Christoph M. Achammer

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Christoph M. Achammer (2010)

Christoph M. Achammer (* 21. Februar 1957 in Innsbruck) ist ein österreichischer Architekt und Universitätsprofessor an der Technischen Universität Wien (TU Wien).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph M. Achammer studierte Architektur an der Technischen Universität Wien.[1] Lehr- und Wanderjahre absolvierte er unter anderem bei Hofman & Maculan im Mittleren und Fernen Osten sowie bei Skidmore Owings & Merrill (SOM) in Chicago, USA.

Seit 1989 ist Christoph M. Achammer Partner bei ATP architekten ingenieure (vormals ATP Achammer Tritthart und Partner), die Firma, die sein Vater Fred Achammer 1951 gegründet hatte[2], seit 1999 Mitglied des Vorstandes und seit 2006 Vorstandsvorsitzender der ATP Holding. 2001 gründete Christoph M. Achammer in seiner Funktion als ATP-Vorstand die Alpbacher Architekturgespräche[3] im Rahmen des Europäischen Forum Alpbach (EFA), die er bis 2005 konzipierte.[4] Von 2006 bis 2012 leitete Christoph M. Achammer das Forum Architektur des German Council of Shopping Centers (GCSC). Zwischen 2009 und 2015 war er Mitglied der Jury für den European Shoppingcenter Award des International Council of Shopping Centers (ICSC). Als Gründungsvorstand der IG Lebenszyklus Hochbau[5] leitete er die Arbeitsgruppe Planung und arbeitete 2013 federführend an der Entwicklung eines Leitfadens für öffentliche und private Bauherren mit.[6] Seit 2017 ist Christoph M. Achammer Ehrenvorsitzender im Vorstand der IG Lebenszyklus.[7]

Lehrtätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph M. Achammer lehrt seit 2002 als Universitätsprofessor an der Technischen Universität Wien[8] und ist Inhaber des Lehrstuhls für Industriebau und integrale Bauplanung am Institut für interdisziplinäres Bauprozessmanagement.[9] Das BIM Lab des Lehrstuhls ist Treiber der Entwicklungen von Building Information Management Systemen als professionelles Werkzeug für die zukünftigen Planungs- und Bauprozesse 4.0. In seinen wissenschaftlichen Arbeiten und Vorträgen widmet er sich Aspekten der Integralen Planung in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten und Digitalisierung am Beispiel des Industriebaus.[10] Seit 2003 veranstaltet Christoph M. Achammer im Zweijahresrhythmus das Internationale Industriebauseminar der TU Wien, das jeweils in Buchform dokumentiert ist.[11] Als Institutsleiter des Instituts für Integrale Bauplanung und Industriebau der TU Wien ist Christoph M. Achammer Mitinitiator des seit 2008 stattfindenden integralen  Studierendenwettbewerbs Junior Concrete Trophy und seit 2021 dessen Nachfolge der „Interdisciplinary Student Design & Engineering Challenge (ISDEC2030)“.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • C. Achammer, I. Kovacic (Hrsg.): Integrale Planung für Industrie-Bau 4.0. Praxisreport 2015. Klein Publishing, Wien 2015
  • C. Achammer, I. Kovacic (Hrsg.): BIM for LCS - Building Information Modelling for Life Cycle Structures, Praxisreport 2013. TU Wien, 2013, ISBN 978-3-7083-0956-9
  • I. Kovacic, M. Summer, C. Achammer: Lifecycle oriented renovation Strategies for Social Housing Stock. Vortrag: 11. OTMC Conference, Dubrovnik 2013, ISBN 978-953-7686-04-8
  • C. Achammer: 1. Kongress „Lebenszyklus Hochbau“; 8. November 2011 Wien, C. Achammer, K. Friedl (Hrsg.); IG Lebenszyklus, Wien 2012
  • C. Achammer (Hrsg.): refurbished future / Werte, Ressourcen und Strukturen - ergänzen statt ersetzen. Neuer Wissenschaftlicher Verlag, Wien 2011, ISBN 978-3-7083-0798-5
  • C. Achammer et al. (Hrsg.): Beyond Sustainability: Wie profitiert nachhaltiger Industriebau von der Krise?. TU Wien, Wien 2009, ISBN 978-3-900629-01-4
  • I. Kovacic, M. Summer, C. Achammer: Renovation Strategies For Ageing Society; Vortrag: 8th Conference on Sustainable Development of Energy, Water and Environmental Systems, Dubrovnik 2009, ISBN 978-953-6313-97-6; Paper-Nr. SDE-WES2013.0416
  • C. Achammer: Architekten als Partner der Industrie; in: Der neue Architekt, Hrsg.: Frank Peter Jäger; Institut für internationale Architektur Dokumentation, München 2008, S. 58–66, ISBN 978-3-920034-22-5
  • C. Achammer (Hrsg.): Corporate Architecture - Strategisches Bauen für Unternehmen. TU Wien, 2008, ISBN 3-900629-00-5
  • C. Achammer: Vortrag: 50 Jahre AGI - Fachtagung 2008, Stuttgart (eingeladen); 18. April 2008; in: 50 Jahre AGI - Fachtagung 2008, S. 1–50.
  • C. Achammer: Neue Prozesse des Planens und Bauens für nachhaltige Gebäude. Vortrag: Ökosoziales Forum, Wien, 2008; in: Klimaschutz konkret: Büro- und Gewerbegebäude
  • C. Achammer: Stadtbüro statt nur Büro - Gemischte Nutzung als Mehrwert in vollen Märkten. Vortrag: Standort-Dialog, Frankfurt am Main 2008; in: Standort Dialog
  • C. Achammer (Hrsg.): Industrieraum Europa 2010. Neue Lösungen für neue Prozesse. Praxisreport 2005
  • C. Achammer, H. Stöcher (Hrsg.): Bauen in Österreich; Birkhäuser Verlag, Basel 2005, ISBN 978-3-7643-7203-3
  • C. Achammer: Planungsstrategien im Industriebau in: Beton-Kalender 2006, K. Bergmeister, J. Wörner (Hrsg.); Ernst & Sohn, 2005, ISBN 3-433-01672-0
  • C. Achammer, K. Najjar (Hrsg.): 4 Anfänge: Studienarbeiten der ersten Semester für Entwurfsgrundlagen. TU Wien, 2005, ISBN 3-900629-40-4
  • C. Achammer (Hrsg.): Risiko Industriebau. Euro und andere Werte. Springer Verlag, Wien, New York 2004, ISBN 3-211-21273-6
  • Literatur von Christoph M. Achammer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Literatur von Christoph M. Achammer im Katalog der Österreichischen Nationalbibliothek

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christoph M. Achammer studierte an der TU Wien (Memento vom 25. Februar 2016 im Internet Archive), abgerufen am 20. Februar 2016.
  2. ATP-Gründer Fred Achammer verstorben. 27. August 2015, abgerufen am 9. Februar 2022 (deutsch).
  3. Alpbacher Architekturgespräche, abgerufen am 20. Februar 2016.
  4. Organisation der Alpbacher Architekturgespräche zwischen 2001 und 2005, abgerufen am 20. Februar 2016.
  5. Initiatoren der IG Lebenszyklus Hochbau (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ig-lebenszyklus.at, abgerufen am 20. Februar 2016.
  6. Entwicklung des neuen Leitfadens für lebenszyklusorientierten Hochbau, abgerufen am 20. Februar 2016.
  7. Die Initiatoren der IG LEBENSZYKLUS BAU (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ig-lebenszyklus.at, abgerufen am 21. Februar 2018.
  8. Christoph M. Achammer ist Universitätsprofessor seit 2002, abgerufen am 20. Februar 2016.
  9. Lehrstuhl für Industriebau und interdisziplinäre Bauplanung (Memento des Originals vom 25. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.industriebau.tuwien.ac.at, abgerufen am 20. Februar 2016.
  10. Themenschwerpunkt der Buchveröffentlichungen, Vorlesungen und Vorträge von Christoph M. Achammer, abgerufen am 20. Februar 2016.
  11. Internationale Industriebauseminar an der TU Wien (Memento des Originals vom 6. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.industriebau.tuwien.ac.at, abgerufen am 20. Februar 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]