Christina Berndt

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Christina Berndt (* 1969 in Emden) ist eine deutsche Wissenschaftsjournalistin und Bestsellerautorin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berndt studierte Biochemie in Hannover und an der Universität Witten/Herdecke. Anschließend war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, wo sie ihre Promotion vorbereitete. Für ihre Arbeit über CD4- und CXCR4-vermittelte Apoptose als möglicher Mechanismus der T-Zell-Depletion bei AIDS im Labor von Peter H. Krammer wurde sie mit dem Promotionspreis der Deutschen Gesellschaft für Immunologie ausgezeichnet.

Während der Promotion schrieb sie für die Rhein-Neckar-Zeitung über medizinische Themen und Forschung. In den folgenden Jahren war sie als Praktikantin bei der Deutschen Presseagentur, dem Süddeutschen Rundfunk, dem Spiegel, bei Bild der Wissenschaft und der Süddeutschen Zeitung tätig. Seit März 2000 ist sie Redakteurin im Ressort „Wissen“ der Süddeutschen Zeitung. Ihre Themenschwerpunkte sind Medizin und Lebenswissenschaften.

Ihr Buch über Resilienz erschien 2013. Es stand mehr als zwei Jahre auf der Spiegel-Bestsellerliste, davon sieben Wochen auf Platz 1. Bis 2014 folgen noch insgesamt 11 weitere Auflagen und 2015 erschien es in einer Neuauflage. Es wurde bislang (2015) in acht Sprachen übersetzt.
2016 erschien ihr Buch Zufriedenheit, das ebenfalls ein Bestseller wurde.[1]

Berndt ist verheiratet und hat zwei Töchter. Die Familie lebt in München.

Auszeichnungen, Nominierungen und Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988–1994: Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • 1998: Promotionspreis der Deutschen Gesellschaft für Immunologie[2]
  • 2006: European Science Writers Award
  • 2013: Wächterpreis der deutschen Tagespresse für ihre Recherchen zu Unregelmässigkeiten und Fehlentwicklungen in der deutschen Transplantationsmedizin, die dazu beitrugen, die gesetzlichen Grundlagen der Organspende neu zu regeln (gemeinsam mit Jürgen Gückel und Heike Haarhoff)
  • 2013: Nominierung für den Henri-Nannen-Preis in der Kategorie Investigation
  • 2013: Wächterpreis der deutschen Tagespresse – 1. Platz
  • 2013: „Journalistin des Jahres 2013“
  • 2014: Shortlist für den Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus
  • 2015: Nominierung für den Reporterpreis in der Kategorie „Beste Wissenschaftsreportage“[3]
  • 2017: Nominierung für den Reporterpreis in der Kategorie "Beste Wissenschaftsreportage"[4]
  • 2018: Karl-Buchrucker-Preis der Inneren Mission München[5]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christina Berndt: Zufriedenheit: Wie man sie erreicht und warum sie lohnender ist als das flüchtige Glück. dtv Verlagsgesellschaft, ISBN 978-3-423-26112-8 (amazon.de [abgerufen am 4. November 2016]).
  2. Otto-Westphal-Promotionspreis | dgfi.org. Abgerufen am 9. April 2018.
  3. Reporter-Forum: 2015. In: www.reporter-forum.de. Abgerufen am 20. Juni 2016.
  4. Reporter-Forum. 2017. Die Nominierten. In: www.reporter-forum.de. Abgerufen am 17. November 2017.
  5. Innere Mission München. Abgerufen am 9. April 2018.