Christoph Jacobi

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Christoph Jacobi (* 19. Dezember 1970 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph Jacobi absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Buchhändler und studierte von 1991 bis 1995 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.[1] Beim Schauspielschultreffen in Wien erhielt er 1993 für seine Rolle in Ilan Hatsors Theaterstück Vermummte in der Regie von Ulrich Mühe einen Darstellerpreis.[2] Eine erste Bühnenrolle spielte er 1994 an der Volksbühne Berlin als Brick in die Die Katze auf dem heißen Blechdach von Tennessee Williams.[1] Von 1995 bis 1998 war er Ensemblemitglied am Renaissance-Theater Berlin. Weitere Bühnenstationen waren von 1998 bis 1999 das BAT Berlin, im Jahr 2000 das Theater am Neumarkt in Zürich und in der Spielzeit 2001 bis 2002 das TIF (Theater in der Fabrik) des Staatsschauspiels in Dresden. Von 2002 bis 2006 war er Mitglied an der bremer shakespeare company.

Als Regisseur inszenierte er 2005 an der bremer shakespeare company Salzwasser von Conor McPherson, 2013 am Theaterhaus Schnürschuh in Bremen Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran von Éric-Emmanuel Schmitt, 2015 Tschick von Wolfgang Herrndorf und 2018 Der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupery. Zeitgleich ist er als Coach für Präsentations- und Sprechtechniken, als Schauspiellehrer und Regisseur in Bremen und Oldenburg und als Leiter dreier eigener Theatergruppen tätig.[3]

Aktuelle Produktionen als Schauspieler auf der Bühne sind : Der Gute Dieb und Salzwasser von Conor McPherson, Terror von Ferdinand von Schirach im Bremer Kriminaltheater sowie ein Musik-Solo Abend mit dem Musiker Sebastian Kemper.

Christoph Jacobi arbeitete als Schauspieler in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen. Darunter befinden sich die Spielfilme Das Versprechen von Margarethe von Trotta und Aimée & Jaguar in der Regie von Max Färberböck.

Er trat als Darsteller in Fernsehserien wie Sperling, Der Ermittler, SOKO Wismar, SOKO Köln, SOKO Leipzig, In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte, Da kommt Kalle, Notruf Hafenkante und Küstenwache auf. In den Serien Schloss Einstein und Rote Rosen übernahm er für jeweils einige Folgen Gastrollen.[4] In dem Fernsehfilm Grabenkämpfe aus der Fernsehreihe Tatort war er im Jahr 2011 als Stefan Aldinger zu sehen. Darüber hinaus stellte er in den Fernsehfilmen Wegwerfmädchen und Das goldene Band ebenfalls aus der Fernsehreihe Tatort 2012 den Kriminalkommissar Michael Belz dar.

Die Produktion Es war einer von uns von ZDF und ARTE, in der er die Rolle des Elmar verkörperte, war für den Grimme-Preis 2012 nominiert.[5]

Weitere Produktionen, die hervorstechen sind der Kinofilm Tore tanzt (Premiere in Cannes) und das Kinoprojekt Nowhere mit Jella Haase. Im August 2018 fanden Dreharbeiten zum Kinofilmprojekt Pelikanblut mit Nina Hoss unter der Regie von Katrin Gebbe statt. Dieser Kinofilm feiert am 29. August 2019 Premiere auf dem Filmfetival in Venedig .

In Deutschland wird er seine Premiere am 29. September 2019 auf dem Filmfest in Hamburg haben .

Im Mai / Juni 2019 begannen zeitgleich die Dreharbeiten für den TV - Spielfilm "Auf dem Grund" / Regie : Thorsten M. Schmidt mit Claudia Michelsen , als auch die aufwendigen Aufnahmen für die TV - Serie "Die Bergretter" in der Steiermark / Österreich.

Der TV - Spielfilm "Auf dem Grund" wird seine Premiere auf dem Filmfest in Hamburg am 28. September 2019 feiern .

Beginnend mit der Theaterproduktion " ... und ewig rauschen die Gelder" von Michael Rooney starten die Regiearbeiten am Union Theater Bremen / Premiere : 15. Mai 2019 - und werden fortgesetzt mit der Regie für "Murder by Sex" von Joan Shirley am Statt- Theater Vegesack / Premiere : 12. Oktober 2019 .

Ab Oktober 2019 kommt ebenfalls das Stück "Sluder Tanten Tratsch" von Ralph Wallner an der Oberneulander Speeldeel zur Premiere.

Mit dem Beginn des Wintersemesters 2019/ 20 folgen zwei Lehraufträge an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg .

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kurzbiografie Christoph Jacobi auf renaissance-theater.de; abgerufen am 7. November 2016
  2. Kurzbiografie Christoph Jacobi (Memento des Originals vom 9. Juli 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.shakespeare-company.com auf shakespeare-company.com; abgerufen am 3. Februar 2012
  3. Camera Acting – mit Christoph Jacobi (Memento des Originals vom 31. Juli 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/oldenburger-uni-theater.com auf oldenburger-uni-theater.com; abgerufen am 31. Juli 2016
  4. Webseite Rote Rosen (Memento des Originals vom 16. Januar 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rote-rosen.tv auf rote-rosen.tv; abgerufen am 3. Februar 2012
  5. Nominierungen Fiktion (Memento des Originals vom 24. Januar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.grimme-institut.de auf grimme-institut.de; abgerufen am 3. Februar 2012