Christoph Schambach

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Christoph Schambach (* 1963 in Glöwen/Prignitz) ist ein deutscher Komponist.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph Schambach erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Musikschule Brandenburg (Violine, Klavier, Musiktheorie/Tonsatz), erste Kompositionen schrieb er bereits mit 7 Jahren. 1980 begann er sein Studium (Viola, Komposition) an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. 1983 wurde er aus politischen Gründen exmatrikuliert und leistete im Anschluss seinen Wehrdienst bei den Bausoldaten. 1986 wurde er reimmatrikuliert und studierte Komposition (Wolf-Günter Leidel) und Dirigieren. 1989 holte ihn Reiner Bredemeyer noch während seines Studiums an das Deutsche Theater Berlin.

Seit 1990 lebt und arbeitet Christoph Schambach als freier Komponist in Berlin.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bühnenwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der süße Duft kommt nicht von Rosen, genannt Leichenoper, Songoper für Schauspieler, Chor und Orchester, Text: Daniel Morgenroth; UA: 29.4.1989 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, erste öffentliche UA: 6./7.1.1990 Kino Babylon Berlin, Regie: Peter Dehler, Schauspieler: Thorsten Merten, Claudia Geisler-Bading, Daniel Morgenroth u.a.; 1990 Kritikerpreis der Berliner Zeitung

Schauspielmusik zu König Quack für Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, Text: Peter Dehler; UA: 20.6.1990 am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin

Orchesterschauspielmusik zu Peer Gynt von Henrik Ibsen; UA: 1991 Deutsches Theater Berlin

Schauspielmusik zu Molly Bloom nach James Joyce für Streichquartett und Klavier; UA: 1992 Deutsches Theater Berlin, Regie: Frido Solter, mit Christine Schorn als Molly Bloom

Der Kyklop[1] Oper in zwei Akten nach Euripides für Soli, großen gemischten Chor, Männerchor und Orchester, Libretto: Frank Bruder; UA: 6.12.1997 an der Komischen Oper Berlin (aus wirtschaftlichen Gründen kurzfristig abgesagt)

Schauspielmusik zu Boris Godunow von Alexander Puschkin; UA: 1994 Volksbühne Berlin, Regie: Gero Troike

Schauspielmusik und Lieder zu Baal von Bertolt Brecht; UA: 13.1.1996 Theater der Landeshauptstadt Magdeburg

Die Entdeckung des Vaters bei gemäßigt leichter Gartenarbeit[2] Singspiel in einem Akt, Libretto: Frank Bruder; UA: 14.6.1997 Staatsoper unter den Linden Berlin, Regie: Daniel Morgenroth, mit Christine Schorn, Cathlen Gawlich, Bernd Stempel und Udo Kroschwald

Sinfonik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Sinfonie in c-moll[3], komponiert 2014/15, Dauer ca. 50 min

  • Sätze:
    1. Allegro ma non troppo
    2. Scherzo. Allegro con fuoco - Trio moderato - Allegro con fuoco
    3. Adagio tranquillo e espressivo
    4. Finale. Moderato sostenuto - quasi Allegro non tanto - Allegro piú mosso
  • Besetzung:
    • 2 Flöten (auch Bassflöten), 2 Oboen, Englischhorn, 2 Klarinetten in B, Bassklarinette in B, 2 Fagotte, Kontrafagott, 4 Hörner in F, 4 Trompeten in B, 2 Posaunen, Bassposaune, Tuba, Pauken (1 Spieler), Schlagwerk (2 Spieler), 1. Violinen ( mind.14 Spieler), 2. Violinen (mind. 12 Spieler), Violen (mind. 10 Spieler), Violoncelli (mind. 8 Spieler), Kontrabässe (mind. 6 Spieler)

Liedwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Du bist nicht schön und dennoch lieb ich dich ein Erich-Mühsam-Abend, Lieder und Texte für einen Schauspieler und Klavier; UA: Nov.1986 Club International Berlin

Max-Herrmann-Neiße-Matinee 11 Lieder mit Texten von Max Herrmann Neiße für Schauspielgesang und Klavier; UA: 23.2.1992 Deutsches Theater Berlin

6 Gedichte für Rezitator und Klavier/Streichquartett mit Texten von Charles Baudelaire; UA: Jan.1994 Richard-Kolbe-Museum Berlin; Quartettfassung UA: 20.4.1997 Konzerthaus Berlin

Wolfgang-Borchert-Matinee Lieder für Klavier und Schauspielgesang mit Texten von Wolfgang Borchert; UA: 29.1.1995 Deutsches Theater Berlin

6 Lieder zu Texten von Theodor Fontane; UA: 7.5.1998 Schloßparktheater Potsdam

Die Mondscheinlerche nach Gerhart Hauptmann für gemischten Chor; UA: Okt.2008 in Hamburg

Der Zauberlehrling nach Johann Wolfgang von Goethe für Bariton und Klavier

Mitwirkung beim Liederabend Eine kleine Sehnsucht mit Dagmar Manzel, Jochen Kowalski u.a., Klavier: Christoph Schambach; Premiere 21.11.1994 Deutsches Theater Berlin

Instrumentalmusiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

5 Duos für Violine und Violoncello; UA: 14.4.1991 Deutsches Theater Berlin, zur Expressionistenmatinee

Trios für Fagott und zwei Posaunen; UA: 17.6.1991 Hebbel-Theater Berlin

4 Trios für Violine, Viola und Violoncello; UA: 16.2.1992 Deutsches Theater Berlin, zur Matinee Sinfonie der Großstadt

Streichquartett d-moll, UA: 3.9.2006 Rinderstall Wittbrietzen, Streichquartett des Konzerthauses Berlin

Willys Wunderblech drei Blechbläserquintette; UA: 16.6.2019 Konzerthaus Berlin

6 Gedichte für Rezitator und Streichquartett[4] mit Texten von Charles Baudelaire; UA: 20.4.1997 Konzerthaus Berlin

5 Trios für Violoncelli;[5] Bearbeitung der Trios für Fagott und Posaunen 2020

Filmmusiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tod im Kraftwerk,[6] Serie Polizeiruf 110, Regie: Michael Knof, Erstausstrahlung Juni 1993

Singvogel, Serie Tatort, Regie: Michael Knof, Erstausstrahlung Mai 1994

Die Mörderin, Carambolage und Langfinger der Serie Großstadtrevier, Erstausstrahlung März/April 1995

Aasfresser, Serie Die Männer vom K3, Regie: Michael Knof, Erstausstrahlung Februar 1995

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verlag Ries und Erler, abgerufen am 23. November 2020.
  2. siehe Fußnote Verlag Ries und Erler
  3. Hörbeispiele 1. Sinfonie auf der Website des Komponisten, abgerufen am 23. November 2020.
  4. [1]
  5. [2]
  6. daserste.de Website ARD, Serie Polizeiruf 110, abgerufen am 23. November 2020.