Christine Goetz

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Christine Goetz (* 1952 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Kunsthistorikerin. Von 1995 bis 2017 war sie Kunstbeauftragte des Erzbistums Berlin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christine Goetz studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie. 1983 wurde sie in München mit Studien zum Thema „Arbeit“ im Werk von Constantin Meunier und Vincent van Gogh promoviert. Anschließend war sie Mitarbeiterin des Dombergmuseums in Freising.[1]

Ab 1995 war sie als Kunstbeauftragte des Erzbistums Berlin tätig, zunächst mit einem fünfjährigen Werkvertrag zur Inventarisierung kirchlicher Kunst in den Pfarreien des Erzbistums. Darüber hinaus war sie bis 2017 für Fragen der Denkmalpflege zuständig sowie mit von ihr konzipierten Kirchenführungen und Publikationen in der Erwachsenenbildung im Bereich der sakralen Kunst und Architektur tätig.[2] „Meine Aufgabe war, das kulturelle Gedächtnis der Ortskirche zu erstellen“, beschrieb sie ihre Arbeit.[3] Anfang Dezember 2017 wurde sie in den Ruhestand verabschiedet.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Studien zum Thema ’Arbeit’ im Werk von Constantin Meunier und Vincent van Gogh (Dissertation). Beiträge zur Kunstwissenschaft, Band 2. München 1984. ISBN 978-3-9800671-2-6.
  • Die St.-Hedwigs-Kathedrale zu Berlin. Schnell und Steiner. München 2000. ISBN 978-3-7954-1253-1.
  • Kirchen Berlin Potsdam : Führer zu den Kirchen in Berlin und Potsdam. (hrsg. mit Matthias Hoffmann-Tauschwitz). Wichern Verlag. Berlin 2003. ISBN 978-3-88981-140-0.
  • Berlins verborgene Engel. Morus Verlag. Berlin 2004. ISBN 978-3-87554-402-2.
  • St. Paul in München. Kunstverlag Josef Fink. Lindenberg i. Allgäu 2010. ISBN 978-3-89870-587-5.
  • Das Sichtbare und das Unsichtbare. Kunst und Kirche im Erzbistum Berlin. Kunstverlag Josef Fink. Lindenberg i. Allgäu 2016. ISBN 978-3-89870-978-1.
  • Die katholischen Kirchen St. Augustinus und Heilige Familie in Berlin-Pankow Kunstverlag Josef Fink. Lindenberg i. Allgäu 2017. ISBN 978-3-95976-018-8.
  • StadtLandKirchen – Sakralbauten im Erzbistum Berlin. Kunstverlag Josef Fink. Lindenberg i. Allgäu 2018. ISBN 978-3-95976-101-7.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Buchvorstellung: StadtLandKirchen. Sakralbauten im Erzbistum Berlin. In: Pressemeldung. Erzbistum Berlin, 29. November 2017, abgerufen am 22. Dezember 2017.
  2. Christine Goetz hat ihr Buch über Kunst und Kirche im Erzbistum Berlin vorgestellt. Tag des Herrn, 17. Dezember 2015, abgerufen am 22. Dezember 2017.
  3. Judith Luig: Berlins verborgener Schatz. Berliner Morgenpost, 29. Januar 2016, abgerufen am 22. Dezember 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]