, West ART, Fat Chicken Club, Satire Deluxe, Vereinsheim Schwabing.[2][3] Hierbei spielte sie meist solo mit eigener Begleitung am Piano oder zusammen mit ihrem Cellisten Juri Kannheiser. 2019 trat sie bei Lieder auf Banz auf und gastierte am Deutschen Theater München.

Neben ihren Liedprogrammen komponierte Christin Henkel Kammermusik- und Orchesterwerke in den Genres Filmkomposition[4] und zeitgenössische Klassik. In ihrem 2017 erschienenen Buch Juhu berühmt! Ach nee, doch nich’ (Droemer Knaur) schrieb sie über ihren eigenen Werdegang.

Christin Henkel hat zwei Söhne und lebt in München.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Platz bei den Singer/Songwriter-Slams in Frankfurt, Mannheim, Heidelberg, Stuttgart, Berlin und München (2013)
  • 1. Platz beim Singer/Songwirter-Jahresfinale in München (2014)
  • Thüringer Landesmeisterin im Liederslam (2015)
  • Jurypreis und Publikumspreis beim Obernburger Mühlstein (2015)[5]
  • Silber beim Rostocker Koggenzieher (2015)
  • nominiert für den Prix Pantheon (2016)
  • Preisträgerin beim Troubadour Deutscher Songcontest (2017)
  • Förderpreis für junge Liedermacher der Hanns-Seidl-Stiftung (2019)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christin Henkel: Juhu, berühmt! Ach nee, doch nich' – Unerhörte Abenteuer einer Musikerin. Taschenbuch, 271 Seiten, erschienen bei Knaur, Januar 2017
  • Querulantinnen: Kabarett und Poesie. Taschenbuch, 159 Seiten, erschienen bei Reclam, Februar 2018

Tonaufnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klakason. Lied-CD in Eigenproduktion (Januar 2014)
  • Prokrastination[6] Album (Spinnup 2018)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christin Henkel „KlaKaSon“ – Klavier * Kabarett * Chanson. Presseinfo bei Katina Haubold, abgerufen am 11. Oktober 2017.
  2. Satire Deluxe Stand-Up: Christin Henkel. 7. November 2018, abgerufen am 19. Dezember 2018.
  3. Playlist mit Musikvideos und Liveauftritten von Christin Henkel. YouTube, abgerufen am 11. Oktober 2017.
  4. Christin Henkel: Filmmusik aus Soundcloud. Abgerufen am 11. Oktober 2017.
  5. "Obernburger Mühlstein für Christin Henkel", Main-Echo vom 12. Oktober 2015
  6. Prokrastination. Abgerufen am 19. Dezember 2018 (englisch).