Christoph 17

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Christoph 17

Christoph 17 landet bei der Enzianhütte
Christoph 17 landet bei der Enzianhütte

Luftrettungszentrum Daten
Betreiber: Bundesministerium des Innern, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
Hubschraubertyp: Eurocopter EC 135
Ehemaliges LFZ*: bis 2007: Bölkow Bo 105
Inbetriebnahme: 15.09.1980
Standort: Flugplatz Kempten-Durach[1]
Besonderheiten: Ausrüstung mit Bergetau zur Rettung im alpinen Gelände
Koordinaten: 47° 41′ 44,5″ N, 10° 20′ 29,4″ OKoordinaten: 47° 41′ 44,5″ N, 10° 20′ 29,4″ O
Besatzung
Pilot: Bundespolizei-Fliegerstaffel Süd
Arzt: Verein Luftrettung für das Allgäu Christoph 17 Kempten
Rettungsassistent: Bayerisches Rotes Kreuz Oberallgäu
*LFZ = Luftfahrzeug

Christoph 17 ist ein am Flugplatz Kempten-Durach stationierter Rettungshubschrauber.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. September 1980 wurde eine Bölkow Bo 105 für die Luftrettung im Allgäu in Dienst gestellt. Am 23. Februar 2007 wurde die Bo 105 durch einen Eurocopter EC 135 ersetzt.

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1985: Am 5. Januar 1985 hatte der Hauptrotor der D-HDAX nach einem Whiteout Bodenberührung an der Mittelstation des Mittagbergs, die Besatzung blieb unverletzt. Der schwer beschädigte Hubschrauber wurde am folgenden Tag als Außenlast unter einer Aérospatiale SA 330 Puma ins Tal geflogen und mit einem bereitstehenden Tieflader nach Oberschleißheim zur Reparatur transportiert.[2]
  • 1995: Am 10. Februar 1995 stürzte D-HDPB bei Hittisau im Bregenzerwald (47° 27′ 0″ N, 10° 4′ 0″ O) nach der Kollision mit den Seilen einer Materialseilbahn ab; der Pilot kam dabei ums Leben. Der Notarzt und der Rettungsassistent konnten schwer verletzt geborgen werden.[2][3]

Besatzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Besatzung des Christoph 17 wird aus drei Mitgliedern gebildet:

Die Piloten stellt die Bundespolizei-Fliegerstaffel Süd in Oberschleißheim.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ADAC Luftrettung GmbH: ADAC-Stationsatlas »Christoph – bitte kommen!«. München, 2006, ISBN 3-933266-46-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christoph 17 (air ambulance) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D-HZSC startbereit in Kempten-Durach
  1. Team des Rettungshubschraubers Christoph 17 stellt sich vor. Allgäuer Zeitung, 24. September 2012, abgerufen am 27. April 2016: „Bis zur Fertigstellung des neuen Hangars in Kempten-Ursulasried ist Christoph 17 am Flugplatz Durach stationiert.“
  2. a b Nico Felder: Luftrettung für´s Allgäu. In: Geschichte. Luftrettung für das Allgäu Christoph 17 Kempten e.V., abgerufen am 24. Dezember 2012.
  3. Alfred Ganser: Gutachten und Vorschläge. Flugunfallkommission Wien, 2. Oktober 1997, abgerufen am 27. April 2016 (PDF): „Bei der gegenständlichen Materialseilbahn handelte es sich um ein Luftfahrthindernis, für das Kennzeichnungsmaßnahmen vorgeschrieben waren. Der Zustand der Kennzeichnung war nicht mehr geeignet, den Piloten auf das Hindernis hinzuweisen.“