Christoph Stier

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Christoph Stier (* 7. Januar 1941 in Magdeburg) ist ein deutscher Theologe und Pfarrer. Von 1984 bis 1996 war er Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Besuch der Grund- und Ober-Schulen in Halle studierte er von 1959 bis 1964 Theologie an der Universität Rostock.[1] Nach dem 1. Examen blieb er vorübergehend als wissenschaftlicher Assistent an der Universität. Nach seinem Vikariat übernahm er 1970 ein Gemeindepfarramt im Rostocker Neubaugebiet Lütten-Klein. 1984 wurde er von der Synode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs als Nachfolger von Heinrich Rathke zum Landesbischof gewählt. Das Amt übte er bis 1996 aus. Sein Nachfolger war Hermann Beste. Von 1986 bis 1988 war er auch leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in der DDR. Von 1997 bis zu seinem Ruhestand 2004 wirkte er als Landessuperintendent des ostmecklenburgischen Kirchenkreises Stargard. Zurzeit ist er noch Mitglied des Beirats der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.

Er ist verheiratet und hat 3 Kinder. Zu seinen Nebenbeschäftigungen gehört die Musik. Er ist ein Laien-Querflötist.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Siehe dazu den Eintrag der Immatrikulation von Christoph Stier im Rostocker Matrikelportal

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]