Christoph Schambach

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Christoph Schambach 2019

Christoph Schambach (* 1963 in Glöwen/Prignitz) ist ein deutscher Komponist.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph Schambach erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Musikschule Brandenburg (Violine, Klavier, Musiktheorie/Tonsatz), erste Kompositionen schrieb er bereits mit 7 Jahren. 1980 begann er sein Studium (Viola, Komposition) an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. 1983 wurde er aus politischen Gründen exmatrikuliert und leistete im Anschluss seinen Wehrdienst bei den Bausoldaten.[1] 1986 wurde er reimmatrikuliert und studierte Komposition (Wolf-Günter Leidel) und Dirigieren. Dort wirkte er bereits 1988 mit am Nationaltheater Weimar bei der Bearbeitung und Aufführung von Richards Korkbein.[2] 1989 holte ihn Reiner Bredemeyer noch während seines Studiums an das Deutsche Theater Berlin.

Seit 1990 lebt und arbeitet Christoph Schambach als freier Komponist in Berlin.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bühnenwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sinfonik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Sinfonie in c-moll[6], komponiert 2014/15, Dauer ca. 50 min, Besetzung: 2 Flöten (auch Bassflöten), 2 Oboen, Englischhorn, 2 Klarinetten in B, Bassklarinette in B, 2 Fagotte, Kontrafagott, 4 Hörner in F, 4 Trompeten in B, 2 Posaunen, Bassposaune, Tuba, Pauken, Schlagwerk (2 Spieler), Streicher
  1. Allegro ma non troppo
  2. Scherzo. Allegro con fuoco - Trio moderato - Allegro con fuoco
  3. Adagio tranquillo e espressivo
  4. Finale. Moderato sostenuto - quasi Allegro non tanto - Allegro piú mosso

Lieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitwirkung beim Liederabend Eine kleine Sehnsucht mit Dagmar Manzel, Jochen Kowalski u. a., Klavier: Christoph Schambach; Premiere 21. November 1994 Deutsches Theater Berlin

Instrumentalmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 5 Duos für Violine und Violoncello; UA: 14. April 1991 Deutsches Theater Berlin, zur Expressionistenmatinee
  • Trios für Fagott und zwei Posaunen; UA: 17. Juni 1991 Hebbel-Theater Berlin
  • 4 Trios für Violine, Viola und Violoncello; UA: 16. Februar 1992 Deutsches Theater Berlin, zur Matinee Sinfonie der Großstadt
  • Streichquartett d-moll, UA: 3. September 2006 Rinderstall Wittbrietzen, Streichquartett des Konzerthauses Berlin
  • Willys Wunderblech drei Blechbläserquintette; UA: 16. Juni 2019 Konzerthaus Berlin
  • 6 Gedichte für Rezitator und Streichquartett[8] mit Texten von Charles Baudelaire; UA: 20. April 1997 Konzerthaus Berlin
  • 5 Trios für Violoncelli;[9] Bearbeitung der Trios für Fagott und Posaunen 2020

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Staatsarchive-Landesarchiv Thüringen Website des Landesarchiv Thüringen. Abgerufen am 5. Dezember 2020.
  2. Richards Korkbein Website Landesarchiv Thüringen. Abgerufen am 5. Dezember 2020.
  3. Fernsehen der DDR Online-Lexikon der DDR-Fernsehproduktionen. Abgerufen am 5. Dezember 2020.
  4. Christoph Schambach beim Verlag Ries und Erler. abgerufen am 23. November 2020.
  5. siehe Fußnote Verlag Ries und Erler
  6. Hörbeispiele 1. Sinfonie auf der Website des Komponisten, abgerufen am 23. November 2020.
  7. Theodor-Fontane-Archiv Website des Theodor-Fontane-Archivs der Universität Potsdam. Abgerufen am 5. Dezember 2020.
  8. Baudelaire-Zyklus – YouTube
  9. 5 Trios für 3 Violoncelli – YouTube
  10. daserste.de Website ARD, Serie Polizeiruf 110, abgerufen am 23. November 2020.
  11. kino.de Informationen, Darsteller und Crew des Tatort Singvogel auf der Website kino.de. Abgerufen am 1. Dezember 2020.