Christoph Schösswendter

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Christoph Schösswendter
FC Admira Wacker vs. SK Rapid Wien 2015-12-02 (013).jpg
Christoph Schösswendter (2015)
Personalia
Geburtstag 16. Juli 1988
Geburtsort Zell am SeeÖsterreich
Größe 193 cm
Position Verteidigung
Junioren
Jahre Station
1995–2007 FC Pinzgau Saalfelden
2007–2008 SV Grödig
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2008–2009 1. FC Vöcklabruck 33 0(4)
2009–2010 SK Rapid Wien II 29 0(1)
2009–2011 SK Rapid Wien 0 0(0)
2010–2011 → FC Lustenau 07 (Leihe) 33 0(1)
2011–2013 SCR Altach 30 0(2)
2013–2016 FC Admira Wacker Mödling 95 (12)
2016–2017 SK Rapid Wien 22 0(4)
2017– 1. FC Union Berlin 2 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2008 Österreich U-20 1 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 11. Februar 2018

Christoph Schösswendter (* 16. Juli 1988 in Zell am See) ist ein österreichischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schösswendter begann seine Karriere in der Jugend des SG Saalfelden (später umbenannt in FC Pinzgau Saalfelden). Von dort wechselte er 2008 zum SV Grödig in die Regionalliga West. Bei den Salzburgern, die im gleichen Jahr den Meistertitel und Aufstieg in die Erste Liga schafften, hatte er als junger Verteidiger ohne nennenswerte Erfahrung einen schweren Stand und kam lediglich in der Jugendmannschaft des Vereins zum Einsatz.

Nach einer, für den Spieler unbefriedigenden Hinserie, wechselte er daraufhin in der Winterübertrittszeit der Saison 2007/08 zum 1. FC Vöcklabruck in die Regionalliga Mitte. Dort kam er in seinem ersten Halbjahr auf acht Einsätze mit einem Torerfolg. Am Ende der Saison wurde auch Vöcklabruck Meister in der Regionalliga Mitte und stieg ebenfalls in die Erste Liga auf. Somit war Schösswendter in einer Saison bei zwei Meisterteams unter Vertrag.

In Folge erkämpfte er sich unter Trainer Andrzej Lesiak einen Stammplatz im Zweitligaaufgebot. Vöcklabruck startete fulminant in die Saison und stand nach 5 Runden auf dem zweiten Tabellenplatz. Der Rest der Saison war jedoch vom schwierigen Kampf um den Klassenerhalt geprägt. Als man auf dem letzten Tabellenplatz überwintern musste, wurde Lesiak durch Dejan Stanković ersetzt, der ebenfalls auf den jungen Spieler in der Innenverteidigung setzte. Der Trainerwechsel brachte jedoch keine Wende und Vöcklabruck stieg zum Ende der Saison als Tabellenletzter wieder aus der Liga ab. Schösswendter galt als einer der wenigen Gewinner in der Vöcklabrucker Mannschaft. Nach starken Leistungen zu Saisonbeginn hatte er das Interesse des SK Rapid Wien geweckt, die ihn bereits im Jänner 2009 für drei Jahre unter Vertrag genommen hatten.[1]

Bei Rapid galt Schösswendter als Perspektivspieler. In seiner ersten Spielzeit stand er zwar regelmäßig in der UEFA Europa League und Bundesliga im Profikader, kam aber lediglich bei den Amateuren zum Einsatz.

Ende Juni 2010 wurde er daraufhin für ein Jahr auf Leihbasis an den Zweitligisten FC Lustenau 07 verliehen.[2]

Ein Jahr später wechselte er ligaintern zum Aufstiegskandidaten SCR Altach. Rapid ließ ihn dabei ablösefrei ziehen. Am 17. Jänner 2013 wurde bekannt gegeben, dass er zum österreichischen Bundesligisten FC Admira Wacker Mödling wechselt.

Zur Saison 2016/17 kehrte er zum SK Rapid Wien zurück, wo er einen bis Juni 2019 gültigen Vertrag erhielt.[3]

Im Juli 2017 wechselte er nach Deutschland zum Zweitligisten 1. FC Union Berlin, bei dem er einen bis Juni 2019 gültigen Vertrag erhielt.[4]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Nationalmannschaftsebene kam er bisher lediglich am 12. Oktober 2008 im Freundschaftsspiel der österreichischen U-20-Nationalmannschaft gegen Deutschland zu einem Einsatz. Er wurde in der 84. Spielminute für Atdhe Nuhiu eingewechselt, die Mannschaft gewann mit 2:1.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christoph Schösswendter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schösswendter & Kovacevic unterschreiben news.at, abgerufen am 26. Juni 2010
  2. laola1.at: SK Rapid verleiht Schößwendter (Memento vom 2. Juli 2010 im Internet Archive)
  3. Christoph Schösswendter wechselt zum SK Rapid skrapid.at, am 14. April 2016, abgerufen am 14. April 2016
  4. Christoph Schösswendter wechselt an die Alte Försterei fc-union-berlin.de, am 15. Juli 2017, abgerufen am 15. Juli 2017