Christoph Westerthaler

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Christoph Westerthaler

Christoph Westerthaler (2012)

Spielerinformationen
Geburtstag 29. September 1970
Geburtsort SilzÖsterreich
Größe 170 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
1973–1983 SPG Silz/Mötz
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1983–1986 SSW Innsbruck 12 0(2)
1986–1988 Linzer ASK 53 (17)
1988–1992 FC Swarovski Tirol 133 (57)
1992–1993 FC Wacker Innsbruck 33 (12)
1993–1994 FC Tirol Innsbruck 34 (10)
1994–1996 SK Vorwärts Steyr 49 (14)
1996–1997 Linzer ASK 46 (13)
1997 APOEL Nikosia 0 0(0)
1997–2000 Eintracht Frankfurt 47 0(8)
2000–2001 FSV Frankfurt 33 (26)
2001 VfL Osnabrück 7 0(0)
2002–2003 SPG Wattens-Wacker 5 0(0)
2005–2007 Innsbrucker AC
2008 SV Völs 4 0(1)
2009–2013 SV Ried i.O.
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1989–1993 Österreich 6 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2003–2005 FC Wacker Tirol (Co-Trainer)
2005–2007 Innsbrucker AC
2008 SV Völs
2011–2014 SV Horn (Co-Trainer)
2014–2015 SV Horn
2015–2016 SV Horn (Co-Trainer)
2016 SV Horn (interim)
2016–2017 SV Horn (Co-Trainer)
2017– SV Horn
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Christoph Westerthaler (* 11. Jänner 1965 in Silz) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler und nunmehriger Fußballtrainer. Er spielte in der Position des Stürmers.

Karriere als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westerthaler begann seine Karriere in seinem Heimatort bei der SPG Silz/Mötz. 1983 kam er zum Bundesligisten SSW Innsbruck. Sein Debüt in der höchsten Spielklasse gab er im Oktober 1983 gegen den SK Austria Klagenfurt. 1986 wechselte er zum Ligakonkurrenten Linzer ASK.

Zur Saison 1988/89 kehrte er nach Tirol zurück, wo er sich dem FC Swarovski anschloss. Mit Swarovski konnte er 1989 und 1990 Meister werden und 1992 mit 17 Treffern auch Torschützenkönig. Nach der Übernahme von Swarovski Tirol durch Wacker Innsbruck spielte Westerthaler ab 1992 bei diesem Verein weiter; auch nach der Ausgliederung der Profimannschaft zum FC Tirol Innsbruck 1993 blieb er dem Klub erhalten.

1994 schloss er sich dem SK Vorwärts Steyr an. Im Jänner 1996 kehrte er zum LASK zurück. 1997 wechselte der Stürmer schließlich erstmals ins Ausland; nach Zypern zu APOEL Nikosia. Nach einem halben Jahr auf der Insel im Mittelmeer wechselte er im Jänner 1998 nach Deutschland zum Zweitligisten Eintracht Frankfurt. Mit den Frankfurtern konnte er noch in derselben Saison in die Bundesliga aufsteigen.

Im Jänner 2000 wechselte er innerhalb Frankfurts zum Regionalligisten FSV. Mit dem FSV musste er zu Saisonende in die Oberliga absteigen. Im Jänner 2001 schloss Westerthaler sich dem Zweitligisten VfL Osnabrück an. Nach der Saison 2000/01 verließ er den Verein.

Nach einem Jahr Pause kehrte er 2002 nach Österreich zurück, wo er sich der drittklassigen SPG Wattens-Wacker anschloss.

Nach der Saison 2002/03 beendete er seine Karriere. Nach seinem Karriereende folgten noch Spiele für die unterklassigen Vereine SV Völs und SV Ried i.O.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westerthaler debütierte im Oktober 1989 gegen Malta für die österreichische Nationalmannschaft. Sein letztes Spiel fürs Nationalteam absolvierte er im November 1993.

Karriere als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Karriere begann Westerthaler als Co-Trainer des FC Wacker Tirol. Seine erste Station als Cheftrainer war ab 2005 der Innsbrucker AC. 2007 hätte er Trainer des kasachischen U-21-Teams werden sollen, der Vertrag wurde jedoch kurz nach der Bestellung zum Trainer aufgelöst und Westerthaler wurde Sportlicher Leiter des SCR Altach.[1]

Von Jänner 2008 bis Juni desselben Jahres trainierte er den SV Völs, mit dem er jedoch in die Gebietsliga absteigen musste.

Im Jänner 2011 wurde er Co-Trainer von Michael Streiter beim Regionalligisten SV Horn. Mit den Hornern konnte er 2012 in die zweite Liga aufsteigen. Ab 2013 fungierte er als Co von Wilhelm Schuldes. Im Oktober 2014 wurde Westerthaler schließlich Chefcoach der Horner.[2] Nachdem er mit dem Verein in die Regionalliga abgestiegen war, rückte er zur Saison 2015/16 wieder ins zweite Glied, als Co-Trainer von Johann Kleer.[3] Nach der Trennung von Kleer im April 2016 übernahm Westerthaler kurzzeitig interimistisch das Team.[4]

Als Co-Trainer des neuen Trainers Masanori Hamayoshi konnte er wieder in die zweite Liga aufsteigen. Nachdem sich die Niederösterreicher vom Japaner getrennt hatten, übernahm Westerthaler im Mai 2017 gemeinsam mit Nihad Pejković den Cheftrainerposten.[5]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meister Erste-Liga: 2004 (FC Wacker Tirol, als Co-Trainer)
  • Meister Tirolerliga: 2006 (Innsbrucker AC)
  • Meister Regionalliga Ost: 2012, 2016 (SV Horn, als Co-Trainer)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christoph Westerthaler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der "Gischi" und die Kasachen destandard.at, am 14. Oktober 2012, abgerufen am 24. Mai 2017
  2. Westerthaler ist neuer Trainer beim SV Horn! svhorn.com, am 4. Oktober 2014, abgerufen am 24. Mai 2017
  3. Neuer Cheftrainer beim SV Horn! svhorn.com, am 15. Juni 2015, abgerufen am 24. Mai 2017
  4. SV Horn trennt sich von Johann Kleer svhorn.com, am 4. April 2016, abgerufen am 24. Mai 2017
  5. Der SV Horn trennt sich von Cheftrainer Masanori Hamayoshi svhorn.at, am 3. Mai 2017, abgerufen am 24. Mai 2017